Aktuelles

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Hier finden Sie unsere Standpunkte und die wichtigsten aktuellen Projekte. Wir beteiligen uns aktiv an der öffentlichen Meinungsbildung und an der konkreten Ausgestaltung unseres Zusammenlebens. 

Das Diakonische Werk Würzburg begrüßt die Haltung der Arche, der Mainfränkischen Werkstätten, der Blindeninstitutsstiftung und vieler weiterer Organisationen von Menschen mit und ohne Behinderungen in den sog. "Würzburger Positionen". Wir verweisen auf die Unterschriftenaktion der Verbände hierzu auf dem Würzburger Stadtfest am Samstag, den 15. September und freuen uns über alle, die hierdurch oder auch in anderer Weise ein Zeichen für Solidarität und politische Wachsamkeit setzen. 

Schlimm genug, dass man heutzutage wieder ausdrücklich für Positionen eintreten muss, die längst gesellschaftlicher Konsens sind und bei aufgeklärten Menschen seit Jahren ganz selbstverständlich gelten.

Näheres hierzu entnehmen Sie dem Beitrag von Michael  Czygan "Gegen Meinungsmache und Diskriminierung" in der Mainpost vom 11. Sept. 2018:  https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Gegen-Meinungsmache-und-Diskriminierung;art735,10055542

 

Donnerstag, 27.9., 200.00 Uhr im Burkardushaus, Am Bruderhof 1 (Eintritt: € 10,– pro Person; € 15,– pro Paar)

Eine Veranstaltung der besonderen Art Im Rahmen der Würzburger Paartage

Impro-Theater aus Bremen in Würzburg

 

Ihr Eindruck von unserer homepage interessiert uns sehr 

Sie haben den neuen Webauftritt des Diakonischen Werkes Würzburg angeclickt. Personen*, die sich bis zum 30.9.2018 mit einer mail, einem Fax oder postalisch mit einem Kommentar (Anregungen, Kritik, Lob ...) zu unserer neuen homepage bei uns melden, nehmen an unserer Verlosung teil.

Das gibt es zu gewinnen:

- drei kulinarische Kochbücher "Reingeschmeckt"

- zwei mobile Energiespeicher "Powerbank 3000 mAh"

Kontakt

*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Beschäftigte des Diakonischen Werkes - Innere Mission - des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks Würzburg e.V. und seiner Tochtergesellschaften sind von der Beteiligung am Gewinnspiel ausgeschlossen. 

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw. Das Programm ist hier. Der Auftakt ist am 27.9.2018 mit dem Impro-Theater "Pfadfinder der Liebe - STUPID LOVERS" ab 20.00 Uhr im Burkardushaus.

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 10.10.2018 - "Darf ich bitten ...? Tanz und Partnerschaft. Um 19.00 Uhr in der Tanzschule Bäulke
  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Auftaktgottesdienst  des Dekanats  zur Herbstsammlung der Diakonie in der Thomaskirche!  14. Oktober, 10.00 Uhr Thomaskirche (Grombühl)

Wohnungslosigkeit – Kälte und Mittellosigkeit tun weh, Einsamkeit obendrein!

In der Furcht vor dem sozialem Abstieg ist das die Urangst schlechthin: plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Wohin sich zurückziehen, wenn die Welt ungastlich und bitter wird, wie sich schützen vor  Blöße und Kälte, wie leben ohne Bett, Tisch und Stuhl, ohne Kühlschrank, ohne WC, ohne Adresse, ohne Briefkasten, ohne Nachbarn …?

Wohnungslosigkeit – das muss nicht sein. Tragfähige Lösungen brauchen allerdings Wohnraumangebote, finanzielle Erstmittel und professionelle Unterstützer mit Herz und langem Atem. Die Diakonie ist in Würzburg über die Christophorus-Gesellschaft mit vielen Angeboten für Wohnungslose und Menschen in schwierigen Lebenslagen präsent. Besonders für sie findet im Herbst die Dekanatssammlung statt, die mit einem Auftaktgottesdienst in der Grombühler Thomaskirche startet. Dort hatte es im Frühjahr 15 Tage lang eine viel beachtete Vesperkirche gegeben, die auch von Menschen mit Bezug zum Sammlungsthema gern besucht wurde. In dem Gottesdienst mit Prädikantin Kaufhold werden Andrea Dehler, Andreas Schrappe und Michael Thiergärtner als Vertreter der Diakonie und des Christophorus-Werkes von ihrer konkreten Arbeit berichten und in Liedern und Gedichten den Betroffenen eine Stimme geben.

Was können wir tun?

Das gemeinsame Wahrnehmen und Anpacken einer Notlage ist ein guter, göttlicher Weg. Diakonisches Handeln ist der Weg der Christenmenschen schlechthin, kein Sonderweg nur der „Hauptamtlichen“. Gemeinsam Hoffnung zu erleben und zu beleben, ist eine Herzensfreude und bringt Veränderung.

Warum sammelt die Diakonie  überhaupt?

Finanziert sie sich nicht in erster Linie aus Kirchensteuermitteln, Leistungen der Kassen und der öffentlichen Hand? In erster Linie trifft dies zu, diese Mittel reichen aber nicht immer. Bei vielen Angeboten sind außerdem Eigenmittel aufzubringen, ohne die es auch keine externe Finanzierung gäbe. Ehrenamtliches Engagement und Spenden helfen zum Teil über die Lücken hinweg. Zwei große Schwerpunktsammlungen zu konkreten sozialen Notlagen führt das Diakonische Werk jährlich in Bayern durch. Im Frühjahr und im Herbst ziehen ehrenamtlich Mitarbeitende für etwa eine Woche von Haus zu Haus, sind mit der berühmten Sammelbüchse auf der Straße unterwegs und beehren kleinere Firmen und große Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung. Die eingesammelten Mittel werden schwerpunktmäßig für den Sammlungszweck, grundsätzlich aber für die diakonische Arbeit ausgegeben, zum Teil vor  Ort, zum Teil bayernweit. Höhe und Verteilung der Gelder werden zeitnah nach Abschluss der Sammlungen auf der homepage der Diakonie Bayern bekanntgegeben (www.diakonie-bayern.de).

Wir teilen den Standpunkt des Diakonischen Werkes Deutschland: 

Berlin. 11. Sept. 2018:

Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben keine feste Bleibe. Nur ein kleiner Teil lebt obdachlos auf der Straße, die meisten kommen irgendwo unter - bei Freunden, in einer Notunterkunft, in einem Heim. Durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sind mittlerweile auch immer mehr Familien mit Kindern, Frauen und ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Tendenz steigend. "Ein Neuanfang für wohnungslose Menschen ist schwer und ohne preiswerten Wohnraum nicht zu schaffen, zumal die Lebenslage häufig mit Verschuldung einhergeht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11. September. Die Diakonie kritisiert, dass der Wohnungsmarkt in weiten Teilen entgrenzt sei und kaum noch Wohnraum für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen vorhalte. 

"Neubauten werden häufig im Luxussegment errichtet und Kommunen verfügen nicht mehr über ausreichenden Wohnraum um mietpreisdämpfend steuernd einzugreifen. Der Versuch, über eine sogenannte Mietpreisbremse den Mietenanstieg bei Neuvermietungen zu verlangsamen, ist gescheitert. Der Gesetzgeber muss dringend nachbessern", fordert Loheide.

 

Die Diakonie bietet für wohnungslose Menschen Tagesaufenthalte, Wohneinrichtungen und Nothilfe an. Sie ist der größte deutsche Anbieter in der Wohnungslosenhilfe. Ziel der diakonischen Hilfe für wohnungslose und obdachlose Menschen ist es, die Betroffenen zu stärken, damit sie eine Perspektive entwickeln können. "Politisch setzen wir uns dafür ein, dass das Recht auf Wohnraum nicht nur auf dem Papier steht, sondern umgesetzt wird", betont Loheide.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Themenschwerpunkt unter https://www.diakonie.de/wohnungslosigkeit/

 

Auch die aktuelle Kampagne der Diakonie Deutschland greift das Thema auf:

Unerhört! Diese Obdachlosen. Mehr unter https://www.diakonie.de/unerhoert/

Durch eine bereits im April zugesagte Spende der "Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung" in Höhe von 4.000 € ist die Fortsetzung des Projektes "Integrationshelfer" im Rahmen des Flüchtlingssozialdienstes für einen weiteren Zeitraum gesichert. 

Das DW Würzburg übernimmt die Argumentation des Bundesverbandes aus der Pressemitteilung vom 13.8.2018: Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Bundesländer bei der Weiterentwicklung der Qualität von Kindertagesbetreuung durch Bundesmittel unterstützen will. Dies muss jedoch verbindlich und nachhaltig geschehen. Die Förderung darf nicht bereits 2022 wieder auslaufen. 

"Der vorgelegte Gesetzentwurf greift hier zu kurz und wird dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel, Kindern die bestmögliche Betreuung zu bieten, nicht gerecht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt mit geeigneten Maßnahmen weiter zu entwickeln darf nicht so unverbindlich geregelt sein und auch nicht 2022 wieder aufhören", betont Loheide. "Träger und Einrichtungen brauchen finanzielle Verlässlichkeit und auch Kinder und ihre Familien sollen darauf vertrauen können, dass die Qualität der Kindertagesbetreuung dauerhaft in den Blick genommen wird und überall in Deutschland vergleichbare Bedingungen geschaffen werden."

Zum "Gute-Kita-Gesetz" gibt es eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

Der neue Flyer mit Angeboten für alleinerziehende Mütter und Väter für September bis Dezember 2018 ist da! Hierauf können Sie sich freuen:

  • Erlebnisbauernhof Giebelstadt
  • Wanderung mit Alpakas
  • Wohlfühlsonntag für Alleinerziehende Mütter und Väter
  • Termine für das Cafè 5 und 50
  • Adventsfeier

 

Andreas Schrappe geehrt - 30 Jahre diakonisches Handeln in Würzburg

Die Liste der Ausbildungen und beruflichen Tätigkeiten war lang, die Dekanin Dr. Edda Weise, Vorsitzende der Diakonie, am 1. August im Evangelischen Beratungszentrum verlas:

Schon im Pädagogikstudium in den 1980-er Jahren sei Andreas Schrappe aktiv am Aufbau der Sozialpädagogischen Familienhilfe beteiligt gewesen. Während der Anfangsjahre in der Diakonie studierte er parallel Psychologie. Daran schloss sich eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten an, die klinische Erfahrung sammelte er in der Psychiatrie Werneck. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete er als Berater und Paartherapeut in der Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensberatung. Ab 2000 kam dann die Fortbildung und Supervision von kirchlichen Haupt- und Ehrenamtlichen hinzu. 2010 übernahm er die Leitung des Evang. Beratungszentrums und zusätzlich des Sozialdienstes und wurde stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Würzburg.

„Mit Tatkraft und Leidenschaft“ habe Andreas Schrappe sodann unterschiedliche Initiativen und Projekte entwickelt, von denen einige zu etablierten Angeboten wurden. Anstoß für ihn sei stets die Not benachteiligter Menschen gewesen, seien es Kinder von psychisch erkrankten Eltern oder Paare in schwierigen Lebenslagen, seien es Flüchtlinge, für die er neue psychosoziale Dienste ins Leben rief.

Dekanin Dr. Weise dankte dem jung gebliebenen Mittfünfziger im Kreise etlicher Kolleginnen und Kollegen für seinen herausragenden Einsatz für hilfesuchende Menschen und überreichte ihm zu seinem 30-jährigen Dienstjubiläum die Ehrenurkunde der Diakonie Würzburg. Er selbst äußerte sich dankbar für alle Unterstützungen und Gestaltungsmöglichkeiten, die ihm zugefallen seien und fand: „Dieses Arbeiten mache ich von Herzen gern, wahrscheinlich fühle ich mich deshalb heute sogar gesünder als in den Anfangsjahren“.

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  • Ab sofort geöffnet: Neue Anlaufstelle für den Stadtteil Heidingsfeld in der Klingenstraße 14
  • Vor-dem-Laden_Hfeld
  • Mehr zum Stadtteilprojekt:  Startschuss am 12.April 2018 
  • Fotostrecke von der Eröffnung am 13.Juli 2018
  • Hier der Flyer zum Stadtteilladen mit Angeboten ab Juli 2018                                                                                                                                      

Wir verweisen auf die Haltung des DW Deutschland zum "Masterplan Migration" des Bundesinnenministers Horst Seehofer

und bedauern den Tod des jungen Afghanen, der sich wenige Tage nach seiner Abschiebung Anfang Juli in Kabul das Leben genommen hat. Er war 23 Jahre alt und hatte zuvor 8 Jahre lang in Deutschland gelebt.

Wortlaut des Masterplans, Quelle BMI

 

Sterben auf dem Weg der Hoffnung – Aufruf zu mehr Menschlichkeit in der Begegnung mit Menschen auf der Flucht

In den vergangenen Jahrzehnten sind fast 35.000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken oder in der Sahara verdurstet und verhungert, vor den Toren Europas, das weitgehend zwischen Feindseligkeit, Ratlosigkeit und Gleichgültigkeit zuschaut.

Zum Weltflüchtlingstag erinnerte die Gemeinschaft Sant’Egidio, gemeinsam mit weiteren Mitveranstaltern wie der Diakonie Würzburg, an die Flüchtlinge, die in verschiedenen Situationen vor den Küsten im Mittelmeer oder an den Grenzen der europäischen Länder auf der Flucht im vergangenen Jahr zu Tode kamen. Die am 29. Juni in der Marienkapelle verlesenen Namen stehen für mehrere Tausend Flüchtlinge, die seit Juni 2017 ihr Leben auch durch die Unbarmherzigkeit der europäischen Länder verloren haben, die kaum legale Fluchtwege vorhalten. Für zahlreiche Flüchtlinge, die an den ökumenischen Gottesdiensten teilnahmen, war das Gedenken eine Gelegenheit, auch an Angehörige zu denken und für sie zu beten, die niemals eine Bestattung erhalten haben.

Kommentar:    

Migranten – Immer nur unter dem Aspekt der „Bedrohung“?
Für die Veranstalter des Gedenkens sind Migranten Männer, Frauen und Kinder in einer schwierigen Lebenslage, sie sind in erster Linie konkrete Menschen mit Gesichtern, Geschichten und einer eigenen Persönlichkeit. Die Angst der Menschen um ihr nacktes Überleben im Herkunftsland oder auf einem überfüllten Schlauchboot ist von anderer Qualität als die Furcht, die Menschen haben, die mit einigem Abstand zuschauen und denen es vergleichsweise gut geht, sich aber gleichfalls "in ihrem Leben" bedroht sehen. Hier gilt es einfach, mit Fakten dagegen zu halten. Wahr ist, dass seit drei Jahren die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen, dramatisch gesunken ist. Wahr ist auch, dass die Ankunft von etwa 890.000 Flüchtlingen in den Jahren 2015-2016 nicht zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland geführt hat, vielmehr ist die Arbeitslosenquote gesunken und heute so niedrig wie seit 28 Jahren nicht mehr.

Man muss es heute tatsächlich laut in Erinnerung rufen: Christen haben in Lebensgefahr zu helfen, sich für ein gerechtes Miteinander einzusetzen, und  es gilt die biblische Botschaft: "Fürchtet euch nicht".  Nicht jeder (übrigens keineswegs sichere) persönliche Nachteil, nicht jede diffuse Mulmigkeit in der Betrachtung womöglich bis zu uns gelangender Geflüchteter ist echter Todesangst auf See gleichzusetzen! Hier gilt es schon, sich die Mühe der Differenzierung zu machen und eine Gewichtung der beteiligten Rechtsgüter vorzunehmen, das gebieten einfach Anstand und Fairness. Es gibt Momente, da müssen wir uns der Erkenntnis stellen: Mauern sind keine Brücken, auch wenn beide imposante Gebäude sind. Das eine will abwehren, das andere will verbinden. Hier hat in der Tat jeder einzelne für sich, in seinem Herzen, in seiner Rede, in seinem Tun, und auch unser Land als Ganzes immer wieder zu wählen: Wollen wir unsere Grenzen weiter militarisieren, uns weitgehend freikaufen und die gelebte Solidarität mit den nunmehr fast 70 Millionen Geflüchteten den Nachbarstaaten der Krisenherde überlassen? Oder wollen wir uns auf die Grundpfeiler der Menschlichkeit und unserer christlichen Wertegemeinschaft stützen, klüger und ausgleichender vielleicht als in den letzten Tagen?

Eine Versachlichung der Debatte auf Basis der Faktenlage tut not, intelligente Regelungen zu legalen Zuwanderungsmöglichkeiten könnten wichtige Elemente einer Abhilfe sein. Eine Lösung im nationalen Interesse, im Interesse von Menschen in Not und im Interesse der Solidarität innerhalb der Völkerfamilie, muss einen europäischen Geist atmen.

Claudia Kaufhold

 

 

 

Ansprechperson
Claudia Michaela Kaufhold
Claudia Michaela Kaufhold
Tel.: 0931 804 87-56
Fax: 0931-804 87-32
E-Mail: kaufhold.bezirksstelle@diakonie-wuerzburg.de