Aktuelles

Jahresbericht_2018

Hier finden Sie unsere Standpunkte und die wichtigsten aktuellen Projekte. Wir beteiligen uns aktiv an der öffentlichen Meinungsbildung und an der konkreten Ausgestaltung unseres Zusammenlebens. 

Hinweis zu Bildaufnahmen: Bitte beachten Sie, dass auf unseren Veranstaltungen Bild-, Ton- und Videoaufzeichnungen erstellt werden könnten. Bei Fragen hierzu lesen Sie bitte unsere Hinweise oder wenden Sie sich bitte gern an die nebenstehende Ansprechperson.

Der ökumenische Krisendienst macht auf den Internationalen Tag der Suizidprävention aufmerksam.

Der Weltsuizidpräventionstag wird immer am 10. September begangen. Aus diesem Anlass lädt der Krisendienst Würzburg gemeinsam mit der TelefonSeelsorge, dem Gesprächsladen und AGUS

zur Teilnahme an mehreren Veranstaltungen ein. Sie stehen unter dem Motto "Hand in Hand für Suizidprävention":

Plakat_Weltsuizidpräventionstag_2019

 

 

Wir verweisen auf den nachfolgenden Standpunkt der Diakonie Deutschland:

Berlin, 14. August 2019   Die Diakonie Deutschland begrüßt den heute im Bundeskabinett beratenen Entwurf des Angehörigenentlastungsgesetzes.

Normalverdiener bis zu einem Einkommen von 100.000 Euro müssen künftig nicht mehr zur Pflege ihrer pflegebedürftigen Eltern oder erwachsenen Kinder mit Behinderungen zuzahlen. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, sagt: "Das ist eine echte Entlastung! Alte Menschen haben oft die Sorge, dass sie ihren Kindern bei Pflegebedürftigkeit zur Last fallen und die Angehörigen, die in der Regel persönlich viel für ihre pflegebedürftigen Eltern, Kinder und Verwandten tun, müssen keine finanziellen Belastungen mehr befürchten."

Im Gesetz sind weitere Regelungen enthalten, die Menschen mit erheblicher Behinderung in der Ausbildung und bei der Arbeit besser unterstützen. "Mit dem Budget für Ausbildung und der Assistenz am Arbeitsplatz können Menschen trotz starker Beeinträchtigung einen Platz im Arbeitsleben erreichen, der ihren individuellen Fähigkeiten besser entspricht", sagt Loheide.

Die beiden Neuregelungen seien, ebenso wie die dauerhafte Finanzierung der unabhängigen Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen, sinnvolle Schritte in Richtung Inklusion. 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

21. Ausgabe der renommierten Fachveranstaltung:

Fachtagung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Würzburg -

Ein interdisziplinäres Projekt von KJP, ÜBBZ und Diakonischem Werk

23.9.2019: Fachhochschule Würzburg - Schweinfurt: 

 

Die Christopherusgesellschaft, ein Verbund aus Diakonie und Caritas, hat allen Grund zum Feiern!

Jubiläen_Christophorus

Der Christophorustag hält ein schönes Programm bereit, die ganze Stadt ist eingeladen!

Für alle Freunde und Besucher des StadtteilLadens Heidingsfeld in der Klingenstr. 14: 

Das Sommerprogramm  des Heidingsfelder StadtteilLadens ist da!

Ein ganz besonderer Tag ist das Fest zum einjährigen Bestehen am 12. Juli !!!

Herzliche Einladung zu allen Veranstaltungen!!!

 

15.000 € für die Anlaufstelle "Underground" der Diakonie Einrichtung "Streetwork" 

Scheckübergabe "Streetwork"

"Streetwork Würzburg" darf sich über 15.000,-€ für den Ausbau der Anlaufstelle „Underground“ von der Sparkassenstiftung freuen. Das Underground ist eine Anlaufstelle für unter 27-jährige hilfsbedürftige Menschen, welche zum Ziel hat die Grundbedürfnisse der Menschen in Notsituationen zu stillen und ein Rückzugsort zu bieten. Durch den Ausbau wird zusätzlich ein neuer Beratungsraum, ein zweiter Aufenthaltsraum sowie eine barrierefreie Toilette und Duschmöglichkeit geschaffen. Stellvertretend für "Streetwork Würzburg" nahm Nina Köhler (zweite Reihe, vierte von links) an der symbolischen Scheckübergabe am 9. Juli in den Räumen der Sparkasse Würzburg teil, gemeinsam mit weiteren Organisationen, welche auch von der Sparkassenstiftung unterstützt werden.   

Die Anlaufstelle "Streetwork Würzburg" besteht seit 1996 und befindet sich in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Würzburg e.V. Die Streetworker sind von Montag bis Freitag zwischen 16 und 18 Uhr am Bahnhof unterwegs und einmal wöchentlich in der Innenstadt. Seit Sommer 2018 bietet die Streetwork von Montag bis Freitag von 11–12 Uhr eine offene Sprechstunde an. Die Zielgruppe sind gefährdete junge Menschen, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten.

5. Juli 10.00 Uhr, Würzburger Marienkapelle am Marktplatz

Flüchtlingsgedenken

Die Diakonie Würzburg ist Mitveranstalterin eines an die Menschen, die auf der Flucht nach Europa zu Tode gekommen sind. In den letzten 18 Monaten sind allein im Mittelmeer 3000 Menschen gestorben. Diese Zahl bezieht sich nur auf die bestätigten Opferzahlen, die tatsächliche Anzahl der Ertrunkenen liegt deutlich darüber.

Zum Weltflüchtlingstag 2019 soll in einem ökumenischen Gebet dieser Menschen gedacht werden, die auf dem Meer, in der Wüste, an den Grenzen, in Lagern oder unter LKWs gestorben sind. Ihre Hoffnung, ihre Namen und beispielhafte Geschichten werden in diesem Gedenken genannt. Für Viele, deren Körper nicht mehr gefunden werden konnten, ist dies zugleich eine Form würdigen Abschiednehmens. Das Gebet ist damit Totenklage und Ausdruck christlichen Zusammenstehens zugleich angesichts des unverminderten Leides an Europas Außengrenzen und darüber hinaus.

Jedes Jahr organisiert die Gemeinschaft Sant`Egidio dieses Gedenken mit weiteren Partnern vor Ort wie dem Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg, Diakonie, Caritas, Asylseelsorge der Diözese Würzburg, Italienisch-Katholische Mission, Armenisch-apostolische Gemeinde, Franziskanerinnen von Oberzell. 

 

Ortgies_St-Paul-Einrichtungsleitung   

Sebastian Ortgies (Mitte) mit Dekanin Dr. Edda Weise und DW Geschäftsführer Clemens Link 

Sebastian Ortgies neuer Leiter des Wohnstiftes St. Paul in Heidingsfeld

Mit Sebastian Ortgies hat das Wohnstift St. Paul in Heidingsfeld nun wieder eine Leitung. Nach dem Tod der langjährigen Leiterin der Altenhilfe in der Diakonie, Frau Elke Leske, wurde die vakante Stelle zum 1. Juli 2019 wieder neu besetzt. Herr Ortgies ist bereits seit Februar 2010 im Wohnstift St. Paul beschäftigt, zuletzt in der Funktion der stellvertretenden Pflegedienstleitung. Der examinierte Altenpfleger war früh durch seinen Zivildienst zur Altenhilfe gestoßen. Nach Weiterbildungen zur Pflegedienst- und Einrichtungsleitung rückt er nun an die Spitze der Einrichtung. Er ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie in Würzburg.

 

170 Jahre Wichern in Würzburg - Gottesdienst und Festakt an historischer Stelle mit dem Präsidenten der Diakonie Bayern, Pfr. Michael Bammessel und Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm

Würzburg, 27. Juni 2019

In seiner Festpredigt mahnte der Präsident der Diakonie Bayern, Pfarrer Michael Bammessel anhand des Gleichnisses vom armen Lazarus und dem reichen Prasser an: "Alleinerziehende, die in Armut leben, Menschen, die sich keine Krankenversicherung mehr leisten können und Rentner*innen, die sich das Geld für die letzte Mietsteigerung vom Munde absparen müssen – „Wenn wir genau hinschauen, sehen wir, welche scharfen Gegensätze es in Deutschland und auch in Bayern gibt,“. Er forderte zudem: „Notleidenden zu helfen alleine reicht nicht. Diakonie muss die Verbindung zwischen den verschiedenen Welten unserer Gesellschaft wieder herstellen.“  Bammessel führte aus, der Abgrund, der im Gleichnis den Reichen von Lazarus in Abrahams Schoß trennte, entspräche genau dem Abstand, den der Reiche selbst zu dem Armen vor seiner Tür gehalten habe, nur unter umgekehrten Vorzeichen. Nun bäte er nur um ein Bisschen Barmherzigkeit, eine gekühlte Zunge, so wie zuvor der Arme schon mit den Resten zufrieden gewesen wäre, die von seinem Tisch herunterfielen.  Zum Schluss seiner Predigt nahm Bammessel die Bibel in die Hand und verwies er darauf, dass eigentlich keine Erklärung über den Evangliumstext hinaus notwendig wäre: "Es steht alles schon hier!".

Die Diakonie, so Bammessel, erlebe in ihrer täglichen Arbeit die harten Gegensätze in der Gesellschaft. Die Kluft zwischen Arm und Reich aber tue sich längst nicht mehr nur zwischen Armen und Superreichen auf. „Auch Menschen, die sich der Mittelschicht zurechnen, leben oft meilenweit von den Problemen anderer entfernt.“ Welcher „gestresste Büromensch“, so Bammessel, habe schon mal mit einem Flüchtling gesprochen, der in einer Gemeinschaftsunterkunft lebe und psychisch krank werde, weil ihm die Behörden verböten zu arbeiten? Viele Menschen wüssten schlicht nicht, welchen Kampf ums Überleben andere führten. „Sie kennen den bulgarischen Wanderarbeiter nicht, der von seinem deutschen Arbeitgeber um seinen schmalen Lohn betrogen wird, und der sich nicht wehren kann, weil er so schlecht Deutsch spricht.“ Aufgabe der Diakonie sei es darum nicht nur, Notleidenden zu helfen. Sie könne sich nicht damit zufrieden geben, dass der Blick auf die schreiende Not in der Gesellschaft den Profis, und damit ihr, überlassen werde. Als Beispiel nannte Bammessel die Vesperkirchen. Hier öffneten sich Kirchen für einen bestimmten Zeitraum für alle Menschen der Umgebung und ermöglichten eine Begegnung zwischen den unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde: „Wer da aus einer gut bürgerlichen Familie kommend am Essen teilnimmt oder gar ehrenamtlich mitarbeitet, bekommt einen scharfen Blick für die Lebenslagen, in denen sich manche Menschen befinden. Da treffen sich Welten.“

Die vormalige Präsidentin des Bayerischen Landtages Barbara Stamm würdigte in ihrer warmherzigen und eindringlichen Festrede das Engagement diakonisch handelnder Menschen. Sie betonte die Bedeutung der Wohlfahrtsverbände und der Diakonie im Besonderen und mahnte einen ernsthaften Umgang mit dem Subsidiaritätsprinzip an. Dieses Prinzip sehe vor, dass der Staat nicht einspringe, wenn Menschen aus der Mitte der Gesellschaft bereit seien, Aufgaben zu übernehmen. Sie erinnerte daran, dass die Versorgung und Integration der Geflüchteten, die in größerer Zahl vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen seien, ohne das ungeheuere Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen nicht hätte bewältigt werden können. Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung des Lebens betonte Stamm, letztlich ließen sich aber persönliche Nähe und eine gedrückte Hand am Krankenbett nicht hierdurch ersetzen. Sie ging auch auf die Situation älterer Menschen ein, die zunehmend Hilfe bräuchten. Spontanen Beifall bekam sie für die Forderung, "wir müssen uns abgewöhnen danach zu fragen, was Menschen kosten". "Vielmehr", führte sie weiter aus, "muss es darum gehen, was Menschen brauchen". Diese Frage sei sorgfältig zu prüfen und auch zu beantworten.  

Dekanin Dr. Edda Weise machte einen Streifzug durch die wechselvolle Geschichte diakonischen Handelns in Würzburg. Sie unterstrich die Bedeutung der persönlichen Haltung eines jeden einzelnen. So hob sie hervor, dass einerseits bis 1938 ein NSDAP-treuer Geschäftsführer dem damaligen Dekan das Leben schwer machte. Dann aber hätten mutige Mitglieder des Evangelischen Arbeitervereins diesen abgewählt und durch einen Mann ersetzt, der zur Bekennenden Kirche gehörte und die Geschicke der Diakonie bis 1972 leitete. 

Nach den Reden richteten Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, Caritas Direktorin Pia Theresia Franke, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake Grußworte an die Festgemeinschaft.

Gottesdienst und Festakt hatten die 170. Wiederkehr einer Rede Johann Hinrich Wicherns in Würzburg zum Anlass. Er hatte im Jahr 1849 in der Stephanskirche angsichts der sozialen Frage der damaligen Zeit gefordert, dass christliche Kirchengemeinden diakonisch handeln und zu den Menschen in Not gehen müssten. Wichern, der als einer der Väter der modernen Diakonie gilt, gab damit den Anstoß zur Gründung der „Inneren Mission Würzburg“, aus der 100 Jahre später das Diakonische Werk Würzburg hervorging. Es hat heute knapp über 930 hauptamtlich und etwa 700 ehrenamtlich Mitarbeitende.  und ist unter anderem in der ambulanten und der stationären Altenhilfe, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Sozialpsychiatrie tätig. Zur Diakonie Würzburg gehört auch die Brauchbar GmbH, die sechs Sozialkaufhäuser in Würzburg sowie Ochsenfurt betreibt, und in denen täglich ca. 300 Personen einkaufen. Es ist ferner an der Christophorusgesellschaft, dem Krisendienst und der Telefonseelsorge beteiligt.

 

 

Kommt herein -  170 Jahre Wichern und Diakonie in Würzburg 

2019 ist ein ausgesprochen ereignisreiches Jubiläumsjahr für die Diakonie, wir feiern das ganze Jahr hindurch, unser Motto dazu heißt: Komm herein!  
Ganz besonderer Anlass ist die Rede von Johann H. Wichern in Würzburg im Jahr 1849 in der Stephanskirche, die den Anstoß für nachhaltiges diakonisches Handeln in unserem Dekanat gab, zur Gründung der Inneren Mission und der später der Diakonie.

Hier finden Sie die aktuellen Termine und Orte, an denen wir gehörig feiern werden. Sie sind herzlich eingeladen! 

Sa, 19.5.2019: Tag der Offenen Tür - Einweihung der neuen Büroräume in Reichenberg
 
Sa, 22.6.2019:      Sommerfest im Ev. Wohnstift St. Paul: Komm herein - 170 Jahre Diakonie Würzburg!
14.00 - 16:00 Uhr Sommerfest im Hof mit musikalischer Unterhaltung, Kaffee& Kuchen, Grill, Themenbeitrag, Rätsel, vielen Attraktionen für Jung und Alt 
 
Do, 27.6.2019 Gottesdienst mit Festakt, St. Stephan, Würzburg
10:00 – 13:00 Uhr, anschließend Imbiss und Möglichkeit zum Gespräch
 
Do, 27.6.2019: Tag der Offenen Tür in der Sozialstation Würzburg: Komm herein!
                         12.30-16.30 Uhr
                         Friedrich-Ebert-Ring 27

Fr, 28.6.2019 Fachtagung: Campus Community Dialogue
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
09:00 – 13:00 Uhr Schule und Inklusion
13:00 – 14:00 Uhr Mittagessen
14:00 – 17:00 Uhr Erlebnispädagogik und tiergestütztes Arbeiten 
 
Sa, 6. 7.2019: Sommerfest der Sozialstation Thüngen
 
Hier können Sie gern nachhören, was anlässlich der 170. Wiederkehr der Rede Johann H. Wicherns in der Stephanskirche (20. Juni 1849)
in Radio-Interviews des Diözesanrundfunks gesagt haben. 
 
 
 
 
 
 
 

 

Komm  herein -  170 Jahre Wichern in Würzburg!

Unter diesem Motto lädt die Diakonie Sozialstation Würzburg Stadt, im Friedrich- Ebert-Ring 27a ein zum

TAG  DER  OFFENEN  TÜR.

 

Der druckfrische Jahresbericht 2018 des Diakonischen Werkes ist online und wird gerade ausgeliefert. Die Vorjahresausgaben finden Sie unter unserer Rubrik Jahresberichte.

Liebe Freundinnen und Freunde der OBA, liebe Interessierte ,

nun ist es soweit : 12 OBA`lerInnen gehen auf große Reise über den Kanal nach Großbritannien. Genauer gesagt nach Schottland, in die Würzburger Partnerstadt Dundee, am Fluss Tay gelegen: https://de.wikipedia.org/wiki/Dundee 

Wir sind wie immer eine Gruppe von Menschen mit und ohne Handicap , all inclusive eben – auf dieser Reise! Wer Assistenz und Pflege braucht, bekommt sie und wir reisen gemeinsam und helfen uns gegenseitig. Leider konnten wir nicht alle mitnehmen, die gerne mitkommen wollten, aber damit alle ein wenig mitreisen können, haben wir einen Blog eingerichtet, in dem wir regelmäßig berichten über alles, was wir tun, wen wir treffen und welche Erfahrungen wir machen. Wir laden Euch ein, uns zu folgen, uns zu schreiben und in Kontakt zu sein!

 

Wir freuen uns auf Euch: https://oba-schottland2019.blogspot.com/

Schon jetzt ein Dankeschön an alle Menschen und Gruppen, die diese Reise durch Unterstützung, Ratschläge und /oder finanzielle Hilfen erst möglich machen!

Hier sieht man schon etwas: 

OBA_Dundee_2019

Bildunterschrift: Die Würzburger OBA und ihre schottischen Freunde inklusive Bürgermeister (Mitte mit Kette) bei der inklusiven Reise nach Dundee unter Leitung von Silke Trost (2. rechts neben Ian Borthwick).

Thank you all ever so much for your tremendous support to make that trip possible!

Für die OBA.

Silke und Günter

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an:

Silke Trost
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
OBA-Leitung
 
Diakonisches Werk Würzburg e.V.
Friedrich-Ebert-Ring 24
D-97072 Würzburg
Telefon 09 31 / 8 04 87-48
Fax      09 31 / 8 04 87-32

 

 

Wir beziehen uns auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland vom 3. Juni 2019:

 

Menschenrechte dürfen nicht im Eilverfahren aufs Spiel gesetzt werden

Berlin, 3. Juni 2019   Heute werden sechs asyl- und migrationspolitische Gesetzentwürfe im Schnelldurchgang im Innenausschuss des Bundestages beraten.

"Die Eile dieser Gesetzgebungsverfahren ist unnötig und erschreckend, denn sie erlaubt keine fundierte Auseinandersetzung mit den geplanten Regelungen und deren Auswirkungen auf die Betroffenen und die Gesellschaft", kritisiert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die geplanten Änderungen bedeuten erhebliche Verschlechterungen für Schutzsuchende in Deutschland. Es wird an den Menschenrechten gezerrt", betont Loheide. So sind unter anderem eine erhebliche Erweiterung der Abschiebungshaft und eine neue "Duldung mit ungeklärter Identität" geplant. Loheide: "Die Verschärfungen sind weder nachvollziehbar noch zielführend. Durch die Ausweitung von Haftgründen und -plätzen wird unverhältnismäßig in das Recht auf körperliche Freiheit eingegriffen. Dabei kann die Bundesregierung die Gründe, warum Abschiebungen scheitern, nicht konkret benennen. Dass es an einem häufigen 'Untertauchen' von Ausreisepflichtigen am Abschiebetermin liegt, kann nicht bestätigt werden."

Die Diakonie betrachtet Inhaftierungen zu Zwecken der Abschiebung kritisch, Freiheitsentziehung darf nicht präventiv eingesetzt werden. Daneben sollen Menschen, die ihrer Passbeschaffungspflicht nicht nachkommen, mit Arbeitsverboten und Wohnsitzauflagen belegt werden. "Manchen Menschen ist es unmöglich an ihren Pass zu kommen, sie werden aber dennoch von jeglicher Bleibeperspektive ausgeschlossen. Das halten wir für verfehlt", erklärt Loheide.

Das neue Gesetz erschwert auch die Arbeit von NGOs, da Informationen über Abschiebungen zum Dienstgeheimnis erklärt und deren Weitergabe unter Strafe gestellt werden soll. "Diese Organisationen und Einzelpersonen werden aus Angst vor Kriminalisierung ihre wichtige Rolle der Information von Migrantinnen und Migranten nicht mehr uneingeschränkt wahrnehmen können. Dabei verhilft oft erst ihre Arbeit den Betroffenen zu ihrer Rechtsdurchsetzung. Sie muss weiterhin unbeeinflusst wahrgenommen werden können", fordert Loheide.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

 

Wir verweisen auf eine Stellungnahme der Diakonie Deutschland: 

 

Aktionswoche der Schuldnerberatung zum "Albtraum Miete"

Berlin, 31. Mai 2019   "Albtraum Miete" ist das Thema der diesjährigen

bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung der  Wohlfahrts- und Fachverbände vom 3. bis zum 7. Juni.  Im Mittelpunkt steht das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum. "Für viele Ver- und Überschuldete sind die hohen Mieten ein Albtraum", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Sie verschlechtern nicht nur die finanzielle Situation der Betroffenen zusätzlich, sondern auch der Zugang zum Wohnungsmarkt ist in der Regel durch einen negativen Schufa-Eintrag verbaut", kritisiert Loheide und fordert die Politik auf, sich mehr für bezahlbaren Wohnraum zu engagieren. "Es darf keine Stigmatisierung auf Grund der Schufa-Auskunft geben", sagt Loheide  und verweist auf das Forderungspapier, das die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände anlässlich der bundesweiten Aktionswoche herausgegeben hat.

 

Loheide  wirbt zudem für mehr Verständnis für Überschuldete. "Betroffene sind häufig mit ihrer Situation überfordert und setzen falsche Schwerpunkte.

Teilweise ist der Druck der Gläubiger so groß, dass Ratenzahlungen geleistet werden und für die Miete dann kein Geld mehr übrig bleibt. Auch sind vielen Betroffenen Beratungsdienste und Hilfsangebote nicht hinreichend bekannt", erklärt Loheide. Ein großes Problem sieht Loheide darin, dass Geringverdiener einen immer größer werdenden Anteil ihres Einkommens für Miete samt Nebenkosten ausgeben müssen. "Gerade für Bezieher von Grundsicherungsleistungen wird es immer schwieriger, weil die Jobcenter diese Kosten nur im Rahmen ihrer Vorgaben anerkennen. Da ist der Weg in die Überschuldung oft vorgezeichnet", bekräftigt Loheide. Die Grenzen für die anerkennungsfähigen Kosten der Unterkunft wie Miet- und Heizkosten müssen daher realistisch festgesetzt werden. "Die Übernahme von Mietschulden ist so unbürokratisch wie möglich zu organisieren, notfalls auch durch eine Direktzahlung der Miete von den Jobcentern an den  Vermieter", schlägt Loheide vor. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände fordert Loheide zudem wohnungspolitische Maßnahmen, insbesondere die massive Stärkung des gemeinwohlorientierten und sozialen Wohnungsbaus. Präventiv müssen in den Kommunen zukünftig mindestens 30% des Wohnungsbestandes durch die öffentliche Hand vorgehalten und preiswert  angeboten werden, damit das Mietniveau insgesamt nicht durch die Decke schießt.

Die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände zur Aktionswoche und den Veranstaltungsflyer für den Berliner Fachtag am 07. Juni bei Diakonie Deutschland finden Sie unter www.aktionswoche-schuldnerberatung.de

Lesen Sie auch unseren Ratgeber Schulden unter https://hilfe.diakonie.de/hilfe-bei-schulden/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
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Diakonie Sozialstation Reichenberg – Neue Räume eingeweiht

Am Sonntag, den 19. Mai wurden die neuen Räume feierlich mit Dekanin Dr. Edda Weise und vielen Gästen eingeweiht. Zuvor war die Sozialstation in Uengershausen angesiedelt gewesen.

Seit April 1982 war die Diakonie Sozialstation Reichenberg von Uengershausen aus zu ihren Patienten unterwegs gewesen. Damals hatte die Sozialstation mit 2 Pflegekräften dort ihren Dienst aufgenommen. Seitdem ist der Bedarf an ambulanter Pflege massiv gestiegen. Die demographische Entwicklung und auch eine bessere Finanzierung sind hierfür maßgebliche Gründe. Entsprechend war die Diakonie Sozialstation mitgewachsen. Für die heute 19 festangestellten Mitarbeitenden und weitere Unterstützer war das Platzangebot in Uengershausen heuer endgültig zu klein geworden. Zudem leben viele der Menschen, denen geholfen wird, in Reichenberg und Umgebung. Nach 37 Jahren war der ambulante Pflegestützpunkt im Februar diesen Jahres von Uengershausen nach Reichenberg verlegt worden. Der zentral gelegene Ort verkürzt die Fahrzeiten deutlich.

Die 10 Fachkräfte, 9 Helfer und vielen ehrenamtlich Mitwirkenden unter der Leitung von Ina Auer freuen sich nun über einen geräumigen neuen Stützpunkt. Zwei große Räume, ein Aufenthaltsraum mit Küche und ein Büroraum mit 3 Arbeitsplätzen bieten ausreichende Arbeitsmöglichkeiten.

Dekanin Dr. Edda Weise, Pfarrer Matthias Penßel und Pfarrerin Heidi Landgraf weihten die Räume am Sonntag Vormittag in einem Fest- und Dankgottesdienst ein. Für die musikalische Untermalung sorgten der Reichenberger Posaunenchor und Organistin Frau Dangel-Hofmann. In ihrer Predigt brachte die Dekanin das Besondere der Sozialstation so auf den Punkt: "Die Mitarbeitenden der Diakoniestation und ihre zahlrechen Unterstützer verwirklichen Nächstenliebe nicht in dramatischen Aktionen, sondern in der kleinen, kostbaren Währung alltäglicher Begegnungen. Deutlich wird das in der Arbeit dafür, dass die Menschen daheim bleiben dürfen, auch nach einer Krankheit oder im hohen Alter. Deutlich wird das auch in der Unterstützung durch den Diakonieverein vor Ort, so dass Zeit da ist, damit die Schwester einmal länger bleiben kann, damit Begleitung am Ende des Lebens möglich ist".

Wie willkommen die neue Sozialstation in Reichenberg ist, zeigten nicht zuletzt die etwa 200 Teilnehmer an dem Gottesdienst und dem anschließenden Bürgerfest in den neuen Räumlichkeiten. Unter den Gästen waren Bürgermeister Hemmerich, Diakon Hendrik Lütke, Leiter der Münchener Stelle Koordination für EU-Fragen im Diakonischen Werk Bayern,  und die Fachbereichsleiterin der Diakonie Würzburg für ambulante Pflege Sylvia Fieber.

Derzeit betreut die Diakonie Würzburg in ihren Sozialstationen in Reichenberg, Altertheim, Thüngen, Uettingen und Würzburg Stadt über 550 pflegebedürftige Menschen. Zudem unterhält sie ein Beratungsangebot zu Fragen rund um die Versorgung im häuslichen Bereich, in der Tagespflege sowie in Wohngemeinschaften und Heimen.         

 

 Das Team der Diakonie Sozialstation Reichenberg vor den neuen Räumen in der Bahnhofstraße 18

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Das Diakonische Werk Würzburg ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit über 850 hauptamtlich und fast ebenso vielen ehrenamtlich Zusammenwirkenden. Der Verein ist u.a. im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, allgemeinen Sozialberatung, Behindertenarbeit und der psychosozialen Dienste tätig. Nähere Informationen: www.diakonie-wuerzburg.de .

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zur 2. Änderung des "Geordnete Rückkehr-Gesetzes":

Andere Maßnahmen wären sinnvoller

Berlin, 17. April 2019   Anlässlich des heute im Kabinett zu beschließenden "Geordnete-Rückkehr-Gesetzes" sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie

Deutschland: "Durch unverhältnismäßige Verschärfungen, die teilweise gegen Europarecht verstoßen, wird dieses Gesetz zu einer weiteren Entrechtung Geflüchteter und Geduldeter führen, Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft wird völlig blockiert. So unbestritten die Notwendigkeit einer Mitwirkung der Betroffenen bei Identitätsklärung ist, so befremdlich ist die Art, wie jetzt im Hauruck-Verfahren und ohne Auswertung bereits bestehender Maßnahmen gehandelt werden soll. Bereits jetzt gibt es nach aktueller Rechtslage zahlreiche Möglichkeiten, die Mitwirkung von Betroffenen zu erreichen. Die Frage ist eher, ob die Grundannahme des Gesetzes, viele Ausreisepflichtige würden ihrer Pflicht nicht nachkommen, richtig ist."

Die Diakonie hat die entsprechenden Daten in den vergangenen Wochen analysiert und gezeigt, dass sich dies aus den Daten des Ausländerzentralregisters nicht ableiten lässt. Zudem sage die Ausreisepflicht allein nichts darüber aus, ob sich jemand aus legitimen Gründen in Deutschland aufhält. Der Großteil der vom Bundesinnenministerium als ausreisepflichtig genannten Personen ist geduldet und zum Teil aus legitimen Gründen noch in Deutschland, zum Beispiel unbegleitete Minderjährige, Personen während der Zeit ihrer Ausbildung, Eltern aufenthaltsberechtigter Minderjähriger oder Personen, denen eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit aufgrund einer Allgemeingefahr im Herkunftsland droht. "Die meisten anderen sind vermutlich längst ausgereist. So sind 2018 etwa genauso viele Personen ausgereist, wie Ende des Jahres noch ausreisepflichtige Personen in Deutschland lebten. Von vielen weiteren Ausreisen erlangten die Behörden keine Kenntnis und nehmen daher an, die Personen seien noch in Deutschland."

Lilie schlägt dagegen vor: "Fakt ist, dass die Duldung im Bereich der Ausreisepflicht eine rechtliche Grauzone ist. Eine geeignete Maßnahme wäre daher, denjenigen, die vor allem aus rechtlichen Gründen nicht abgeschoben werden können und deren freiwillige Ausreise daher auch nicht zu erwarten ist, wie zum Beispiel bei unbegleiteten Minderjährigen, sowie denjenigen, für die politisch vereinbart ist, dass sie bleiben dürfen, zum Beispiel während der Ausbildung oder zur Beschäftigung, auch ein Aufenthaltsrecht statt einer Duldung zu gewähren. Dadurch könnte die Zahl der Ausreisepflichtigen aus Sicht der Diakonie signifikant reduziert werden. Die Annahme, dass Ausreisen und Abschiebungen allein an der Identitätsklärung scheitern, ist falsch, da oftmals weitere, politisch gewollte und legitime Duldungsgründe vorliegen."

Die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zum Gesetzentwurf sowie die Analyse der Diakonie von Daten des Ausländerzentralregisters zu Ausreise und Aufenthalt von Ausreisepflichtigen, Geduldeten und abgelehnten Asylbewerbern, die der Annahme des Geordnete-Rückkehr-Gesetz eines Vollzugsdefizites bei der Aufenthaltsbeendung widersprechen, finden Sie unter https://www.diakonie.de/stellungnahmen/stellungnahme-zum-referentenentwurf-eines-zweiten-gesetzes-zur-besseren-durchsetzung-der-ausreisepfl/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Silke Römhild, Leitung Aktuelles/CvD
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 Reguläres Projektende

Nach drei spannenden und erfolgreichen Projektjahren läuft - mit Beendigung der Finanzierung - das Projekt TANDEM Ende April diesen Jahres aus. Im Rahmen des Projektes organisierte das Diakonische Werk Würzburg Patenschaften für Geflüchtete, dh. zuverlässige Beziehungen zwischen einer/m Ehrenamtlichen und einem Geflüchteten oder einer Flüchtlingsfamilie. Ziel war die Hilfe bei der Bewältigung des Alltags und eine Unterstützung auf dem Weg zur Integration. Schwerpunte der Arbeit lagen in der

  • Initiierung von Patenschaften zwischen Ehrenamtlichen und interessierten Geflüchteten.
  • Qualifizierung Ehrenamtlicher und Tandempartner durch Fortbildungen und sowie Austausch- und Informationsveranstaltungen
  • Unterstütung bestehender Tandems durch kontinuierliche Beratung und Begleitung bei Schwierigkeiten und Konflikten.

Schweren Herzens müssen sich nun Barbara Kopriva und Besime Akdal aus dieser Projektarbeit verabschieden, beide Fachkräfte bleiben allerdings dem Diakonischen Werk in anderen Funktionen erhalten. Beide richten sich hier noch einmal ausdrücklich an alle Mitwirkenden:

"Wir möchten uns bei allen Beteiligten, Engagierten, Motivierten, Kooperationspartnern, Migranten/innen und Unterstützern ganz herzlich bedanken für die gute Zusammenarbeit, jedes Engagement und den vielseitigen Austausch miteinander! Ein herzliches „Danke“, Ihnen, die Sie durch Ihre Motivation, Ihr Engagement und vor allem Ihre Offenheit dieses Projekt mit Leben gefüllt haben! Wir alle haben voneinander gelernt und viele schöne Erfahrungen gemacht. Für Ihre fortdauernde Tätigkeit wünschen wir Ihnen viel Kraft und Energie.

Abschiedsfest geplant!

Wir möchten uns in einem feierlichen Rahmen von Ihnen und dem Tandemprojekt am 29. März 2019 ab 15 Uhr ( Evangelischen Studentengemeinde Würzburg) verabschieden, und laden alle dazu ein die unser Projekt mit ihrem Engagement, Motivation unterstützt haben, alle Hauptamtlichen, sowie ehrenamtlichen Unterstützer/innen, Kooperationspartner sowie Migranten/innen. Dieser Nachmittag soll dem Austausch aber auch der Verabschiedung dienen, für kleine kulinarische Spezialitäten und Getränke ist gesorgt. Um uns die Vorbereitung zu erleichtern möchten wir Sie bitten sich mit den angehängtem Anmeldeformular bis spätestens zum 22. März anzumelden".

PS: Für alle ehrenamtlichen Unterstützer, die im direkten Kontakt mit den Projektleiterinnen stehen, wird es Informationen über die mögliche Folgebetreuung (Betreuung über den 30.04.2019 hinaus) in einem gesonderten Schreiben geben. 

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte gern direkt an 

Barbara Kopriva und Besime Akdal

Barbara Kopriva, Dipl.-Soz.-Päd. (FH)
Flüchtlingssozialarbeit - Patenschaften
Friedrich-Ebert-Ring 24 | 97072 Würzburg
Telefon (0931) 80487-50 | Fax (0931) 80487-15
Mobil: (01590) 4023454
sozialdienst.kopriva@diakonie-wuerzburg.de

Am 22.3.2019 wurde zum Gedenken an die kürzlich verstorbene Heimleiterin Elke Leske am Wohnstift St. Paul ein „Gute-Wünsche-Baum“ gepflanzt. Frau Leske war am 11. Dezember 2018 überraschend verstorben. Sie hatte sich Jahrzehnte lang im Diakonischen Werk Würzburg für die Belange der Altenhilfe stark gemacht. Zuletzt hatte sie das Matthias-Claudius-Heim und das Evangelische Wohnstift St. Paul in Heidingsfeld geleitet.

Das Bild zeigt v.l.n.r. die Betreuungsassistentin Annette Jörg, den stellvertretenden Vorsitzenden des Diakonisches Werkes Würzburg, Eberhard Lammerer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Altenhilfe, Hanskarl Freiherr von Thüngen, und den stellvertretenden Dekan des Dekanatsbezirks Würzburg, Matthias Hörning (Foto: N. Natzschka).

 

 

Fortbildungsveranstaltung für evangelische Religionslehrer zu diakonischen Lernerfahrungen.

Die Nachlese zu der Veranstaltung vom 18.3.2019 im Friedrich-König-Gymnasium finden Sie auf der homepage "Diakonisches Lernen".

http://www.diakonisches-lernen.de/aus-unserer-initiative

  

 
 

Gottesdienst voller Hoffnung

Inklusiv und Ökumenisch in Gerbrunn

"Hoffnung in dieser ver-rückten Welt" machte der Gottesdienst am 17. Februar 2019 in  der Apostelkirche und der Gemeinde St. Nikolaus sowie der Offenen Behindertenarbeit (OBA) mit eben diesem Titel.

In der voll besetzten Apostelkirche erlebten die Besucher in einem ausdrucksstarken Anspiel eine Hoffnungskerze, die partout nicht auszulöschen war. Trotz schlechtester Nachrichten und starkem Blasen brannte die Kerze unbeirrt weiter.

„Woher kann man als Mensch in dieser Welt so starke Hoffnung schöpfen?“ oder „Kann man das lernen, die Hoffnung wachzuhalten?“  Mit diesen Fragen aus den Reihen der Besucher beschäftigten sich Pfarrer Johannes Riedel und Pastoralreferent Felix Lamprecht in ihrer Interviewpredigt. Deutlich wurde, dass die immer wieder neue Entscheidung für Jesus im eigenen Leben, Hoffnung schenkt und Hoffnung festigt.

Dreizehnter Gottesdienst

Gottesdienste der beiden Kirchengemeinden mit der OBA haben in Gerbrunn schon eine über zehnjährige Tradition, dies war bereits der dreizehnte gemeinsame Gottesdienst. Auch dieser Gottesdienst war wieder von einem gemischten Team unter der Leitung der Sozialpädagogin Silke Trost vorbereitet und durchgeführt worden.

Übersetzt wurde der Gottesdienst in Gebärdensprache von Ute Zschau und musikalisch umrahmt von der Band Sound und So sowie dem inklusiven Chor Rollywood.

OBA-Gottesdienst_Gerbrunn

Bildunterschrift: Sehr gut besucht war der 13. inklusive Gottesdienst der Gemeinden in Gerbrunn mit der Offenen Behindertenarbeit(OBA)  der Diakonie: Im Bild: OBA-Leitung Silke Trost (ganz rechts), Pfarrer Johannes Riedel (Fünfter von rechts), Pastoralreferent Felix Lamprecht (Vierter von links ) sowie Teilnehmer der OBA , der beiden Kirchengemeinden und der Band Sound und So.

Montag, 18. März 2019, 9.00 - 16.00 Uhr

Friedrich-Koenig-Gymnasium, Friedrichstr. 22, 97082 Würzburg

  1. Mitten im Leben - diakonische Lernerfahrungen an außergewöhnlichen Orten

Die Initiative Diakonisches Lernen ist ein Netzwerk in Bayern, das Lehrkräften und Schülern Begegnungs- und Lernmöglichkeiten im Bereich des Miteinander-Lebens in realen Anforderungssituationen anbietet. Die Vor- und Nachbereitung im Klassenzimmer sowie die Verbindung mit den Lehrplaninhalten sind die Bausteine dieses sozialen Bildungskonzeptes. An zwei Beispielen werden die Konzeption und die Umsetzungsbedingungen des diakonischen Lernens vorgestellt sowie die Erfahrungen mit der Zusammenarbeit von Schülern und Mitarbeitern diakonischer Initiativen erläutert:

- Einmaliger Aktionstag mit Schülerinnen und Schülern zum Thema "Gastfreundschaft" in einer Vesperkirche

- Diakonisches Projekt oder P-Seminar in Kooeration mit einem Hospizverein zum (Tabu-) Thema "Sterben und Tod".

  1. Zur aktuellen Situation des Religionsunterrichts:

- Religionspädagogische Informationen

- Gesprächsrunde und Erfahrungsaustausch

Anmeldungen werden erbeten bis Montag, 11. März 2019, gerne vermitteln wir Ihre Anmeldung an die zuständige Stelle.

Kontakt: Claudia M. Kaufhold, kaufhold.bezirksstelle@diakonie-wuerzburg.de, Tel: 0931-80887-56

 

 

 

 

StadtteilLaden Heidingsfeld, Klingenstr. 14, 97084 Heidingsfeld

Do, 31.1.2019, 18:00 – 19:30 Uhr:

 

„Von der Schwere zur Leichtigkeit – Umgang mit schwierigen Lebenssituationen“

Anregungen von Bernadette Eck, Seelsorgerin & Hospizbegleiterin, mit Möglichkeit zu anschließendem Austausch und Gespräch.

 

Safe the date -

Tag der offenen Tür in der Philipp-Melanchthon-Schule

Am Samstag, den 23. Februar 2019.

Zur Einladung der Berufsfachschule für Kinderpflege (Philipp-Melanchthon-Schule)

 

15.1.2019, 9:45-11:00 Uhr: Besuch des Dag-Hammerskjöld-Gymnasiums in der Diakonie

Die Schüler der 5. Klasse des Dag-Hammerskjöld-Gymnasiums informierten sich direkt vor Ort über das Diakonische Werk. Schwerpunkte der Einführung durch Frau Claudia Kaufhold (Diakonie/Öffentlichkeit und Projekte) lagen zum einen bei der Erzählung vom barmherzigen Samariter, die auf die heutige Zeit verlagert wurde. Zum anderen wurden anhand einer bildreichen Präsentation und zweier kleiner Filme die Einrichtungen der Diakonie vorgestellt. Bei Kakao und Plätzchen wurde eifrig nachgefragt und intensiv überlegt, was heute vielleicht schwierige Lebenslagen sind. Es zeigte sich einmal mehr, wie einfühlsam Kinder Lebenshärten wahrnehmen, auf "ungerechte" Ausgangslagen reagieren und wie sehr sie sich wünschen, "dass alles (wieder) gut" wird. Einige berichteten auch direkt aus ihrem eigenen Umfeld. Pfarrer Christian Herpich, der seine Schülerinnen und Schüler in die Diakonie mitgenommen hatte, zeigte sich erfreut über die überaus rege Beteiligung und das große Interesse an den Anliegen der Diakonie. Er erklärte der Klasse: "So macht mir Religionsunterricht wirklich richtig Spaß". Anschließend ging es noch kurz in die benachbarte Sozialstation der Diakonie. Die Leiterin Frau Sylvia Fieber berichtete darüber, wie durch gute ambulante Hilfen oft vermieden werden kann, dass ein pflegebedürftiger Mensch in ein Heim umziehen muss. Am Ende des Rundgangs stand noch ein Besuch der Evangelischen Jugendarbeit.

CKaufhold_Kinder-von-hinten

Wir verweisen auf die Stellungnahme des Diakonischen Werkes Deutschland vom 9. Dezember 2018 zum "Migrationspakt": 

Berlin, 9. Dezember 2018   Die Diakonie Deutschland begrüßt, dass am morgigen Tag der Menschenrechte ein beeindruckender internationaler Prozess mit der Verabschiedung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marrakesch im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Ende geht. "Migration ist eine Realität, die  allen Seiten nutzen kann, wenn sie gut gestaltet wird. Der Pakt gibt wichtige Empfehlungen, wie Migration in reguläre und vor allem sichere Bahnen gelenkt werden kann, so dass sie sowohl für die Herkunfts- und Zielländer als auch die Migrantinnen und Migranten selbst ein Gewinn darstellt", sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland. 

Er betont die Notwendigkeit der Einhaltung der elementaren Menschenrechte, die auch für Migranten gelten: Sie benötigen Zugang zum Arbeitsmarkt, zu medizinischer Versorgung und zu Bildung und sie müssen Schutz vor Ausbeutung und Menschenhandel erhalten, was weltweit bislang nicht selbstverständlich sei. Millionen Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund lebten unter prekären Bedingungen und werden Opfer schwerster Formen der Ausbeutung, so Lilie weiter. Auch in Deutschland komme es zu schweren Fällen von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel, wie das Deutsche Institut für Menschenrechte in der vergangenen Woche bestätigte.  "Für den Pakt wäre deshalb mehr Verbindlichkeit und Zielkontrolle wünschenswert. Dass einzelne Länder nun angekündigt haben, vorerst nicht zuzustimmen, ist bedauerlich. Langfristig werden auch sie von dem Pakt profitieren, und sich der Notwendigkeit, global zu handeln, nicht verschließen können", betont Lilie.

Eine Handreichung der Diakonie "Von Arbeitsausbeutung bis Menschenhandel - Grundlagen und Praxistipps für die Beratung" finden Sie unter https://www.diakonie.de/broschueren/von-arbeitsausbeutung-bis-menschenhandel/

Arbeitsausbeutung in Deutschland, Deutsches Institut für Menschenrechte, Jahresbericht vom 5.12.2018: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/pressemitteilung-ausbeutung-ist-ein-risikoloses-geschaeft/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Wir feierten Advent miteinander!

"Unterwegs miteinander...", unter diesem Motto hatten sich etwa 100 Mitarbeitende und Gäste um 17.30 Uhr in der Stephanskirche eingefunden, um miteinander den Advent zu feiern. Dekanin Dr. Edda Weise begrüßte die haupt- und ehrenamtlich in der Diakonie Würzburg Beschäftigten, die es sich mit ihren Freunden und Angehörigen trotz des strömenden Regens nicht hatten nehmen lassen, einen kleinen Teil der "guten Zeit" miteinander zu verbringen. Diakoniepfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg gestaltete mit einem kleinen Team einen schönen Gottesdienst mit Agapefeier. Nach dem Predigtteil gab es eine offene Phase, in der sie gemeinsam mit der Dekanin Einzelsegnungen spendete. Dieses Angebot wurde von vielen Anwesenden gern angenommen. Für die musikalische Untermalung sorgten Peter Wendel und Udo Hafner mit Gitarren und Flöten. Nach dem Gottesdienst blieben alle noch lange bei Punsch und Weihnachtsgebäck in der Kirche beieinander. 

 

 

 

Kommt das Geld bei den Kindern an?

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland: 

Berlin, 21. November 2018   Zu den Ergebnissen der aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung "Kommt das Geld bei den Kindern an?" sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie:

"Die aktuelle Bertelsmann-Studie belegt, dass Eltern staatliche Geldleistungen wie das Kindergeld keinesfalls für ihre eigenen Bedürfnisse ausgeben. Sie investieren es vielmehr in größere Wohnungen, bessere Betreuung, Bildung und in die Hobbys der Kinder. Das Problem der Kinderarmut liegt also ganz woanders. Die gerade beschlossene Erhöhung des Kindergeldes kommt bei Familien, die Hartz IV beziehen, und bei vielen Alleinerziehenden erst gar nicht an, denn es wird mit dem Arbeitslosengeld II und dem Unterhaltsvorschuss verrechnet. Auch die geplante Erhöhung des Schulbedarfs im Bildungs- und Teilhabepaket reicht bei weitem nicht aus. Nicht die Eltern, sondern die unzureichenden Instrumente zur wirksamen Bekämpfung von Kinderarmut sind das Problem. Diese Einsicht muss endlich politische Bedeutung erlangen, anstatt Eltern pauschal und fälschlicher Weise unter Generalverdacht zu stellen, das Geld für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik auszugeben."

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung.

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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

 

Pressestelle, Zentrum Kommunikation

T +49 30 65211-1780

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pressestelle@diakonie.de

 

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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

    Datenschützer

 

Andreas Roth geehrt

18 Jahre lang hatte Herr Andreas Roth das Amt des Betriebsbeauftragten für Datenschutz des Diakonischen Werkes Würzburg erfolgreich ausgeübt. Als er diese wichtige Aufgabe zusätzlich zu seinen Aufgaben im Evangelischen Beratungszentrum übernahm, war das Meiste noch rechtliches und technisches Neuland. Seitdem hatte er mit viel Umsicht und persönlichem Engagement die fortschreitende Entwicklung begleitet und in unseren Einrichtungen umgesetzt. Dafür dankte ihm nun der Geschäftsführer der Diakonie Clemens Link im Kreise vieler Einrichtungs- und Abteilungsleiter, die eigens hierzu in die Geschäftsstelle gekommen waren.

Wandel der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen 

Inzwischen hat das Thema Datenschutz allerdings Dimensionen angenommen, die mit wenigen Wochenstunden neben den Schwerpunktaufaufgaben in der Sozialarbeit nicht mehr zu bewältigen sind. Neue Gesetze, technische Entwicklungen und auch die Erweiterung unserer Einrichtungen haben dazu geführt, dass der Arbeitsbereich breiter aufgestellt werden muss. Der Datenschutz ist  zuvörderst eine Aufgabe der datenverarbeitenden Einrichtungen vor Ort, übergreifend aber auch eine klassische Querschnittsfunktion. Schon im Februar hatten wir die Stelle „Öffentlichkeit und Projekte“  neu eingerichtet. Die dortigen Aufgabenstellungen bringen Verzahnungen in nahezu alle unseren Einrichtungen mit sich. Eine Eingliederung des Datenschutzes in dieses Aufgabenfeld erscheint daher sinnvoll. 

Claudia Kaufhold neue "örtlich Beauftragte für den Datenschutz" der Diakonie Würzburg

Frau Kaufhold bringt als Juristin die Voraussetzungen für eine Bestellung  als örtlich Beauftragte für den Datenschutz im Diakonischen Werk mit. Sie bedankte sich bei der Stabübergabe bei ihrem Vorgänger für die freundliche Begleitung im Vorfeld der Funktionsübergabe und bei den Anwesenden für die allseits bereits zugesagte Unterstützung. Ihre Kontaktdaten:

Friedrich-Ebert-Ring 24
97072 Würzburg
Tel: 0931 80 847 56
Mail: datenschutzbeauftragte@diakonie-wuerzburg.de

 

 

 

 

Die Würzburger Wärmestube gewinnt den 1. Preis - Diakonie Bayern prämiert vorbildliche ehrenamtliche Projekte in der Beratungsarbeit

Nürnberg, 8.11.2018 Die bayerische Diakonie stellt ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Beratungseinrichtungen zur Verfügung. Ob in der Telefonseelsorge, in der Migrations- und Obdachlosenarbeit, in der Altenpflege oder der Jugendhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen: Ehrenamtliche unterstützen und ergänzen die hauptberufliche Beratungsarbeit mit. Um dieses Engagement zu würdigen, fördert der Diakonie-Wettbewerb 2018 fünf vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus diesem Arbeitsgebiet.

Alle mehr als 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern − z. B. diakonische Einrichtungen und Träger, Diakonievereine und Kirchengemeinden − konnten beim diesjährigen Wettbewerb mitmachen. Die Ausschreibung erfolgte zum 1. Februar 2018. Zum Einsendeschluss am 31. Mai 2018 lagen zehn qualifizierte Bewerbungen vor. Die sechsköpfige Jury, die sich aus dem Kreis der Organisatoren sowie externen Expertinnen Experten zusammensetzte, wählte die drei Preisträger für die regulären Preise aus. Sie schlug der St. Gumbertus Stiftung Ansbach, die den Wettbewerb heuer mit zwei Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1.000 Euro unterstützt, zwei weitere Projekte vor, die vom Stiftungsvorstand für die Preisvergabe bestätigt wurden.

Folgende Preisträger wurden auf der Preisverleihung, die im Rahmen der Messe „ConSozial“ im Nürnberger Messezentrum stattfand, ausgezeichnet:

Der erste, mit 2.000 Euro dotierte Preis, gespendet vom Versicherer im Raum der Kirchen, geht an den ehrenamtlichen medizinischen Dienst der Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft.

Die CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft spendet den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro. Prämiert wird die Evangelische TelefonSeelsorge München für ihr Projekt „Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Online-Seelsorger/in“.

Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis der Evangelischen Bank zeichnet das Projekt „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg aus.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg und die Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken erhalten die beiden Sonderpreise der St. Gumbertus Stiftung Ansbach in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

Die Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft bietet für wohnungslose und bedürftige Menschen einmal in der Woche eine medizinische Sprechstunde an. Sie wird von fünf ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Auch zahnärztliche und weiterführende medizinische Angebote stehen außerhalb der Wärmestube zur Verfügung durch die große ehrenamtliche Unterstützung von Arztpraxen und Laboren. Eine Fußpflegerin rundet das Angebot ab, die von den Gästen der Wärmestube besonders geschätzt wird. Die Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Die Evangelische TelefonSeelsorge München bietet seit 2010 − zusätzlich zu der Beratung am Telefon − Seelsorge via Chat an. 16 von 111 Ehrenamtlichen sind auch in der Chat-Seelsorge tätig. Diese hielten in 2017 476 Chats. Der Bedarf an Online-Beratung wächst. Die spezielle Ausbildung zum „Online-Seelsorger/-in“ schult weitere Ehrenamtliche für diese Tätigkeit.

Frauen mit Migrationshintergrund helfen Familien mit Migrationshintergrund: Das ist die Idee der „Stadtteilmütter“. Ob es um die Suche nach einem Kindergartenplatz geht, Unterstützung bei Behördengängen gebraucht wird oder finanzielle und gesundheitliche Problemlagen zu bewältigen sind: auf vielfältige Weise helfen die „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg Migrantenfamilien. Eine hauptberufliche Mitarbeiterin der Stadtmission betreut derzeit 15 ehrenamtliche „Stadtteilmütter“.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg wird von 26 Ehrenamtlichen unterstützt. Diese beraten und begleiten Klient/-innen während der Haft und teilweise auch nach der Entlassung bei der Bewältigung ihrer Situation. Das große ehrenamtliche Engagement ist eine zentrale Säule in der Resozialisierungsarbeit.

In der Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken engagieren sich vier Ehrenamtliche „mit Herzblut“: Sie sprechen mit Betroffenen und Angehörigen und begleiten diese z. B. zu Beratungsstellen oder Krankenhäusern.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t 0911 93 54 205
f 0911 93 54 215

 

Die neue Wohlfahrtsmarke für die Weihnachtspost ist ab sofort erhältlich

Gerade in der Weihnachtszeit nehmen sich viele Menschen die Zeit, Briefe oder Karten mit besinnlichen Zeilen und herzlichen Grüßen zu schreiben. Mit Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken leistet jeder verschickte Brief und jede versendete Postkarte zudem einen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Kirchengemeinden und gemeinnützige Einrichtungen, die Wohlfahrtsmarken verkaufen, können den Erlös aus dem Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken für eigene soziale Projekte verwenden, weil der Zuschlagswert pro verkaufter Marke bei ihnen bleibt. Auch durch die Erlöse aus dem Verkauf der Deutschen Post werden Projekte aller Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke.

Das Motiv der diesjährigen Weihnachtsmarke ist ein Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz. Nach der völligen Zerstörung im 2. Weltkrieg und folgendem Wiederaufbau wurde St.Stephan zu einem Symbol christlich-jüdischer und deutsch-französischer Versöhnung. Der in Russland geborene, im Krieg vor den Deutschen geflohene und schließlich in Frankreich lebende jüdische Künstler Marc Chagall gestaltete dort von 1976 bis 1985 neun künstlerisch wie theologisch einmalige Kirchenfenster.

Zusammen mit den bis 1995 ergänzten Fenstern tauchen sie die Kirche in ein ruhiges, geheimnisvolles blaues Licht.

Das Briefmarken-Motiv der Maria mit dem Jesuskind findet sich im rechten, süd- östlichen Chorfenster. Im Hintergrund Marias ist ein Engel zu sehen. Er erinnert an die Ankündigung der Geburt Jesu. Im goldgelben Schein, welcher auf Maria strahlt, zeigt sich der Segen, welcher auf ihr liegt. Im Gesamtensemble wird die Szene vom gekreuzigten Christus überragt. Seine Erhöhung ist damit schon in den Blick genommen. Die Kirchenfenster sind so Zeugnis der Versöhnung zwischen Gott und Menschen wie auch von der Versöhnung der Menschen untereinander.

Wohlfahrtsmarken haben eine lange Tradition und sind seit fast 70 Jahren ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Am 14. Dezember 1949 erschien die erste Serie mit vier Motiven an den Schaltern der Deutschen Post unter dem Motto "Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsbriefmarken." Als Thema für die Ausgabe wurde "Helfer der Menschheit" gewählt. Dabei handelte es sich um die Personen Elisabeth von Thüringen, Paracelsus von Hohenheim, Friedrich Fröbel und Johann Hinrich Wichern.

Die Weihnachtswohlfahrtsmarke kann ab sofort bestellt werden unter https://vertrieb.diakonie-wohlfahrtsmarken.de/produkte/weihnachtsmarken-2018.html

Sie kann auch bei allen Postfilialen erworben werden und kostet 70 Cent plus 30 Cent Zuschlag.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Gaby Wennmann, Presseassistenz
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

 

Selten in Deutschland und neu in der Diakonie Würzburg - "Mann an Bord in der Schwangerenberatung"

Die staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatung im Evangelischen Beratungszentrum hat Verstärkung bekommen! Neben den drei bewährten und erfahrenen Beraterinnen Heike Link, Birgit Wysocki und Anke Reinauer-Fackler ist nun auch ein männlicher Kollege im Einsatz. Der Sozialpädagoge Johannes Jahn, der bereits seit Anfang 2017 als Berater in der Hauptstelle des EBZ in der Stephanstraße im Einsatz ist, ist nun auch hälftig im Bereich der Schwangerschaftsberatung am Standort Theaterstraße 17 beschäftigt.

Dadurch bietet das EBZ Würzburg die bundesweit nur sehr seltene Möglichkeit sich bei geschlechtsspezifischen Themen rund um Schwangerschaft von einem gleichgeschlechtlichen Gegenüber beraten zu lassen. Aber Herr Jahn übernimmt auch, wie seine Kolleginnen, die Vermittlung von Informationen und die Klärung aller Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und führt Beratungsgespräche im Schwangerschaftskonflikt (nach §219StGB).

Daneben arbeitet er als Sexualpädagoge bei den jährlich über 80 Präventionsveranstaltungen in Schulen in erster Linie mit den männlichen Kindern und Jugendlichen, die mit ihm als Gesprächspartner unbefangener mit ihren Fragen umgehen können.

                                                                                 

Schwangerschaftsberatung im EBZ

- staatlich anerkannt -

Theaterstr. 17
97070 Würzburg
Tel. 0931- 4044 855
ssb.ebz@diakonie-wuerzburg.de
 

 

Veranstaltung mit Dr. Carla Pohlink, Sexualtherapeutin, im Rahmen der Würzburger Paartage. Am 23.10.2018 um 19.00 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, W.-Schwinn-Platz 3, Würzburg. Eintritt: € 5, erm. € 3, keine Anmeldung erforderlich. Ausschreibung:

"Klar- im Laufe einer Partnerschaft verändert sich die Sexualität. Allerdings oft nicht zum Positiven. In vielen Schlafzimmern herrscht Flaute, obwohl sich beide Nähe und Zärtlichkeit wünschen. Die Sexualtherapeutin und Internistin Dr. Carla Pohlink, bekannt durch die Leichter Lieben Latenight (mdf), zeigt in ihrem Vortrag Wege für Paare auf, wie man sich die intime Zweisamkeit lebendig erhalten kann. Ein Abend, an dem nicht 'drum herum' geredet wird!"

Eine Veranstaltung von Evang. Beratungszentrum und R.-A.-Schröder-Haus.

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw. Das Programm ist hier. Der Auftakt war am 27.9.2018 mit dem Impro-Theater "Pfadfinder der Liebe - STUPID LOVERS" ab 20.00 Uhr im Burkardushaus.

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 10.10.2018 - "Darf ich bitten ...? Tanz und Partnerschaft. Um 19.00 Uhr in der Tanzschule Bäulke
  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

 

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw.. Das Programm finden Sie hier

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

Die Diakonie Würzburg verweist auf den Appell der Konferenz "Diakonie und Entwicklung" für eine lebendige Demokratie und eine handlungsfähige Zivilgesellschaft. 

 

Berlin, 18. Oktober 2018   Die Konferenz Diakonie und Entwicklung appelliert

an die Bundesregierung, alle Außenbeziehungen an einer menschenrechtsorientierten Politik auszurichten. Es muss zudem sichergestellt werden, dass politische Entscheidungen auf deutscher oder europäischer Ebene die Menschenrechte und Handlungsräume der Zivilgesellschaft in anderen Ländern nicht negativ beeinflussen. "Kirchen, Diakonie und Entwicklungszusammenarbeit sehen sich gefordert, die globalen und gesellschaftlichen Umwälzungen mit zu gestalten und die Menschen dabei zu begleiten", sagt Angelika Weigt-Blätgen, Vorsitzende der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Berlin. Ziel sei es, Teilhabe aller, Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit, Schutz der Menschenrechte und die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung zu wahren bzw. durchsetzen zu helfen.

"Nur so kann geholfen werden, dass die Globalisierung die soziale Kluft weltweit nicht weiter vertieft und die natürlichen Ressourcen nicht weiter zerstört", heißt es in der Erklärung der Konferenz zur Zukunft der Demokratie und der Rolle der Zivilgesellschaft. "Daher setzen sich Diakonie und Brot für die Welt für eine lebendige Demokratie und eine nachhaltige, inklusive Entwicklung ein", ergänzt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung.

 

Hintergrund der Erklärung sind die weltweit zunehmenden Angriffe auf die Grundlagen der Demokratie und das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien. Die Zahl der Demokratien sei erstmals seit Jahrzehnten zurückgegangen.

Selbst in den demokratischen Staaten des Westens, Deutschland eingeschlossen, würden sich mehr Menschen von den demokratischen Institutionen und Werten abwenden.

 

Globalisierung und Digitalisierung sowie die Macht eines grenzüberschreitend organisierten, politisch vielfach unterregulierten Finanz- und Wirtschaftssystems würden von vielen Menschen als Souveränitäts- und Kontrollverlust empfunden. Dies münde in Teilen der Bevölkerung in der massiven Kritik am vermeintlichen Versagen der politischen Elite, in pauschaler Globalisierungskritik und in nationalistischen Gegenstrategien. Mit dem Demokratieabbau schwinde auch der zivilgesellschaftliche Handlungs- und Wirkungsraum.

 

Die Delegierten kritisieren, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in vielen Teilen der Welt zunehmend in ihrer Arbeit behindert, Menschenrechtsverteidiger bedroht oder verhaftet würden. Die Konferenz bekräftigte daher, wie wichtig es sei, die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu stärken.

 

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, dem die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe angehören. Die Konferenz beschließt über allgemeine Grundsätze der diakonischen Arbeit sowie der Entwicklungsarbeit und der Humanitären Hilfe.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

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Auftaktgottesdienst  des Dekanats  zur Herbstsammlung der Diakonie in der Thomaskirche!  14. Oktober, 10.00 Uhr Thomaskirche (Grombühl)

Die Diakonie Bayern sammelt in der kommenden Woche für Wohnungslose

Über 12.000 wohnungslose Menschen leben in Bayern. Das zumindest sind die offiziellen Zahlen einer Stichtagserhebung - aus dem Jahr 2014. Aktuellere Zahlen gibt es leider nicht. Für ganz Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen noch weit höher: Hier geht man von über 800.000 Personen aus, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Doch dies sind nur Schätzungen, eine bundesweite Wohnungslosenstatistik, von der Diakonie schon lange gefordert, gibt es nicht. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt dürften die Zahlen mittlerweile jedoch noch höher ausfallen. Auch deshalb stellt die Diakonie in Bayern die Wohnungslosenhilfe in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Herbstsammlung, die vom 15. – 21. Oktober 2018 in ganz Bayern stattfindet. 

Sie leben bei Freunden, Verwandten, in kommunalen Unterkünften oder im schlimmsten Fall auch auf der Straße: Wohnungslosigkeit in Deutschland hat viele Gesichter, und viele Ursachen. Den „typisch“ wohnungslosen Menschen gibt es nicht. Alleinstehende Männer sind ebenso davon betroffen wie Frauen, die mittlerweile etwa ein Drittel der Wohnungslosen ausmachen. Und immer häufiger sitzen auch ganze Familien mit Kindern im weitesten Sinne „auf der Straße“. Neben dem fehlenden Wohnraum nennen Experten Arbeitslosigkeit, Überschuldung sowie die Ausweitung des Niedriglohnsektors als Ursache. Hinzukommen oftmals Suchterkrankungen oder psychische Probleme.

 

Die Diakonie in Bayern hält knapp 100 Angebote für Menschen vor, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Dazu zählen neben Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und den Wärmestuben auch Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnheime mit knapp 1.000 Plätzen. Besonders besorgniserregend dabei ist: Sie alle berichten von einem stetigen Anstieg an Ratsuchenden und von immer längeren Verweildauern in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie in kommunalen Notunterkünften.

Wohnungslosigkeit – Kälte und Mittellosigkeit tun weh, Einsamkeit obendrein!

In der Furcht vor dem sozialem Abstieg ist das die Urangst schlechthin: plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Wohin sich zurückziehen, wenn die Welt ungastlich und bitter wird, wie sich schützen vor  Blöße und Kälte, wie leben ohne Bett, Tisch und Stuhl, ohne Kühlschrank, ohne WC, ohne Adresse, ohne Briefkasten, ohne Nachbarn …?

Wohnungslosigkeit – das muss nicht sein. Tragfähige Lösungen brauchen allerdings Wohnraumangebote, finanzielle Erstmittel und professionelle Unterstützer mit Herz und langem Atem. Die Diakonie ist in Würzburg über die Christophorus-Gesellschaft mit vielen Angeboten für Wohnungslose und Menschen in schwierigen Lebenslagen präsent. Besonders für sie findet im Herbst die Dekanatssammlung statt, die mit einem Auftaktgottesdienst in der Grombühler Thomaskirche startet. Dort hatte es im Frühjahr 15 Tage lang eine viel beachtete Vesperkirche gegeben, die auch von Menschen mit Bezug zum Sammlungsthema gern besucht wurde. In dem Gottesdienst mit Prädikantin Kaufhold werden Andrea Dehler, Andreas Schrappe und Michael Thiergärtner als Vertreter der Diakonie und des Christophorus-Werkes von ihrer konkreten Arbeit berichten und in Liedern und Gedichten den Betroffenen eine Stimme geben.

Was können wir tun?

Das gemeinsame Wahrnehmen und Anpacken einer Notlage ist ein guter, göttlicher Weg. Diakonisches Handeln ist der Weg der Christenmenschen schlechthin, kein Sonderweg nur der „Hauptamtlichen“. Gemeinsam Hoffnung zu erleben und zu beleben, ist eine Herzensfreude und bringt Veränderung.

Warum sammelt die Diakonie  überhaupt?

Finanziert sie sich nicht in erster Linie aus Kirchensteuermitteln, Leistungen der Kassen und der öffentlichen Hand? In erster Linie trifft dies zu, diese Mittel reichen aber nicht immer. Bei vielen Angeboten sind außerdem Eigenmittel aufzubringen, ohne die es auch keine externe Finanzierung gäbe. Ehrenamtliches Engagement und Spenden helfen zum Teil über die Lücken hinweg. Zwei große Schwerpunktsammlungen zu konkreten sozialen Notlagen führt das Diakonische Werk jährlich in Bayern durch. Im Frühjahr und im Herbst ziehen ehrenamtlich Mitarbeitende für etwa eine Woche von Haus zu Haus, sind mit der berühmten Sammelbüchse auf der Straße unterwegs und beehren kleinere Firmen und große Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung. Die eingesammelten Mittel werden schwerpunktmäßig für den Sammlungszweck, grundsätzlich aber für die diakonische Arbeit ausgegeben, zum Teil vor  Ort, zum Teil bayernweit. Höhe und Verteilung der Gelder werden zeitnah nach Abschluss der Sammlungen auf der homepage der Diakonie Bayern bekanntgegeben (www.diakonie-bayern.de).

"Ich hasse mich, ich hasse euch"  - Störungen des Sozialverhaltens gestern und heute

Unter diesem Motto stand die 20. Würzburger Fachtagung zur Kinder & Jugendpsychiatrie, die am 24.9.2018 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stattfand. Das Programm und ein von Pat Christ verfasster Bericht hierzu gibt einen guten Eindruck von der einrichtungsübergreifend organisierten Fachveranstaltung.  

In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt.
 
Wir verweisen auf die Pressemitteilung des Diakonischen Werkes Deutschland vom 24.9.2018:
Berlin, 21. September 2018   Erstmals beteiligt sich die Nationale Armutskonferenz (nak) am Staatenberichtsverfahren zum UN-Sozialpakt und hat einen eigenen Parallelbericht vorgelegt. Dieser zeigt, inwiefern Armut in Deutschland auch ein menschenrechtliches Problem darstellt. Anlass der Veröffentlichung ist die Anhörung der Bundesregierung vor dem Sozialausschuss der Vereinten Nationen am 25. September 2018 in Genf.
 
"Armut in Deutschland ist Realität. Sie zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung", so nak-Sprecherin Barbara Eschen. Insbesondere in Hinblick auf die Bekämpfung von Erwerbsarmut sehe sie enormen Handlungsbedarf, erklärte Eschen: "Leider gilt weiterhin, dass Armutsbekämpfung von der Bundesregierung sträflich vernachlässigt wird." So sei für viele Menschen in Beschäftigung Armut dennoch bittere Realität - obwohl Wirtschaft und Arbeitsmarkt in boomen. In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt: Zwischen 2004 und 2014 stieg der Anteil der "working poor" an allen Erwerbstätigen von 4,8% auf 9,6%.
Im Krankheitsfall zum Arzt gehen zu können, ein Dach über dem Kopf zu haben, am kulturellen Leben teilzuhaben - auch in Deutschland sind diese Dinge nicht für alle Menschen selbstverständlich. Verletzungen sozialer Menschenrechte kommen auch bei uns immer wieder vor. Dabei hat Deutschland bereits 1973 den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte - kurz UN-Sozialpakt - ratifiziert und sich damit verpflichtet, eben diese Rechte zu schützen.
 
"Denn Armutsbetroffene sind keine Bittsteller, sondern sie haben soziale Rechte. Hierzu gehört das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Wohnung, Nahrung und Kleidung. Aber auch das Recht auf gerechte Arbeitsbedingungen, Gesundheit und soziale Sicherheit.", erklärte Eschen.
In ihrem Statement ging Frau Eschen auch darauf ein, weshalb Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger problematisch sind: "Es ist äußerst fraglich, ob Sanktionen ein geeignetes Mittel sind, um Menschen "fit für den Arbeitsmarkt" zu machen. Vor allem aber sollten wir uns bewusst machen: Das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard ist nicht verhaltensabhängig."
Gefordert sei vielmehr eine Neuorientierung der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Beschäftigungspolitik sollte demnach auf Sanktionen und Druck verzichten und vielmehr die Motivation und Selbstbestimmung der Menschen unterstützen.
 
Hintergrund:
Jeder Staat, der den Sozialpakt unterzeichnet hat, muss alle fünf Jahre einen Bericht darüber abgeben, was getan wurde, um die im Pakt beschriebenen Rechte zu verwirklichen. Dieser Bericht wird vom Sozialausschuss der Vereinten Nationen geprüft, wobei er hierbei auch Parallelberichte aus der Zivilgesellschaft zu Rate zieht. Nach Abschluss der Prüfung veröffentlich der Ausschuss Empfehlungen, in denen er den betreffenden Staat auffordert, bestehende Missstände zu beseitigen. Die Nationale Armutskonferenz hat bei den Vereinten Nationen einen Parallelbericht eingereicht, der erhebliche Lücken bei der Umsetzung des UN- Sozialpakts in Deutschland aufzeigt.
Die Bundesregierung wird sich am 25. September 2018 in Genf den kritischen Fragen des UN Sozialausschusses stellen.
Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN (European Anti Poverty Network) gegründet worden. Sie ist ein Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Betroffeneninitiativen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzen.
 
Kontakt:
Susanne Gonswa
Pressesprecherin der Nationalen Armutskonferenz gonswa.s@dwbo.de
030 820 97 -110
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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

Wir teilen den Standpunkt des Diakonischen Werkes Deutschland: 

Berlin. 11. Sept. 2018:

Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben keine feste Bleibe. Nur ein kleiner Teil lebt obdachlos auf der Straße, die meisten kommen irgendwo unter - bei Freunden, in einer Notunterkunft, in einem Heim. Durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sind mittlerweile auch immer mehr Familien mit Kindern, Frauen und ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Tendenz steigend. "Ein Neuanfang für wohnungslose Menschen ist schwer und ohne preiswerten Wohnraum nicht zu schaffen, zumal die Lebenslage häufig mit Verschuldung einhergeht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11. September. Die Diakonie kritisiert, dass der Wohnungsmarkt in weiten Teilen entgrenzt sei und kaum noch Wohnraum für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen vorhalte. 

"Neubauten werden häufig im Luxussegment errichtet und Kommunen verfügen nicht mehr über ausreichenden Wohnraum um mietpreisdämpfend steuernd einzugreifen. Der Versuch, über eine sogenannte Mietpreisbremse den Mietenanstieg bei Neuvermietungen zu verlangsamen, ist gescheitert. Der Gesetzgeber muss dringend nachbessern", fordert Loheide.

 

Die Diakonie bietet für wohnungslose Menschen Tagesaufenthalte, Wohneinrichtungen und Nothilfe an. Sie ist der größte deutsche Anbieter in der Wohnungslosenhilfe. Ziel der diakonischen Hilfe für wohnungslose und obdachlose Menschen ist es, die Betroffenen zu stärken, damit sie eine Perspektive entwickeln können. "Politisch setzen wir uns dafür ein, dass das Recht auf Wohnraum nicht nur auf dem Papier steht, sondern umgesetzt wird", betont Loheide.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Themenschwerpunkt unter https://www.diakonie.de/wohnungslosigkeit/

 

Auch die aktuelle Kampagne der Diakonie Deutschland greift das Thema auf:

Unerhört! Diese Obdachlosen. Mehr unter https://www.diakonie.de/unerhoert/

Das DW Würzburg übernimmt die Argumentation des Bundesverbandes aus der Pressemitteilung vom 13.8.2018: Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Bundesländer bei der Weiterentwicklung der Qualität von Kindertagesbetreuung durch Bundesmittel unterstützen will. Dies muss jedoch verbindlich und nachhaltig geschehen. Die Förderung darf nicht bereits 2022 wieder auslaufen. 

"Der vorgelegte Gesetzentwurf greift hier zu kurz und wird dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel, Kindern die bestmögliche Betreuung zu bieten, nicht gerecht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt mit geeigneten Maßnahmen weiter zu entwickeln darf nicht so unverbindlich geregelt sein und auch nicht 2022 wieder aufhören", betont Loheide. "Träger und Einrichtungen brauchen finanzielle Verlässlichkeit und auch Kinder und ihre Familien sollen darauf vertrauen können, dass die Qualität der Kindertagesbetreuung dauerhaft in den Blick genommen wird und überall in Deutschland vergleichbare Bedingungen geschaffen werden."

Zum "Gute-Kita-Gesetz" gibt es eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

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Claudia Michaela KaufholdÖffentlichkeit & Projekte
Claudia Michaela Kaufhold
Öffentlichkeit & Projekte

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