Aktuelles

Hier finden Sie unsere Standpunkte und die wichtigsten aktuellen Projekte. Wir beteiligen uns aktiv an der öffentlichen Meinungsbildung und an der konkreten Ausgestaltung unseres Zusammenlebens.

 

Die OBA (Offene Behindertenarbeit) der Diakonie Würzburg wagt es wieder: Mit einem „Sonderrundbrief“ wird im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten wieder mit Angeboten in einigen kleineren Gruppen anfangen. Im Monat Juni werden vier Englisch Einheiten angeboten, zudem ist ein Picknick im Programm für alle, die Lust und Zeit haben (und einen Platz bekommen). Aufgrund der Gesundheitsauflagen ist eine Anmeldung erforderlich. Wer noch kein Gruppenangebot annehmen möchte, kann auch weiterhin  über Einzelspaziergänge und Gespräche im Garten Kontaktmöglichkeiten nutzen. Auch der Therapiehund Bruno steht bei schönem Wetter im Garten zur Verfügung.

Sozialhilfe beantragen in Coronazeiten, ganz einfach?
Rückmeldungen aus der Sozialberatung der Diakonie

Ein Fallbeispiel aus der Beratungsstelle der Diakonie: Eine Mutter und ihr ältester Sohn arbeiteten bei Zeitarbeitsfirmen. Durch Corona verloren beide ihre Jobs: sie noch in der Probezeit, er schon regulär beschäftigt.

Ende April kamen die Eltern zur Beratungsstelle der Würzburger Diakonie. Die Miete war fällig, Lohn kam keiner mehr. Jetzt standen sie mit 204 Euro Kindergeld da. Aber die Ausgangslage für einen schnellen Erhalt von Arbeitslosengeld II schien günstig, denn derzeit gilt für Antragstellungen beim Jobcenter das „vereinfachte“ Verfahren. Die Sachbearbeiterin der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit KASA war langjährig erfahren und hatte Zeit eingeplant.

Am 6. Mai füllte man gemeinsam den Hauptantrag aus (drei Seiten), auch die Anlagen für weitere Personen der Bedarfsgemeinschaft mit je drei Seiten pro Nase gingen noch rasch von der Hand. Danach wurden je eine Seite zu den Einkommensverhältnissen pro erwerbsfähiger Person und die vierseitige Vermögensauskunft abgearbeitet. Hinzu kamen Kopien von Mietvertrag, Personalausweisen und Mitgliedsbescheinigungen der Krankenkassen. Man hatte schon geahnt, dass die letzten Nettobezüge aus den beiden Jobs vorzulegen sein würden, genauso wie die Kündigungen. Schnell noch die Schulbescheinigung für den minderjährigen Sohn dazu gelegt. Das Jobcenter wünscht sich zudem für die volljährigen Mitglieder der Familie je eine Seite „Datenerhebung zur Vorsprache bei der Arbeitsvermittlung“. Dazu die Kontoauszüge der letzten sechs Monate aller Konten aller Mitglieder und die Vollmacht an die Sachbearbeiterin, die die Anträge kostenlos bearbeitet. 70 Seiten insgesamt. Ganz einfach.

Hoffentlich geht es nun schnell!

Die Diakonie-Mitarbeiterin konnte über ihre guten persönlichen Kontakte erreichen, dass fünf Tage später eine schriftliche Zwischenmitteilung einging: Man möge doch bitte auch eine Erklärung zur Krankenversicherung des minderjährigen Sohnes vorlegen. Außerdem sei ein Kontoauszug schon recht alt. Wenn mangels Kontobewegungen vom Automaten kein zweiter Auszug ausdruckt werde, möge man einen Finanzstatus von der Bank erfragen und vorlegen. Zudem fehle ggf. eine PayPal Transaktionsübersicht und der Kindergeldbescheid (dass der Kontoauszug die 204 Euro nebst Kindergeldstelle ausweist, reichte nicht). Ganz einfach?

Erschien bis hierher alles irgendwie machbar, wurde es schwierig mit dem jetzt noch verlangten Negativbescheid, sprich: dem Nachweis über die Ablehnung von Arbeitslosengeld I bei der Agentur für Arbeit. Außerdem brauche das Jobcenter die Bestätigung der unfreiwilligen Arbeitslosigkeit der Mutter und des ältesten Sohnes. Der Mutter war in der Probezeit gekündigt worden, daher musste der Arbeitgeber die Kündigung nicht begründen. Nun sollte sie nachweisen, dass sie die Arbeit nicht selbst verschuldet verloren hatte. Dieser Nachweis sei – nein, nicht gleich durch den Arbeitgeber –  durch die Agentur für Arbeit zu erbringen (die sich davon freilich erst überzeugen kann, nachdem der Arbeitgeber dies mitgeteilt hat). Bevor nicht alles vorliegt, gibt es auch im vereinfachten Verfahren weder Leistungen noch einen Bescheid, und ohne Bescheid gibt es auch von der Tafel und Kleiderkammern erst einmal nichts.

Inzwischen ist die nächste Wohnungsmiete fällig, eine Kündigung wegen Zahlungsverzugs droht. Die Schule hat den Sohn wissen lassen, wenn er noch einmal in Jogginghose käme, werde er vom Unterricht ausgeschlossen. Einstweilen lebt die Familie von Spenden und dem, was andere leihen, stunden und herschenken.

Nach Sicht der Würzburger Diakonie sind die meisten der geforderten Nachweise „vermutlich wirklich unentbehrlich, um die Rechtmäßigkeit der begehrten Hilfeleistungen zu begründen und Missbrauch auszuschließen“. Die Berater wünschen sich allerdings Ministerien, die nach ersten Vereinfachungen weitere wagen und z. B. Behörden selbst prüfen lassen, welche Sozialleistungen Vorrang haben oder ob der Kindergeldbezug auch durch Kontoauszüge ausreichend nachgewiesen ist. Hilfreich wäre auch, dass Arbeitgeber in die Kündigung klar hineinschreiben, dass sie betriebsbedingt ist. Durchatmen ließen Vermieter, die nicht sofort mit einer Kündigung reagierten. Menschlich seien Behördensachbearbeiter, die sich telefonisch erreichen machten. Wichtig sei auch, dass „Mitarbeitende in den einschlägigen Beratungsstellen tatsächlich präsent sind und sich mit den Betroffenen tapfer bis zu einer Lösung durchkämpfen“.

Andrea Dehler von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit der Diakonie Würzburg in der Beratungssstelle am Friedrich-Ebert-Ring. Die Unterlagen gehören alle zu demselben Fall.

Foto Diakonie

Was wird derzeit zu welchen Zeiten, von wem, wo, in welcher Form angeboten?

Die nachfolgende Übersicht soll helfen, sich schnell zurecht zu finden, nähere Auskünfte erhalten Sie unter den angegebenen Telefonnummern und tagesaktuell hier:

 
   

Stand zum 20.5.2020, wenige Tage nach der Allgemeinverfügung des Bayer. StMAS

 
Telefon Vorwahl: 0931
Für alle nachfolgenden Präsenzangebote gelten die allgemeinen Anordnungen nach dem Infektionsschutzgesetz (insbes. Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes; Abstandsgebot; Symptomfreiheit) 
 

Altenhilfe

 

 

Wohnstift St. Paul,
Tel.:  614 080

Alle Stationen besetzt. Besuche nach Voranmeldung in Maßen erlaubt.
Päckchen und Postsendungen werden zw. 9.00-15.00 Uhr gern entgegengenommen.
Wichtige Lieferanten dürfen kurzzeitig anliefern.
Personal übernimmt zT. Besorgung wichtiger Dinge.

 

Matthias-Claudius-Heim
Tel. 880 600

Alle Stationen besetzt. Besuche nach Voranmeldung in Maßen erlaubt. 
Päckchen und Postsendungen werden zw. 9.00-15.00 Uhr gern entgegengenommen. 
Wichtige Lieferanten dürfen kurzzeitig anliefern. 
Personal übernimmt zT. Besorgung wichtiger Dinge.

 

Evangelische Sozialstation(en)
Tel. 354 780

weiterhin 24 Std. erreichbar, Büro normal besetzt; Betreuungsgruppen fallen aus;
Einkaufangebote durch die Sozialstation

 

Evang. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

 

 

Tel. 25 08 00

Informationen auf Anfrage

 

 

 

 

Schulen in evang. Trägerschaft

 

 
Tagesklinik, priv. Schule
für Kranke, Tel. 015165000254

Teilbetrieb; Aufgabenerfüllung wie gesetzl. angeordnet

 

Philipp-Melanchthon-
Berufsfachschule für Kinderpflege

Teilbetrieb; Aufgabenerfüllung wie gesetzl. angeordnet

 

Dag Hammerskjöld Gymnasium

Teilbetrieb; Aufgabenerfüllung wie gesetzl. angeordnet

     
 

Telefonseelsorge

 

 

Tel. 460 58 07 (Büro)
Tel. 0800 111 01 11 (Notruf)
Tel. 0800 111 02 22 (Notruf)

Telefonbesetzung unverändert (Aufgrund hohen Anruferaufkommens ist das 
Durchkommen erschwert und dauert manchmal etwas länger)

 

Krisendienst

 

 

Tel. 57 17 17

Der Krisendienst, Hilfe in akuten Krisen und Suizidgefahr, berät aufgrund der Coronakrise derzeit ausschließlich telefonisch: Mo – Fr von 14 – 18 Uhr. Täglich ist von 18.30 Uhr bis 0.30 Uhr über die gleiche Nummer ein Bereitschaftsdienst erreichbar.

 

Soziale Hilfen & Beratung

 

 

Wohnungslosenhilfe
Tel. 3210-217

Herbergen arbeitet ohne Kürzung der Öffnungszeiten wie bisher

 

Johann-Weber-Haus
Tel.  32 10 200

Keine persönlichen Aufnahmegespräche zur Zeit. Nicht belegte Zimmer können als Corona-Notfall-Station dienen (abgeschlossene Dreier-WG).

 

Kurzzeitübernachtung für Männer
Tel. 3210-2016 und -220

Einzelbelegung je Mehrbettzimmer. Ab 18.00 Uhr geöffnet. Tel. 0931-3210-216 und -225
Bei in der Wallgasse 3 nicht leistbarem Andrang hilft die kommunale Obdachlosenbehörde. Ein Notfallzimmer in der Sedanstraße 11-13 ist eingerichtet. Security belegt auch nachts (ab 17.00 Uhr) und am Wochenende (Männer und Frauen). 
 

Bahnhofsmission (Hbf.)
Tel.: 7304 8800

Tagdienst 07.00 h bis 21.30 h, Ausgabezeiten von 9.00 -12.00 Uhr und 15.00 -18.00 Uhr (Lebensmittel zum Mitnehmen). Nachtdienst 21.30 h bis 07.00 Uhr. Zwei (separate) Nachtschlafplätze für besonders gefährdete Frauen (mit Kind/ern) verfügbar. Telefonisch 24 Stunden für Notfälle erreichbar 0931-7304-8800 Insbesondere für nicht-krankenversicherte Wohnungslose - Vermittlung zum ehrenamtlichen Arzt und Straßenambulanz (n.V. in der Wärmestube)

 

Wärmestube (Rüdigerstr.2)
Tel. 15023
Täglich 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr, Postabholung und Vermittlungen während der Öffnungszeit
Körperhygiene/Dusche, Notfallbekleidung für wohnungslose Menschen Zutritt jeweils eine Person
(Medizinische Notversorgung durch ehrenamtlichen Arzt und die Straßenambulanz derzeit nur über 0931-7304-8800 (24/7 Bahnhofsmission)
 

Zentrale Beratung für Strafentlassene
Tel. 3210-218

Wir bieten eine Onlineberatung für die Angehörigen Gefangener an: https://beratung.caritas.de/straffaelligkeit/registration?aid=123
Nach der Haftentlassung kann die persönliche Beratung zu den bisherigen Zeiten face-to­ face wahrgenommen werden. Telefon 0931-3210-218
 

Schuldnerberatung
Tel. 322 413

Die telefonische Erreichbarkeit des Fachberatungsteams ist derzeit Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0931-322-413 . Link zu unserer Onlineberatung für Stadt und Landkreis

https://beratung.caritas.de/schuldnerberatung/registratio n?a id= 19 7

 

Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA)
Tel. 80 487 47

Die KASA (Existenzsicherung, Hilfen in Not- und Krisensituationen) bietet telefonische und persönliche Beratung unter Beachtung der Hygienevorschriften (Mundschutz, Abstand). Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0931/ 804 87- 47 oder per Mail: info.kasa@diakonie-wuerzburg.de

 

Offene Behindertenarbeit (OBA)
Tel. 80 487 47

Überwiegend tel. Beratung; persönliche Einzelfallberatung in besonderen Einzelfällen nach Vereinbarung.

 

Flucht, Migration, Integration
Tel. Tel. 80 487 47

Überwiegend tel. Beratung; persönliche Einzelfallberatung in besonderen Einzelfällen nach Vereinbarung.

 

Arbeitslosigkeit & Beschäftigung (WAT)
Tel. 78 01 22 53

Tel. Beratung zu den üblichen Präsenzzeiten. Persönliche Einzelberatung nach
Vereinbarung in Einzelfällen möglich. Offener Treff eingestellt.

 

Sozialkaufhäuser (BRAUCHBAR)
Tel.  23 00 98-0.

geöffnet, Warenannahme nicht möglich; Abholungen von Warenspenden und Wohnungsauflösungen begrenzt weiter möglich. Auch spätere Abholung planbar.

 

Sozialpsychiatrische Hilfen

 

 

Agnes-Sapper-Haus
Tel. 797 040

24 Std. im Einsatz, Besuche begrenzt erlaubt;  tel. durchgängig erreichbar;
Aufnahme- u. Informationsgespräche minimiert; Gruppen-und Außenkontaktaktivitäten gestoppt

 

Ambulant betreutes Wohnen
Tel. 797 040

Video- und Messengerchat möglich; häusl. Arbeitsgelegenheiten entfallen wg. Zuliefermangels; Hausbesuche eingeschränkt; Freizeit im April entfällt

 

Training-Coaching-Weiterbildung (TCW)
 Tel. 80 487 23

Telefonische Erreichbarkeit und Coachings zu den üblichen Bürozeiten per Telefon; Präsenzmaßnahmen gestoppt und bestmöglich auf Telefoncoaching umgestellt.

 

Hilfen zur Tagesstruktur
Tel. 79 70 40

pausieren

 

Evangelisches Beratungszentrum (EBZ)

 

 

Erziehung, Partnerschaft, Familie
Tel.: 305010

Ausweitung der Krisentelefon-Zeiten auf mo-fr 9.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr ;
Beratung per Telefon; persönliche Einzelfallberatung in begründeten Einzelfällen nach Vereinbarung.

 

Schwangerschaftsberatung
Tel. 404 48 55

Weiterhin geöffnet, Telefonische oder Videoberatung.

 

StadtteilLaden Heidingsfeld
Tel. 68 08 73 83

Nachbarschaftshilfen laufen verstärkt, Beratungstermine nach Vereinbarung

     
 

Wenn Sie uns finanziell helfen wollen:

 
     
 

Diakonie Würzburg e.V.
Bayerische HypoVereinsbank:
DE73790200760001112023

 
 

Christophorus GmbH
Liga-Bank:
IBAN DE 38 7509 0300 0018 81

Sparkasse Mainfranken:
IBAN DE 08 7905 0000 0045 0297 25

 
     

 

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland aus aktuellem Anlass:
 
Unser Sozialsystem ist nicht krisenfest. Arme Menschen und Familien brauchen jetzt angemessene Lösungen
 
Berlin, den 14. Mai 2020 - Heute wird das Sozialschutzpaket II vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Die Diakonie Deutschland fordert einen Krisenzuschlag für Menschen, die in Armut leben. Er ist im Sozialschutzpaket nicht vorgesehen.
Hierzu erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:
 
"In der Corona-Krise gibt es Soforthilfen für die Wirtschaft und für Beschäftigte. Für arme Menschen und ihre Familien gibt es nur wenige Verfahrenserleichterungen und schwer umsetzbare wenig hilfreiche Sachleistungen.
So ist der Ersatz von Schul- oder Kitaessen durch Essen auf Rädern viel zu kompliziert. Lösungen zeichnen sich erst ab, wenn die ersten Kinder schon wieder in die Schule und in die Kita gehen. Familien, die staatliche Unterstützung (Hartz IV) erhalten, brauchen einen zeitlich begrenzten finanziellen Zuschuss anstelle von Sachleistungen", so Loheide.
 
Die Diakonie fordert gemeinsam mit anderen Verbänden einen Krisenzuschlag von
100 Euro für Alleinstehende, 90 Euro für zusammenlebende Erwachsene und 80 Euro pro Kind. Daneben braucht es ein ausreichendes EDV-Paket für Schülerinnen und Schüler.
 
Einkommensarme Menschen geraten in der Krise in existenzielle Notlagen - und werden von der Politik übersehen. Hilfsangebote (z.B. der Tafeln) und Sonderangebote in Supermärkten stehen kaum zur Verfügung und Zusatzkosten für Kinder im Homeschooling sind nicht zu schultern. Bildungsbenachteiligung verfestigt sich jetzt und ist kaum wieder aufzuholen.
 
Loheide weiter: "Unser Sozialsystem ist nicht krisenfest. Es muss jetzt sozialpolitisch nachgesteuert werden, damit unvorhersehbare Belastungen und Kosten für Menschen in Armut schnell, direkt und unkompliziert abgefedert werden können. Solche Regelungen müssen dauerhaft gesetzlich verankert werden, damit sie im Bedarfsfall kurzfristig wirken können. Schnelle Krisenhilfen für Arme gehören genauso auf die politische Agenda wie die Rettung der Wirtschaft."
 
Mehr Informationen:
 
Corona-Informationsseite der Diakonie Deutschland:
 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
******************************
Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 
Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
 
Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

Zum Tag der Pflege ökumenischen Dank an die Pflegekräfte 

Die Vertreter der evangelischen und katholischen Altenheimseelsorge, Diakon Andreas Fritze und Diakon Toni Barthel, sprechen den Pflegekräften im Wohnstift St. Paul in Heidingsfeld gemeinsam ihre Anerkennung aus und übermitteln ihnen eine Dankkarte und einen Brief.

 

Zum Tag der Pflege verweisen wir zudem auf die Stellungnahme der EKD und der Diakonie Deutschland:

Evangelische Kirche und Diakonie für mehr gesellschaftliche Anerkennung

Berlin, den 11. Mai 2020 - Zum Internationalen Tag der Pflege fordern die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland eine höhere Anerkennung für den Beruf, aber auch eine bessere finanzielle Ausstattung.

"Die Corona-Krise hat noch einmal überdeutlich gemacht, wie wichtig der Pflegeberuf ist", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Wie gut, dass es in den Krankenhäusern und Seniorenheimen längst eine hohe Wertschätzung gibt." Aber auch in der Öffentlichkeit sei das inzwischen angekommen: in den Kommentaren der Zeitungen, beim Applaus von den Balkonen und auch im Deutschen Bundestag. "Klatschen ist gut, ein zukunftsfähiger Umbau der Pflegeversicherung ist besser. Diese Alltagsheldinnen, die sich mit großem Aufwand um unsere Schwachen und Alten kümmern, müssen jetzt auf Dauer mehr bekommen", sagt der Diakonie- Präsident. 

"Die Erfahrungen mit der Krise müssen zu einem Umdenken führen, was für unsere Zukunft wirklich wichtig ist", sagt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Ein "weiter so wie zuvor" dürfe es nicht geben: "Wir haben in einem neuen Maß gelernt, Respekt füreinander zu zeigen." Daraus folge, dass die Leistung für den Nächsten künftig auch stärker honoriert werden müsse.

Bedford-Strohm fordert, dass Ressourcen künftig gerechter verteilt werden. "Wer Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung betreut, muss ein größeres Stück vom gesellschaftlichen Wohlstand abbekommen", sagt der EKD-Ratsvorsitzende. Diakonie- Präsident Lilie ergänzt: "Einmalige Zahlungen wie eine steuerfreie Prämie sind ein wichtiges Signal, aber das reicht auf Dauer nicht. Die Sozialsysteme müssen mit mehr Geld ausgestattet werden."

Der Diakonie-Präsident und der EKD-Ratsvorsitzende verweisen darauf, dass eine Aufwertung des Berufs sich nicht nur auf die Zufriedenheit der Pflegenden, sondern auch auf die ihnen anvertrauten Menschen auswirke. "Bei Krankheit oder im hohen Alter gehören Freundlichkeit und Zuwendung zu einem würdevollen Umfeld", sagt Landesbischof Bedford-Strohm.

Präsident Lilie unterstreicht, eine gute Bezahlung sei die Grundlage dafür, auch weiterhin gutes und engagiertes Personal zu finden: "Immer mehr Menschen werden immer älter, und es gibt immer weniger Pflegerinnen und Pfleger." Die Gesellschaft stehe vor einer sozialen Jahrhundertaufgabe.

Mehr Informationen:
Video-Statement von Diakonie-Präsident Ulrich Lilie zum Tag der Pflege 2020:
Diese Pressemitteilung wird von der Diakonie Deutschland und der EKD gemeinsam versandt. Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
******************************
Dr. Thomas Schiller, Leiter Kommunikation
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Würzburg, den 6.5.2020:
Aktueller Jahresbericht der Diakonie hat auf 60 Seiten "den Menschen im Blick"

Cover_JB_2019

 

2019 war ein bewegtes Jahr mit vielen Jubiläen, "ehrwürdigen Meilensteinen und neuen Lebenslinien" (so eine Überschrift zu der Seite Rückblick 2019 - Ausblick 2020). Für das Diakonische Werk war das zurückliegende Jahr ein gutes. Dies meint zwar auch die wirtschaftliche Situation des als Verein organisierten Wohlfahrtsverbandes, bezieht sich aber in erster Linie auf verbreiterte Gestaltungsräume mit neuen Einrichtungen (zum Beispiel Kindergärten in Eisingen und Zell a.M.) und Projekten (wie etwa INFRA, in dem verstärkt Frauen mit Migrationshintergrund in Einzelberatungen Hilfen erhalten) und einem guten Ausbau vorhandener Strukturen. Zu Letzterem zählt zum Beispiel der Umzug der Evangelischen Sozialstation von vormals Uengershausen nach Reichenberg. 

Der Bericht über das Jahr 2019 umfasst 60 Seiten, erläutert die Arbeit der 19 größten Einrichtungen und Projekte des Diakonischen Werkes Würzburg und enhält Angaben zu Mitarbeitendenzahlen, Jahreseinzelleistungen und zur Geschäftsentwicklung. Für berufliche Praxis oder private Nutzung nützlich ist zudem eine vollständige Übersicht über alle Angebote, Leistungen und Kontakte der Diakonie auf seiner letzten Seite.

Vorgestellt wird der Bericht letztmalig von Dekanin Dr. Edda Weise, die das vergangene Jahr als erste Vorsitzende der Diakonischen Werkes Würzburg e.V. noch mitgestaltet hatte. 

 

 

Weitere hilfreiche Information:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Informationsfilmen zu Corona:

 https://www.youtube.com/channel/UCdbDIUyaDXemK4pfV6fqdcQ 

 

„Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrums informiert online in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 

Platzkonzert vor dem Wohnstift St. Paul erfreut die Herzen

Platzkonzert_St_Paul

Einrichtungsleiter Sebastian Ortgies bedankte sich bei den beiden virtuosen Musikern mit einer Kaffeetasse des Hauses

Joachim Rumpel, Feuerwehrmann aus Iphofen, und Ehemann der MAV Vorsitzenden des Diakonischen Werkes Würzburg, hat mit Peter Wendel, Mitarbeiter des Agnes Sapper Hauses der Diakonie, ein spontanes Schlagerkonzert vor den Fenstern des Wohnstifts St. Paul in Heidingsfeld gegeben. Am 28. April ging es von 14.30 bis 17.00 dort richtig rund. Erst auf der einen Hausseite und die zweite Hälfte der Zeit auf der anderen. Es sollten ja alle in den Genuss der willkommenen Abwechslung kommen. Schlager und Lieder aus allen Jahrzehnten waren den Menschen dort eine kleine Abwechslung im Alltag ohne den Besuch ihrer Lieben in Coronazeiten. Zwar können Lieder Umarmungen nicht ersetzen, doch auch sie berührten spürbar die Herzen. Manche Mitarbeiterinnen und Bewohner schwangen die Hüften zu den Klängen. Neben Applaus, der aus den Häusern klang, hörte man auch immer wieder ein leises Bravo aus den Fenstern, hinter denen die im zum Teil im Bett liegenden Bewohner lauschten und sich erfreuten. Allen hat es Spaß gemacht und auch ein Platzregen konnte die gute Laune nicht mindern.

Edith Günter-Rumpel

Wir verweisen auf den Standpunkt der Diakonie Deutschland:
 
Arme Kinder und Familien brauchen in Corona-Krise Soforthilfe
 
Berlin, den 23. April 2020 - Die Diakonie Deutschland fordert gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt, der Nationalen Armutskonferenz, dem Kinderschutzbund, dem Kinderhilfswerk, dem Zukunftsforum Familie und dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter eine Soforthilfe für arme Familien in der Corona-Krise.
 
Dazu erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:
 
"Arme Kinder und Familien brauchen in der Corona-Krise eine Soforthilfe, um die schlimmsten Belastungen abzufedern. Die Not ist groß, weil Notfallhilfen wie die Tafeln nur eingeschränkt arbeiten können. Das kostenlose Mittagessen in Schule und Kita fällt aus. Der Regelsatz reicht nicht, um besondere Belastungen abzufedern. Oft sind nicht einmal die grundlegenden Voraussetzungen für das Homeschooling wie ein eigenes Zimmer oder ein Computer vorhanden.
Alleinerziehende stehen in der Krise ohne Betreuungsmöglichkeit da und können sich nicht einmal von den Großeltern oder Ersatz-Oma und -Opa helfen lassen.
Besonders in engen und schlecht ausgestatteten Wohnungen ist die Situation belastend. Darum setzt sich die Diakonie dafür ein, insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Familien in engen Wohnverhältnissen und Kinder mit hohem Förderbedarf unbürokratisch einen Krisenzuschlag zu gewähren und Zugänge zur Betreuung zu erleichtern."
 
Gemeinsame Erklärung der Verbände "Arme Kinder und ihre Familien in der Krise mit Soforthilfen materiell absichern" zu finden unter:
 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 
Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
Sie spenden. Wir verdoppeln:
Soforthilfe Corona für Menschen in Notlagen – in Bayern und in den Partnerkirchen weltweit
                                                                            
Landeskirche und Diakonie rufen auf zu Spenden für Menschen in Notlagen, die Hilfe brauchen in der Corona-Krise. Es geht um Hilfe in Bayern, aber auch in den weltweiten Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche. Jeder gespendete Euro wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt.
 
 
Kirche und Diakonie helfen in Bayern:
In Bayern geschieht bereits viel, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Aber die Maßnahmen führen auch dazu, dass Einrichtungen, auf die viele Menschen gerade jetzt angewiesen sind, geschlossen werden müssen: Tafeln, Mittagstische, offene Treffs, Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser, Beratungsstellen oder die Bahnhofsmissionen mussten vorübergehend ausgesetzt werden. Gleichzeitig fallen für Familien Unterstützungen wie Schulessen und Tagesbetreuungen weg. Angebote, die für besonders von Armut betroffene Menschen und Familien gerade jetzt wichtig sind, werden von Kirche und Diakonie in Bayern darum in anderen Formen weitergeführt – etwa in Form von Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen, durch Telefonberatung, Food Trucks und andere. Damit weitergeholfen werden kann, bitten Kirche und Diakonie um Spenden.
 
Spendenkonto:
Diakonisches Werk Bayern 
DE20 5206 0410 0005 2222 22
Stichwort: Soforthilfe Corona
Weitere Informationen unter:
 
Hilfe für Menschen in den Partnerkirchen - Ein Zeichen der weltweiten Solidarität
Seit das Corona-Virus auch in den Partnerkirchen grassiert, wird die ohnehin schon herausfordernde Lage im Gesundheits- und Sozialsystem dort auf eine harte Probe gestellt. Hilferufe erreichen das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt in Neuendettelsau aus Liberia, Papua-Neuguinea, El Salvador. Auch in Brasilien, Kenia sowie im Kongo wird Unterstützung benötigt, hier gibt es schon Corona-Tote. Direktor Hans Hoerschelmann: „Im Kampf gegen das Virus müssen wir zusammenhalten“. Durch die Krise hat sich vielerorts auch die soziale und wirtschaftliche Lage extrem verschärft und führt zu großer Not. Viele Menschen erwirtschaften kein Einkommen mehr. Die Partnerkirchen berichten, so Hoerschelmann, dass zahlreiche Familien sich keine Lebensmittel, Miete und Medikamente mehr leisten können. Zusätzlich sind durch die Krise die Preise gestiegen, so dass die Not besonders für arme Familien noch größer geworden ist.
 
Es muss schnell gehandelt werden. Deshalb hat Mission EineWelt einen Nothilfefonds aufgelegt. Hieraus können kurzfristig und koordiniert dringend benötigte Gelder weitergeleitet werden. Hans Hoerschelmann: „Seit Jahrzehnten stärken wir gemeinsam die Arbeit in vielen Partnerkirchen – das werden wir auch weiterhin tun.“
 
Spendenkonto:
Mission EineWelt
DE56520604100101011111
BIC: GENODEF1EK1  
 
Evangelische Bank
Stichwort: Corona-Hilfsfonds 1410160
Weitere Informationen unter:
 
München, 7. April 2020
Johannes Minkus, Pressesprecher
Daniel Wagner, Pressesprecher
 
Diese Meldung wird von der ELKB und der Diakonie Bayern zeitgleich versandt. Doppelzustellungen bitten wir zu entschuldigen.
 
 
Diakonie Bayern
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t +49 911 93 54 205
f +49 911 93 54 215
 
 
Aktuelle Informationen zu Corona finden Sie im Intranet der Diakonie Bayern (https://www.diakonie-bayern.de/login.html).
Schnelle Antworten auf Fragen gibt es unter hotline@diakonie-bayern.de

14.4.2020: Reden hilft - Plakataktion mit Gesprächsangeboten

Plakat_Reden-hilftUnter dem Motto "Reden hilft" hat das Sozialreferat der Stadt Würzburg eine Plakataktion angestoßen. Das selbst erklärende Motto verweist darauf, wie sehr Gespräche in Belastungssituationen zu Entspannungen und auch zur Lösungsfindung beitragen können. Auch Einrichtungen der Diakonie wie das Evangelische Beratungszentrum sind in dieser Initiative aktiv eingebunden. Nähere Informationen finden sie unter  www.wuerzburg.de/redenhilft

 

Wir verweisen auf eine Stellungnahme und Petition der Diakonie Deutschland
 
100 Euro Corona-Zuschlag für Menschen mit Grundsicherung 
 
Berlin, den 1. April 2020 - Die Diakonie Deutschland spricht sich für einen befristeten Corona-Zuschlag für Hartz IV-Bezieherinnen und -Bezieher aus und unterstützt eine entsprechende Petition kirchlicher und gewerkschaftlicher Gruppen: Petition 100 Euro. Die Politik muss jetzt schnell handeln, damit existenzbedrohliche Armut in Deutschland nicht durch die Corona-Krise wieder zum Normalfall wird.
 
Dazu erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik Diakonie Deutschland: "Nicht nur in die Bilanzen von Unternehmen, sondern auch in die schmalen Geldbeutel von Hartz IV-Bezieherinnen und -Beziehern reißt die Corona-Krise tiefe Löcher. Denn eine außergewöhnliche Belastung durch eine weltweite Pandemie ist in den Berechnungen der Regelsätzen nicht vorgesehen. Deshalb brauchen Menschen in Grundsicherung jetzt einen Zuschlag von 100 Euro für Erwachsene und 80 Euro je Kind für diese außergewöhnliche Belastung. Die Mehrkosten entstehen, da die Kinder wegen der Schließung von Kindergärten und Schulen kein kostenloses Mittagessen mehr bekommen, Sonderangebote oftmals wegen Hamsterkäufen nicht mehr bekommen und auch viele Tafeln geschlossen sind. Neben der Kontaktsperre bereitet die aktuelle Krise insbesondere Familien in Grundsicherung massive Versorgungsprobleme, die erhebliche Folgen für die Gesundheit haben können."
 
Mehr Infos:
 
Corona-Informationsseite der Diakonie Deutschland:
 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland:

Schutz von Flüchtlingskindern unter deutscher EU- Ratspräsidentschaft vorantreiben

Berlin, den 30. März 2020 - In einem offenen Brief haben die Diakonie Deutschland und 41 weitere Organisationen an die Bundesregierung appelliert, den Schutz von Kindern und ihren Rechten auf europäischer Ebene voranzutreiben. Mit Blick auf die im Juli 2020 beginnende EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands und der deutschen Reformpläne des gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) fordern sie konkrete Maßnahmen: Kindeswohl vorrangig berücksichtigen, keine Haft und freiheitsbeschränkende Maßnahmen, beschleunigte Familienzusammenführung innerhalb der EU, unverzügliche Verteilung von unbegleiteten Kindern, Schulungen für Grenzbeamtinnen und Grenzbeamte in Kindesschutz, Einführung eines unabhängigen Monitoring-Mechanismus und Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht.

Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Was gerade Kinder derzeit in den Lagern auf den griechischen Inseln und an der Grenze zur Türkei erleben müssen, entspricht in keiner Weise den Werten und Rechten, wie sie in der UN- Kinderrechtskonvention vereinbart wurden. Sie erleben Gewalt, haben teilweise monatelang oder über Jahre hinweg keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und Bildung. Deutschland sieht hier zu, wie eine verlorene Generation traumatisierter junger Menschen heranwächst, weil sich Europa nicht einigen kann, wer wie viel Verantwortung übernehmen will. Die Vereinbarung, 1.600 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen und das Recht auf Familiennachzug muss jetzt schnell umgesetzt werden, damit Kinder zu ihren Eltern kommen. Deutschland muss sich für seine Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr vornehmen, bei der Fortentwicklung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems die besonderen Bedürfnisse von Flüchtlingskindern in den Blick zu nehmen."

Offener Brief: https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/Offener_Brief_EU-Ratspraesidentschaft.pdf

Mehr Infos: https://www.diakonie.de/gemeinsam-helfen-hilfe-fuer-fluechtlinge

https://hilfe.diakonie.de/aus-dem-leben-eines-jungen-gefluechteten-in-einer-gastfamilie/

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

„Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrums informiert online in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Die Evang.-Lutherische Landeskirche in Bayern und die EKD bieten regelmäßig in den nachfolgenden Medien Andachten und Gottesdienste an. Welche Angebote in der Region Würzburg stattfinden, entnehmen Sie bitte der Website des Dekanats

Wir verweisen auf einen Aufruf der Diakonie Deutschland:

Reserven von Atemschutzmasken und standardisierter Schutzkleidung werden gebraucht

Berlin, den 23. März 2020  Trotz der Zusagen von Bund und Ländern zur Verbesserung der Versorgung mit Schutzkleidung gegen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus bestehen noch erhebliche Mängel.

Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

"Ich appelliere an alle Industrie- und Handwerksunternehmen, derzeit nicht benötigte Reserven von Atemschutzmasken und standardisierter Schutzkleidung für die Wohlfahrtspflege zur Verfügung zu stellen. Bedarf besteht nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch in Behinderteneinrichtungen oder in der häuslichen Pflege. An manchen Orten werden unsere ungeschützten Pflegekräfte nicht mehr zu den Patienten eingelassen", sagte Lilie.

 "Das ist ein unerträglicher Zustand," so der Diakonie-Präsident. Weiter fügte er hinzu: "Diese Patienten und unsere Pflegekräfte können nicht auf die versprochenen Lieferungen aus dem Ausland warten, die sich noch lange hinziehen können."

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

******************************

Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin

 

Pressestelle, Zentrum Kommunikation

T +49 30 65211-1780

F +49 30 65211-3780

pressestelle@diakonie.de

 

Diakonie Deutschland

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Die Christophorus Gesellschaft stockt ihre Dienste wie die Wärmestube und die Bahnhofsmission wieder auf, nachdem diese Angebote für eine Woche zunächst stark reduziert worden waren. Die Übernachtungsmöglichkeiten für Männer werden ohne Einschränkungen weiter angeboten, der Tagessatz wird wochenweise ausgegeben. Bezüglich der Schuldner- und Insolvenzberatung wird auf die deutlich ausgeweitete Telefonberatung (Mo-Fr von 9.00-12.00 Uhr, Tel 322413) verwiesen. Nähere Informationen sind der eigenen Website der Christophorus Gesellschaft zu entnehmen.

Leider aus Gesundheitsschutzgründen abgesagt

 

Herzliche Einladung zum Fachtag: "Arm dran in Würzburg"

Laut Statistischem Bundesamt sind ca. 16 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Doch was heißt das eigentlich, arm zu sein? Was macht das Stigma Armut mit den Menschen?

Armut bedeutet Mangel. Nicht allein an Geld, sondern auch an Gesundheit, Bildung, sozialen Kontakten. Aber Armut wird auch übersehen, übergangen, geleugnet oder bestenfalls gelindert. In der öffentlichen Wahrnehmung, nicht zuletzt auch von Behörden und Ämtern fühlen sich Betroffene so oft gemaßregelt und bevormundet. Angesichts der gegenwärtigen Armutsentwicklung, aber auch der sozialstaatlichen Antworten darauf, ist die Soziale Arbeit mehr denn je gefordert, sich konzeptionell und alltagspraktisch mit der Armutsproblematik auseinanderzusetzen. Soziale Arbeit beschäftigt sich daher vor Ort und fallbezogen mit „sozialen Problemen“, mit ihrer Entstehung, Struktur und mit Lösungsversuchen. Was ein soziales Problem ist, definieren in der Regel nicht die Soziale Arbeit allein, sondern die Betroffenen, deren Umfeld und die gesellschaftlichen Verhältnisse. Der Fachtag bietet die Möglichkeit, gesellschaftliche Zusammenhänge, Ursachen und Erscheinungsformen sowie gesellschaftliche und individuelle Auswirkungen von Armut zu beleuchten, zu diskutieren und neue Ideen zur Armutsvermeidung in der Region Würzburg zu entwickeln.

Hierzu laden Sie Ihre Tagungsleiter herzlich ein: Prof. Dr. Dieter Kulke Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, FHWS Andreas Schrappe Diakonisches Werk Würzburg.

Diakonie Bayern sagt Haus- und Straßensammlung ab. Andere Formen der Frühjahrssammlung finden statt.
 
Nürnberg, 17. März 2020 Angesichts der aktuellen Situation sagt die Diakonie Bayern die für kommende Woche geplante Frühjahrssammlung der bayerischen Diakonie in Teilen ab. Betroffen von der Absage sind die Haus- und Straßensammlungen (sofern sie nicht bereits, etwa beim Austragen der Gemeindebriefe, geschehen sind).
„Es wäre unverantwortlich, Konfirmanden und Konfirmandinnen oder auch ältere Ehrenamtliche in Fußgängerzonen oder an der Haustür für die Diakonie sammeln zu lassen,“ so Michael Bammessel, Präsident der Diakonie. „Auch in diesem Fall gilt: Die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung haben Vorrang.“ Auch die für den kommenden Sonntag geplante Eröffnung der Sammlung im Rahmen eines Festgottesdienstes in Eisingen bei Würzburg wurde abgesagt.
Bammessel: „Wir wissen aber auch, dass der jährliche Ertrag der Sammlungen für Diakonie und Kirche vor Ort eine wichtige Rolle spielt. Wir freuen uns darum, wenn alternativ andere Sammlungsinstrumente wie etwa Überweisungsträger oder die klassischen ‚Spendentütchen‘ zum Einsatz kommen, die etwa in den Briefkasten der Kirchengemeinde eingeworfen werden können.“
Im Mittelpunkt der Frühjahrssammlung stehen die Angebote der Diakonie für Geflüchtete. Unter dem Motto „Chancen für alle“ thematisiert sie Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Die Frühjahrssammlung des vergangenen Jahres erbrachte einen Gesamtertrag von rund 530.000 Euro für die diakonische Arbeit in ganz Bayern.
 
Übrigens:
 
20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.
45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.
35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.
Weitere Informationen zum Thema Arbeitslosenhilfe erhalten Sie im Internet unter www.diakonie-bayern.de und bei Ihrem örtlichen Diakonischen Werk.
Spendenkonto: DE20 5206 0410 0005 2222 22, Evang. Bank (GENODEF1EK1), Stichwort: Frühjahrssammlung 2020
Spendenhotline: 5 € /10 € oder 15 € mit Ihrem Anruf unter 0800 700 50 80* 
(* gebührenfrei aus dem dt. Festnetz)
 
 
 
Diakonie Bayern
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t +49 911 93 54 205
f +49 911 93 54 215
 

Die BRAUCHBAR gGmbH (https://www.brauchbarggmbh.de) schließt ihre Sozialkaufhäuser und Verkaufsstellen ab dem 18.3. bis einschließlich 30.3.2020. Auch die Bahnhofsmission macht für Publikumsverkehr und Versorgung mit Speisen und Getränken dicht. Hintergrund ist die Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 16.3.2020. Sie enhält weitreichende Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen. Den Wortlaut der Allgemeinverfügung finden Sie unter: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Aktuelle Anordnungen und Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

 https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Bitte halten Sie diese Seite im Blick, um die offiziellen Informationen zu verfolgen.

 

 

Die Staatsregierung hat am 13.03.2020 entschieden, bis zum 19.04.2020 die Kindertageseinrichtungen (mit Ausnahme von Notgruppen) zu schließen.  Alle Informationen dazu werden auf der Web-Seite des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales veröffentlicht. Bitte halten Sie diese Seite im Blick, um die offiziellen Informationen zu verfolgen:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Allgemeine tagesaktuelle Informationen zu Symptomen, empfohlenen Verhaltensweisen und  vorbeugenden Maßnahmen finden Sie 

Bis zum 19.04.2020 fallen auch alle Veranstaltungen des evKITA aus. Dies betrifft sowohl die Träger- und Leitungskonferenzen als auch die Fort- und Weiterbildungen. Alle Teilnehmenden, die sich für diesen Zeitraum für eine Fort- und Weiterbildung angemeldet haben, haben von uns eine Information an die bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse erhalten.

Wir verweisen auf den Standpunkt der Diakonie Deutschland vom 12.3.2020:

Europa muss mit Asylrechtsreform ein Signal der Menschlichkeit senden

Berlin, den 12. März 2020 - Mit über 20 deutschen Verbänden und Organisationen hat die Diakonie Deutschland eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems veröffentlicht. Die Organisationen kritisieren das im Februar bekannt gewordene Konzeptpapier der Bundesregierung zu einer Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Sie fordern von geplanten Außengrenzverfahren in Haftzentren abzusehen und eine schnelle Verteilung von Asylsuchenden auf Europa. Die EU-Kommission will bis zum Sommer neue Vorschläge unterbreiten.

Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Die nicht akzeptable Reaktion der EU an der türkisch-griechischen Grenze, aber auch an anderen Außengrenzen wie in Kroatien, Ungarn, den Exklaven Ceuta und Melilla und im Mittelmeer zeigt: Die Europäische Union hat noch keine Antwort auf die Flüchtlingsaufnahme aus Gewaltkonflikten und Kriegen gefunden. Tränengas, Push-backs und Internierungslager entsprechen weder unseren christlichen Werten noch den Prinzipien, die sich Europa unter dem Eindruck der Weltkriege des letzten Jahrhunderts gegeben hat. Europa muss jetzt aktuell in Griechenland und mit seiner Reform ein gut ausbalanciertes Signal der Menschlichkeit senden, Härte allein ist erbärmlich!

Was jetzt nottut, ist eine menschenrechtsbasierte und faire Lösung zuallererst zwischen den Big Five des Europäischen Asylrechts: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien. Die Rechte und Interessen der Flüchtlinge sind dabei zwingend zu berücksichtigen. Die Kommission muss mit diesen Ländern einen Verteilungsmechanismus aushandeln, dem sich der Rest der EU- Staaten anschließen kann. Wir haben heute einige Vorschläge dazu gemacht. Wir als Diakonie Deutschland stehen wie viele andere Verbände, Kommunen und Bundesländer in Deutschland bereit, Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland zu beraten und bei der Integration zu unterstützen."

Zur gemeinsamen Erklärung: https://www.diakonie.de/diakonie-zitate/diakonie-zitat-europa-muss-mit-asylrechtsreform-ein-signal-der-menschlichkeit-senden

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

 

 

 

 

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland:

Beihilfe zum Suizid darf keine Alternative zur Sterbebegleitung sein 

Berlin, den 26. Februar 2020 - Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verfassungswidrig ist. Dagegen hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine geklagt und nun in Karlsruhe Recht bekommen.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Beihilfe zum Suizid darf keine Alternative zu einer aufwändigen Sterbebegleitung sein. Ich befürchte, dass diese Entscheidung nun eine Dynamik mit möglichen Konsequenzen nach sich zieht, deren Folgen nicht abschätzbar sind. In einer immer älter werdenden Gesellschaft steigt der finanzielle Druck auf den Gesundheitssektor ebenso wie der soziale Druck auf die kranken Menschen. Sie dürfen angesichts ihres Leidens keinesfalls als Last für die Gesellschaft abgestempelt und gedrängt werden, auf medizinische Maßnahmen zu verzichten, weil sie denken, dass ihre Behandlung zu teuer für die Angehörigen wird oder sie selber in höchster Not keinen Ausweg mehr wissen. Hochaltrige Pflegebedürftige sind in ganz besonderem Maße darauf angewiesen, dass sie sich auch am Lebensende gut versorgt und beraten wissen. Diese Entscheidung aus Karlsruhe kann nun dazu beitragen, dass diese Menschen verunsichert werden, weil vielleicht nicht alle Hilfen zur Verfügung stehen, die sie benötigen. Ich habe erlebt, was Palliativmedizin kann. Wir müssen nun mit allen Kräften dafür sorgen, dass Sterbehilfe nicht ein furchtbares Instrument der Marktgesellschaft wird."

 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Wir verweisen auf die Mitteilung des Diakonischen Werkes Bayern:

Mit deutlichen Worten nimmt Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, Stellung zur geplanten Aufnahme von Kindern aus Griechenland.

Zu finden auf Youtube unter  https://youtu.be/YeOTk8FQhic sowie auf unserer Website www.diakonie-bayern.de

 

 

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne 
 
Diakonie Bayern
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t +49 911 93 54 205
f +49 911 93 54 215
 
 
 
Vorbereitungen für die 2. Vesperkirche in Würzburg laufen an  – 
Diakonie aktiv dabei
8. – 22. März 2020, Thomaskirche, Schiestlstraße 54

 Banner_Vesperkirche_2019 

Vorbereitungen für die 2. Vesperkirche in Würzburg  – Diakonie aktiv in der Grombühler Thomaskirche dabei

Die Vorbereitungen für die zweite Würzburger Vesperkirche laufen auch in der Advents- und Weihnachtszeit schon auf Hochtouren. Nach einer zweijährigen Pause soll es vom 8.-22. März 2020 in der Thomaskirche Würzburg wieder eine Vesperkirche geben. Erneut wird die JVA Würzburg für das Menü sorgen: Wie beim letzten Mal bekommen die Gäste der Vesperkirche das gleiche Essen wie die Menschen in der JVA. Danach wird es auch wieder Kaffee und Kuchen geben. Auch ein umfangreiches Begleitprogramm ist vorgesehen, ehrenamtlich Mitwirkende sind willkommen sich einzubringen.

Website freigeschaltet

Schon jetzt erhält die Evangelische Kirchengemeinde Anfragen von Interessenten, die als Gäste kommen wollen oder die sich ein Mithelfen gut vorstellen können. Die Website der Vesperkirche (www.vesperkirche-wuerzburg.de) ist freigeschaltet, dort sind Ansprechpartner genannt. Alternativ kann ein Kontaktformular genutzt werden. 

Diakonie mit Beratungsangeboten vor Ort

Das Angebot der Vesperkirche trifft die Anliegen der Diakonie voll und ganz. Zum einen finden dort auch Menschen in schwierigen Lebenslagen, denen die Diakonie verpflichtet ist, warmherzige Unterstützung. Auch für sie ist der Tisch an 15 Tagen mit guten Speisen aber auch kostenlose Zeitungen, Musikdarbietungen u.v.m. reich gedeckt, manche haben dort auch aktiv mitgeholfen und sich über die sinnvolle Mitwirkungsmöglichkeit gefreut.  Zum anderen ist die Vesperkirche eine wertvolle Begegnungsstätte für den Stadtteil und ganz Würzburg, in der Menschen in je unterschiedlichen Lebenslagen zwanglos Zeit miteinander verbringen können. Dieses Zusammenrücken stärkt gegenseitiges Kennen und Verstehen und wirkt Vereinsamung entgegen. Dies deckt sich mit den Zielen der Gemeinwesensarbeit der Diakonie Würzburg.

Dort freut man sich sehr, dass die Thomaskirche ein zweites Mal die Vesperkirche ausrichtet und ist nur zu gern bereit, das Angebot tatkräftig zu unterstützen. Zum einen fügt es sich gut, dass ein aktives Mitglied der Kirchengemeinde zugleich in der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit des Diakonischen Werkes beschäftigt ist. Diese Person wird an den Tagen der Vesperkirche auch im Namen der Diakonie vor Ort sein. Zudem werden Sozialpädagoginnen aus der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) an wechselnden Tagen die Tischgemeinschaft teilen und bei Bedarf zu sozialen Fragen beraten. Die KASA der Diakonie bietet das ganze Jahr hindurch am Friedrich-Ebert-Ring 24 kostenlos Hilfestellung in allgemeinen Notlagen, Fragen bei geringer Rente, Harz IV- Bezug, Hilfen bei Antragstellungen, Behördengängen etc. an. Angedacht ist zudem, dass die Sozialstation des Diakonischen Werkes über ambulante häusliche Pflege und Fragen zur Pflegeversicherung berät.

Thomaskirche sucht noch ehrenamtliche Helfer

Die Vesperkirche wird ehrenamtlich durchgeführt. Der Kirchenvorstand und viele Mitwirkende aus der Thomaskirche Würzburg übernehmen die Organisation, die Kirchengemeinde schultert auch die finanziellen Risiken. Aber ohne die vielen Helfer, die sich täglich für unterschiedlichste Dienste zur Verfügung stellen, wäre die 15-tägige Veranstaltung nicht durchführbar. Dabei wird weit mehr als ein dreigängiges Menü für 1 Euro angeboten. Den Mittagstisch runden vielfältige Begleitangebote ab. Beim letzten Mal boten eine gelernte Friseuse und eine Fußpflegerin ihre Dienste ebenso kostenlos an wie zahlreiche Musiker, Beratungsdienste usw. Für 2020 werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht, die möglichen Formen der Teilnahme an der Vesperkirche sind erfreulich vielgestaltig: Bediener, Transporteure, Küchenhelfer, Nachtischköche und Spender von Kaffee und Kuchen sind sehr willkommen. Die Diakonie wirbt aktiv dafür, dass möglichst viele Menschen sich das Stadtteilangebot im März 2020 anschauen. Vielleicht macht das Beispiel bald auch anderswo Schule?

Nähere Informationen und Anlaufstelle für Interessenten:

https://vesperkirche-wuerzburg.de/

 

 

 

 

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland:          

Fachkräfteeinwanderungsgesetz bietet nur wenigen Menschen eine berufliche Perspektive in Deutschland

Berlin, den 28. Februar 2020 - Am 1. März tritt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Ziel ist es, mehr internationale Fachkräfte und Menschen mit qualifizierter Berufsausbildung zur Arbeit nach Deutschland zu holen. Dazu sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland:

"Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist ein wichtiger Baustein, um mehr Fachkräfte aus anderen Ländern zu gewinnen. Allerdings bieten die neuen Regelungen faktisch nur einer relativ geringen Zahl an Menschen eine berufliche Perspektive in Deutschland. So ist zum Beispiel der Zuzug aus dem Ausland zur Ausbildungsplatzsuche zwar möglich, jedoch an sehr hohe Bedingungen geknüpft - und damit nur für wenige Menschen attraktiv. Die Möglichkeit für Schutzsuchende, die noch auf einen positiven Asylbescheid warten, in Ausbildung oder Beruf zu kommen, ist zu restriktiv ausgestaltet und wird durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht verbessert. Von einem "Spurwechsel" von der Asylsuche hin zur Fachkräfteeinwanderung kann nicht gesprochen werden.

Der Erfolg des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes hängt zudem entscheidend davon ab, dass in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland eine Willkommenskultur gelebt wird - in den Servicestellen und Behörden genauso wie bei den Arbeitgebern und in der Gesellschaft insgesamt. Nur dann wird Deutschland als Zuwanderungsland für Fachkräfte wirklich attraktiv und die Integration der Menschen in unsere Gesellschaft möglich."

Zum Hintergrund:

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht- EU-Staaten, den sogenannten Drittstaaten, vereinfachen. Ziel ist, mehr internationale Fachkräfte und Menschen zur Arbeit nach Deutschland zu holen. Das Gesetz tritt am 1. März 2020 in Kraft. Die Änderungen im Detail erklärt ein Wissen kompakt: https://www.diakonie.de/wissen-kompakt/fachkraefteeinwanderungsgesetz

Die Fachkräftezuwanderung nach Deutschland steigt zwar seit Jahren an. Allerdings macht der Anteil an zugewanderten Fachpersonen mit 7 Prozent der Gesamtzuwanderung aus Drittstaaten weiterhin nur einen sehr kleinen Teil der Zuzüge aus. Den Angaben im Migrationsbericht der Bundesregierung nach kamen im Jahr 2017 rund 38.000 Migranten aus Drittstaaten als Fachkraft nach Deutschland. Dies entspreche weniger als 0,1 Prozent des gesamten Arbeitskräfteangebots, also des Erwerbspersonenpotenzials. Die meisten dieser Fachkräfte kamen 2017 aus Indien, Bosnien-Herzegowina, USA, Serbien und China. 

Weitere Informationen:

Wissen kompakt: https://www.diakonie.de/wissen-kompakt/fachkraefteeinwanderungsgesetz

Nachgefragt - 3 Fragen und Antworten zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz:

https://www.diakonie.de/journal/nachgefragt-das-neue-fachkraefteeinwanderungsgesetz

Serviceportal der Diakonie für Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge: https://www.diakonie.de/services-for-immigrants-and-refugees

Vor allem in Süddeutschland verzeichnen diakonische Träger in Gesundheits- und Altenpflege einen hohen Bedarf an internationalen Fachpersonen. Die Diakonie Württemberg kooperiert mit örtlichen Partnerorganisationen im Kosovo, um arbeitslosen jungen Menschen aus diesem Balkanland eine Ausbildung in Stuttgart und Umgebung zu ermöglichen. https://www.diakonie-wuerttemberg.de/mitwirken-bildung/personalgewinnung-und-entwicklung/kosovo-ausbildungsprojekt/

Diakonie Text zur Einwanderungspolitik und Einwanderungsgesetzgebung:
 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
******************************
Sarah Spitzer
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zu den rechtsextremistisch motivierten Mordtaten in Hanau:

Diakonie-Präsident Lilie fordert demokratischen Zusammenhalt: "Wer mit den Höckes spielt, schürt Gewalt und solchen Irrsinn"

Berlin, 20. Februar 2020 - Diakonie-Präsident Ulrich Lilie äußert sich entsetzt über die Morde von Hanau. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Angehörigen und den Menschen in Hanau", sagt er am Donnerstag. Dass die Behörden bei ihren Ermittlungen von einem rechtsextremistischen Hintergrund der Tat ausgehen, sei schockierend. Die Gesellschaft müsse für ihren Zusammenhalt kämpfen: "Es reicht. Spätestens jetzt muss jedem klar sein: Wer mit den Höckes spielt und auf Hass und Ausgrenzung setzt, schürt Gewalt und solchen Irrsinn", sagte der Theologe.

"Die Diakonie steht für ein Deutschland in Vielfalt und Menschlichkeit", sagt der Präsident des evangelischen Sozialverbands. "Wir setzen uns dafür ein, dass sich hier jeder Mensch willkommen und sicher fühlt - unabhängig von Herkunft, Rasse, Religion oder Geschlecht." Dafür stehe die Diakonie im Bündnis mit allen Demokraten ein.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

******************************
Matthias Sobolewski, Leiter Aktuelles | Chef vom Dienst
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Frühjahrssammlung der Diakonie Bayern –  
Auftaktgottesdienst am 22. März
Philippuskirche in Eisingen, 10.00 Uhr
Prediger: Diakonie Präsident Pfr. Michael Bammessel       
 

Warum die berufliche Integration Geflüchteter uns allen gut tut

   
Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden oder überwinden - Menschen, die keine feste Stelle finden und trotz der verbesserten Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht aus der Langzeitarbeitslosigkeit herausfinden, benötigen in besonderem Maße Unterstützung. Dies gilt erst recht für Menschen mit Fluchtgeschichte. Sie haben meist mit zusätzlichen Erschwernissen zu kämpfen: Auch wenn sie in ihrem Heimatland nicht selten lange Jahre qualifizierte Berufe ausgeübt haben, hapert es oft an den erforderlichen Anerkennungen ihrer Abschlüsse und Qualifikationen in Deutschland. Ein weiteres Hindernis sind fehlende Sprachkenntnisse oder auch nur Nachweise derselben. Hinzu kommen kulturelle Verschiedenheiten. Vieles ist fremd und eine große Herausforderung: Wie muss eine schriftliche Bewerbung aussehen? Welche Umgangsregeln sind gegenüber Vorgesetzten und Kollegen zu beachten? Wie sind Schul- und Ausbildungssystem, Besteuerung, die Sozialsysteme u.v.m. in Deutschland ausgestaltet? Hier tut gezielte Hilfe not.

Geflüchtete Frauen brauchen eine Unterstützung, die ihre nochmals besondere Lage in den Blick nimmt. Ihre Erwerbsmotivation ist sehr hoch: 86% der von der Friedrich Ebert Stiftung befragten Frauen würden gerne arbeiten. Aber sie haben oft weitere Hürden zu überwinden: Traditionelle Genderbilder müssen zu den hierzulande gegebenen Geschlechterrollen in eine passende Beziehung gesetzt werden, die Kinderbetreuung will geregelt sein, der Haushalt ruft u.v.m.  .

Arbeit ermöglicht soziale Teilhabe und Integration - Mit der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ist soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration verbunden. Unter der Begleitung von Fachanleitern und Sozialpädagogen der Diakonie werden Geflüchtete mit Arbeitsprozessen vertraut gemacht. Sie erhalten tätigkeitsorientierte Sprachförderung, Bewerbungstraining, Vermittlung von soziokulturellen Fertigkeiten sowie begleitende Hilfen bei der Arbeitssuche. Themen wie Motivation, Pünktlichkeit, Arbeitseffizienz etc. werden bearbeitet, praktische und fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt.

Lücken bei der staatlichen Förderung – Sammlung der Diakonie - Eine Vielzahl einzelner Maßnahmen trifft auf staatliche Unterstützung, die koordinierende ganzheitliche Begleitung und Betreuung wird allerdings vom Jobcenter nicht finanziert. Die Frühjahrssammlung der Diakonie 2020 will helfen, diese Lücken zu schließen. Sie verfolgt damit ein Anliegen, das sich nicht nur für alle Beteiligten finanziell „rechnet“, sondern das allen guttut: den Betroffenen, die damit die Perspektive eines selbstbestimmten Lebens erhalten; den Betrieben, die auf diese Weise zügig zu gutem Personal kommen und unserer Gesellschaft, die im Guten zusammenwächst.

Die Frühjahrssammlung der Diakonie Bayern gibt es seit über 70 Jahren; sie wird im Rahmen eines Gottesdienstes stets an einem anderen Ort in Bayern eröffnet. In diesem Jahr ist die Philippuskirche in Eisingen Gastgeberin des Auftaktgottesdienstes. Prediger ist der Präsident der Diakonie Bayern,  Pfarrer Michael Bammessel. Beginn ist um 10.00 Uhr.

 Bammessel_2020

Diakonie Präsident Pfr. Michael Bammessel

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Das Diakonische Werk Würzburg ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit über 930 hauptamtlich und rund 700 ehrenamtlich Zusammenwirkenden. Der Verein ist u.a. im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, allgemeinen Sozialberatung, Behindertenarbeit und der psychosozialen Dienste tätig. Nähere Informationen: www.diakonie-wuerzburg.de .

Wir verweisen auf den Standpunkt der Diakonie Deutschland

Zum 27. Januar - Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Jüdisches Leben ist für Deutschland ein Glücksfall

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie: "Es ist unerträglich und nicht hinzunehmen, dass Antisemitismus in unserer Gesellschaft zunimmt. Umso mehr müssen wir die Erinnerung an den Holocaust wachhalten und jede Form von Antisemitismus zurückweisen, wo immer sie uns begegnet. Das jüdische Leben in Deutschland ist für uns alle ein Glücksfall. Wir müssen es stärken und unsere Solidarität gerade in diesen Zeiten ganz besonders leben."

 

******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Die Philipp-Melanchthon-Schule der Diakonie lädt ein zum Tag der Offenen Tür.

Am 14. März besteht von 10 - 15.00 Uhr Gelegenheit, die Berufsfachschule für Kinderpflege näher kennenzulernen:

 

Wir verweisen auf eine Pressemitteilung der Diakonie Deutschland:
 
Tariftreue und individuelle Weiterbildung statt "Multi-Jobben"
 
Berlin, den 21. Januar 2020 - Mehr als 3,5 Millionen Menschen in Deutschland haben mehr als eine Arbeitsstelle. Ende Juni 2019 gab es bundesweit rund 3,54 Millionen sogenannte Multi-Jobber oder Mehrfachbeschäftigte, ein Jahr zuvor waren es noch 3,41 Millionen Menschen. Das sind rund 123.600 Menschen mehr und entspricht einem Anstieg von 3,6 Prozent. Im Jahr 2004 waren es noch 1,86 Millionen Mehrfachbeschäftigte. Das geht aus einer heute veröffentlichten Antwort der Bundesagentur auf Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor.
 
Dazu erklärt Diakonie-Vorstand Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:
"3,5 Millionen Menschen haben mehr als einen Job, weil ihr Lohn nicht zum Leben reicht. Löhne müssen bei Vollzeitberufstätigkeit das Existenzminimum sichern.
Schon der Mindestlohn leistet das unzureichend und wird zudem zu häufig nicht eingehalten. Die Einhaltung muss strikt kontrolliert und durchgesetzt werden.
 
Tarifverträge sind ein zentrales Instrument für gute Arbeitsbedingungen und Löhne. Jedoch ist die Tarifbindung rückläufig. Hier sind Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften in der Verantwortung. Die Bundesregierung sollte mit einer Tariftreueregelung für Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen einen wichtigen Anreiz für Tarifbindung setzen."
 
Maria Loheide weist zudem auf die Bedeutung von Bildung hin: "Gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind besonders von Arbeitslosigkeit und geringen Löhnen betroffen. Die Bundesregierung muss verstärkt für berufliche Weiterbildung werben und Anreize schaffen, und zwar für eine Weiterbildung, die zu jeder und jedem Einzelnen passt."
 
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
 
******************************
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Vier Schülerinnen der Philipp-Melanchthon-Schule fanden sich am 19. Dezember mit frisch gebackenen Plätzchen in den Räumen der Gemeinschaft Sant`Egidio ein. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Maria Maak informierten sie sich zunächst über die Arbeit von Sant`Egidio und schauten eine kleine Präsentation zu den Weihnachtsfesten mit ärmeren Mitbürgern aus dem vergangenen Jahr an. Danach halfen sie mit, Küchenutensilien für das Fest in der Marienkapelle bereitzustellen. Dann ging es in die Geschenkewerkstatt, die sich über mehrere Räume hinzieht. Die Besucherinnen staunten über hunderte von Geschenken, die Mitbürger aus Stadt und Landkreis schon gebracht hatten, um anderen eine Freude zu bereiten. Fleißig schmückten sie Geschenkekisten und packten Geschenke ein. Vor ihrem Abschied versprachen sie, am nächsten Tag noch mehr selbst gebackene Plätzchen vorbei zu bringen, die ihre Mitschüler und Mitschülerinnen in der Berufsfachschule schon gebacken hatten.

Sparkassenstiftung unterstützt Diakonieprojekt: "Migranten als Integrationshelfer 2.0"

In der Diakonie freut man sich über die Entscheidung des Kuratoriums der Sparkassenstiftung, das Projekt "Migranten als Integrationshelfer 2.0" zu unterstützen. Für das Jahr 2020 erhält das Projekt eine Fördersumme in Höhe von 4.000 Euro. Dadurch ist die Arbeit von drei Integrationshelfern bei der Diakonie für fünf Monate gesichert.

Das Team der Diakonie Integrationshilfe

Migranten helfen Migranten - das Integrationshelferprojekt

Vier Zuwanderer aus Syrien und dem Iran helfen ihren Landsleuten bei Fragen zur Integration in Deutschland. Sie sprechen Arabisch, Persisch und Afghanisch und können als Sprachmittler unterstützen. Sie helfen unter anderem bei:
  • Anträgen, Ausfüllen von Formularen
  • Termine bei Ärzten und Beratungsstellen
  • Tipps zu nützlichen Adressen, Treffs und Hilfsangebote für Migranten. 
Zu finden sind die Integrationshelfer im Sozialdienst der Diakonie, Friedrich-Ebert-Ring 24. Ratsuchende können sich direkt per Telefon melden unter:
0931 804 87-36 (Persisch, Afghanisch)
0931 804 87-37 (Arabisch)
 
Seit 2017 entwickelte die Diakonie das Projekt „Migranten als Integrationshelfer“. Der Ansatz, dass bereits erfolgreich integrierte Migrantinnen und Migranten die Flüchtlingshilfe unterstützen und ihren Landsleuten bei der Ankunft und Integration helfen, hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Integrationshelfer fungierten bislang als Dolmetscher in den Beratungsgesprächen oder begleiteten Geflüchtete zu Ämtern oder Vermietern. Für diese Tätigkeit wurden die 3-5 Integrationshelfer als geringfügig Beschäftigte angestellt oder erhielten als Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung. Die Finanzierung erfolgte danach für einzelne Zeitabschnitte durch mehrere Träger. 
Der Bedarf nach dem Einsatz der „Integrationshelfer“ – zzt. zwei Männer und eine Frau mit arabischen, persischen und kurdischen Sprachkenntnissen – ist zuletzt zurückgegangen. Die Gründe liegen darin, dass
- ein Großteil der Geflüchteten der Jahre 2015-2017 inzwischen ihre Asylverfahren durchlaufen haben und nun überwiegend mit Bleiberechten
  ausgestattet sind. Die Integration hat nun aus der Sicht aller Beteiligten eine gesicherte Perspektive. Dies erhöht die Nachfrage.
- die Integrationshelfer inzwischen von den professionellen Beraterinnen unserer Abteilung „Flücht-lingssozialarbeit“ umfassend qualifiziert worden sind,
- darüber hinaus eine eigene Ausbildung im Sozialbereich begonnen haben,
- und inzwischen so erfahren sind in der Unterstützung von Geflüchteten bzw. Migranten, dass sie eigenständig und effektiv Unterstützung geben können, was
  eine neue Qualität („2.0“) darstellt.
 

Wir verweisen auf den Standpunkt der Diakonie Deutschland:

                                          

Berlin, 11. Dezember 2019   

Auch Hartz-IV-Empfänger haben Recht auf Weihnachten

Menschen, die von Hartz IV leben, werden an Weihnachten besonders stark ausgegrenzt. Sie können sich häufig weder einen Tannenbaum, noch Geschenke oder ein gutes Essen leisten. Kinder sind davon am meisten betroffen. Dazu sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland:  Alle Menschen haben das Recht auf ein schönes Weihnachtsfest - auch, wenn sie von Hartz IV leben. Doch die Realität sieht anders aus: Weihnachten ist in Hartz IV nicht vorgesehen. Kosten für Weihnachtsschmuck, einen Tannenbaum oder Geschenke wurden aus dem Regelsatz gestrichen. Sie gelten als ´nicht regelsatzrelevant`. Weihnachten ist aber kein unnötiger Luxus! Menschen, die in Armut leben, werden ohnehin tagtäglich ausgegrenzt. Gerade in der Weihnachtszeit dürfen wir an den Schwächsten der Gesellschaft nicht vorbeisehen, sondern müssen sie und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken. Die Feier der Geburt Jesu ist jedes Jahr wieder ein Fest der Hoffnung und der Zuversicht. Die Menschen, die es ohnehin schwer haben im Leben, müssen daran ganz besonders teilhaben können. Deshalb setzt sich die Diakonie dafür ein, wenigsten die Streichung des Weihnachtsschmucks aus dem Regelsatz auszugleichen. Mit einem Weihnachtsgeld von mindestens 30 Euro könnten sich auch Hartz-IV-Empfänger eine schöne Feier leisten. Denn: Weihnachten ist ein Fest für alle Menschen."

 Zum Hintergrund:

Im Regelsatz für Arbeitslose ist ein Weihnachtsfest nicht vorgesehen. Bis 2005 gab es in der Sozialhilfe eine Weihnachtsbeihilfe. Mit der Hartz-IV-Einführung wurde sie für Arbeitslose und ihre Familien abgeschafft. Weder die Anschaffungskosten für einen Tannenbaum noch für Adventsschmuck sind in die Regelsatzermittlung eingeflossen. Die dafür ermittelten Ausgaben von 32,40 Euro wurden als "nicht regelsatzrelevant" eingestuft. Die Diakonie plädiert dafür, wenigstens die Streichung des Weihnachtsschmucks auszugleichen - mit einem Weihnachtsgeld von mindestens 30 Euro.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Sarah Spitzer
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

„Candle-Lighting“- Gedenkgottesdienst für früh verstorbene Kinder

 Gedenkgottesdienst_Frühverstorbene

Der Arbeitskreis „Leere Wiege“ in Würzburg lädt herzlich zum ökumenischen Gottesdienst ein.

Dieser findet statt am:

Sonntag, 08. Dezember 2019 um 19:00 Uhr

in der Gethsemanekirche

Würzburg-Heuchelhof, Straßburger Ring

 

Besonders Eltern, die ihr Kind in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder in den Tagen, Wochen und Monaten danach verloren haben, sind herzlich eingeladen, für ihr Kind ein Licht zu entzünden.

Weltweit wird jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember an früh verstorbene Kinder erinnert. Dazu werden in jeder Zeitzone um 19:00 Uhr Kerzen angezündet, so dass dieses Licht um die ganze Welt wandert. Ein Zeichen dafür, dass jedes Kind - egal wie kurz sein Leben war - Spuren des Lichtes hinterlassen kann.

Unsere Beraterin Birgit Wysocki ist auch dieses Jahr wieder im Vorbereitungsteam.

"Liebesgrüße aus Moskau" sehr virtuoser Art genossen die Bewohner des Matthias-Claudius-Heimes am Morgen des 4. Dezember. In ihrer Hauskapelle gastierte der DANIELS-CHOR aus Moskau. Drei professionell ausgebildete Herren in schwarzen langen Gewändern mit Bass-, Bariton- bzw. Tenorstimme sangen sich in die Herzen der lauschenden Bewohner und ihrer Betreuer. Schöne Melodien und Weisen aus dem reichhaltigen Schatz sakraler und weltlicher russischer Musik aber auch zwei deutsche Stücke standen auf dem Programm. Als letzte Zugabe erklang in tiefem Bass "Love me tender" von Elvis Presley. Da sich ein Konzert in Bad Nauheim, der "Elvis-Stadt" anschließe, in welcher der berühmte Sänger einst als Soldat stationiert gewesen war, habe man dieses Lied ins Repertoire aufgenommen und gönne es auch den Seniorinnen und Senioren im Matthias-Claudius-Heim.

Die sympatischen Virtuosen waren nicht das erste Mal im MCH, sondern kommen auf Vermittlung von Frau Sostre schon seit vielen Jahren. In der Osterzeit ist womöglich wieder von ihnen zu hören.

 
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe ehrenamtlich mit uns Arbeitende,
liebe Mitglieder des Verwaltungsrates,
liebe Mitglieder unseres Vereins und der Fördervereine,
liebe Freunde der Diakonie,

 

wir möchten Sie schon jetzt sehr herzlich einladen
zu unserem Adventsgottesdienst
 
am Montag, den 2. Dezember 2019
um 17.30 Uhr
in der Stephanskirche
 
 
selbstverständlich erhalten Sie noch eine gesonderte Einladung, doch zur rechtzeitigen Terminplanung schicken wir Ihnen diese Vorab-Einladung,
Bitte geben Sie diese Information gern zeitnah weiter, es sind alle eingeladen mit uns zu feiern.
Wir freuen uns schon jetzt darauf, mit Ihnen allen den Advent zu begrüßen.
 
Bis dahin verbleiben wir

mit herzlichen Grüßen

 

Clemens Link                      und                        Dr. Edda Weise

Geschäftsführer                                                Dekanin und 1. Vorsitzende der Diakonie Würzburg e.V.

Wir weisen auf die Pressemitteilung der Diakonie Deutschland: 

Berlin, 02. Dezember 2019   Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Anlässlich dessen sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:

 "Kinder mit Behinderung und ihre Eltern brauchen eine gute Unterstützung von Anfang an - und das möglichst unkompliziert. Behinderte Kinder und ihre Eltern haben Anspruch auf unterschiedliche Hilfen wie Frühförderung, Reha oder auch Umbaumaßnahmen in der Wohnung. Sie brauchen auch Begleitung und Unterstützung in Fragen des Aufwachsens von Kindern und der Erziehung. Der Weg dahin ist aber oft weit und mit großen Hürden verbunden. Wenn Kinder mit einer Behinderung zur Welt kommen oder durch Unfall oder Krankheit behindert werden, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Lot. Die Eltern sind besonders gefordert. Was sie in dieser Situation am wenigsten brauchen, sind unnötige Bürokratie und wechselnde Ansprechpartner und Zuständigkeiten in einem undurchsichtigen Dschungel an Hilfen. Für sie darf nicht das dringlichste Problem sein, ob eine Leistung von der Krankenkasse, dem Jugendamt oder dem Sozialamt übernommen wird. Wir brauchen eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe, mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit und Hilfen für die Familien aus einer Hand. Für behinderte Kinder und ihre Familien darf der Weg hin zu einem selbstbestimmten Leben nicht zu einem Irrweg werden, auf dem die wichtige Förderung der Kinder und die Begleitung der Eltern auf der Strecke bleiben." 

 

Hintergründe zu Frühförderung bietet ein Wissen kompakt der Diakonie unter https://www.diakonie.de/wissen-kompakt/fruehfoerderung/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
******************************
Sarah Spitzer
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Waldorf-Adventsbasar 2019: 11. Klasse untersützt KASA der Diakonie

Silvio_Dehler_Waldorfbasar_2019    

Die 11. Klasse der Waldorfschule bot den zahlreichen Gästen des traditionellen Waldorfbasars am Samstag vor dem ersten Advent eine Suppenküche und einen Bratwurststand. Beiden Angeboten wurde reichlich zugesprochen, was die Beschäftigten der KASA Würzburg gern sahen. Der Reinerlös unterstützt nämlich in diesem Jahr die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit des Diakonischen Werkes. Dort können das ganze Jahr hindurch Menschen in sozialen Notlagen kostenlose Hilfe in Form von Beratung, Soforthilfen, Antrags- und Rechtsmittelunterstützung etc. in Anspruch nehmen. Die Einrichtung befindet sich am Friedrich-Ebert-Ring 24, 97070 Würzburg.

Die Sozialpädagogin Andrea Dehler war mit ihrem Sohn Silvio direkt vor Ort, sie stand für Beratungen zur Verfügung, er half tatkräftig am Bratwurststand mit. 

Wir verweisen auf die Haltung der Diakonie Deutschland anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2019:

Die Fachwelt warnt vor einem Sexkaufverbot

Berlin, 22. November 2019   Debatte über Prostitution: Verbände und Beratungsstellen informieren über Gefahren einer Kriminalisierung und sinnvolle Alternativen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. haben Fachverbände und Beratungsstellen heute ein Positionspapier zur beginnenden Diskussion über ein so genanntes Sexkaufverbot vorgestellt. Sie zeigen darin anhand internationaler Studien: Jede Form der Kriminalisierung der Prostitution schadet den Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind.

 

Die Organisationen reagieren mit dieser Expertise auf die Absicht einiger Bundestagsabgeordneter aus verschiedenen Parteien, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen unter Strafe zu stellen. Ein entsprechender Antrag wird auch auf dem kommenden SPD-Bundesparteitag erwartet.

 

Prostituierten drohen neue Gefahren:

Die Behauptung, Prostituierte könnten so vor Zwang und Menschenhandel geschützt werden, weisen die Fachleute zurück. Ganz im Gegenteil: Gerade Prostituierte in prekären und gefährlichen Lagen würden besonders geschädigt, weil sie weiter marginalisiert und sichere Arbeitsbedingungen verhindert würden. Der Zugang zu Hilfe und Beratung würde enorm erschwert.

 

Wissenschaftliche Evidenz:

Die Studien sind eindeutig: Eine Kriminalisierung erhöht das Risiko der Betroffenen, Opfer von Gewalt und anderen Straftaten zu werden oder sich sexuell übertragbare Infektionen wie HIV zuzuziehen. Wer wirklich etwas für Menschen in der Sexarbeit tun will, muss ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern..

Das gilt ganz besonders für Frauen mit aufenthaltsrechtlichen Problemen und ohne Krankenversicherung.

 

Sichere Arbeitsbedingungen erhalten:

Das Sexkaufverbot hingegen würde außerdem auch Verbote des Betriebs von Bordellen und Zimmervermietungen nach sich ziehen - und damit den Aufbau sicherer Arbeitsbedingungen illegalisieren.

Dazu sagt Johanna Thie, Fachreferentin "Hilfen für Frauen" der Diakonie Deutschland: "Die aufflammende Diskussion erfüllt uns mit tiefer Sorge. Sie geht in die völlig falsche Richtung und verkennt die Realität in Prävention und Sozialarbeit. Gerade bereits marginalisierte Gruppen wie Migrantinnen, Trans oder Drogen konsumierende Menschen würden geschädigt. Was die Menschen in der Prostitution schützen soll, könnte ihnen am Ende zum Verhängnis werden."

Claudia Zimmermann-Schwartz, Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V., erläutert: "Ein Sexkaufverbot würde auch die Rechte derjenigen berühren, die diese Tätigkeit ausüben. Laut Bundesverfassungsgericht fällt Prostitution unter die verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit. Der Anspruch, Menschen schützen zu wollen, rechtfertig nicht die Verletzung von Grundrechten. Dies gilt umso mehr, als ein Sexkaufverbot nicht geeignet ist, Menschenhandel zu verhindern."

Susanne Kahl-Passoth, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, erklärt: "Prostitution und Menschenhandel oder Zwangsprostitution müssen getrennt betrachtet werden. Es gibt Frauen, die selbstbestimmt mit Prostitution ihr Einkommen verdienen. Menschenhandel hingegen ist eine Verletzung der Menschenrechte. Heute können Polizei und Sozialarbeit in gewerblichen Räume zeigen, dass sie ansprechbar sind. Mit einem Sexkaufverbot würde Prostitution in nicht kontrollierbare Räume verlagert, wo die betroffenen Frauen noch weniger als heute erreicht werden könnten."

Sven Warminsky, Vorstand der Deutschen Aidshilfe, berichtet: "Alle Erfahrungen in der HIV-Prävention zeigen: Grundlage, um Menschen zu erreichen, sind Akzeptanz und Respekt. Wer Menschen ins Verborgene drängt, sorgt dafür, dass sie keine sicheren Arbeitsbedingungen aufbauen können und dass sie für Prävention und Hilfsangebote nicht mehr erreichbar sind. Die Vorstellung, das älteste Gewerbe der Welt durch Verbote beenden zu können, ist dabei gleichermaßen naiv wie bevormundend."

Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission e.V. - Beratungsstelle für Prostituierte, Ehemalige und Opfer von Menschenhandel: "Eine repressive Gesetzgebung würde das Vertrauensverhältnis der Prostituierten zu den Anlaufstellen zerstören und so den Zugang zum Hilfesystem drastisch erschweren. Statt einer Zerschlagung brauchen wir den Ausbau des etablierten Hilfesystems. Ziel der sozialen Arbeit muss stets sein, Selbstbestimmung und Selbstbehauptung zu stärken."

Claudia Rabe, Koordinatorin von contra - Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein im Frauenwerk der Nordkirche betont: "Zweifelsohne müssen Betroffene von Menschenhandel, Ausbeutung und Gewalt besser geschützt werden.

Nötig sind zum Beispiel umfassende Schutzrechte unabhängig von Aufenthaltsfragen, ein Zeugnisverweigerungsrecht für Beratende und flächendeckende Verfügbarkeit von Fachberatungsstellen."

Differenzierte Angebote absichern:

Das Positionspapier nennt viele weitere sinnvolle Ansatzpunkte und macht deutlich: Prostitution mit Gewalt gleichzusetzen, verhindert letztlich wirksame Maßnahmen.

Die Lebenssituation und die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_innen in Deutschland sind sehr vielfältig. Allen gemein ist eines: So lange sie ihrer Tätigkeit nachgehen, brauchen sie gesetzliche Rahmenbedingungen, um dies möglichst sicher tun zu können. Sie brauchen Zugang zu medizinischer Versorgung und differenzierten Präventions-, Beratungs- und Hilfsangeboten, die in der individuellen Situation passende Hilfe anbieten, die natürlich auch Unterstützung zum Ausstieg beinhalten kann.

 

Das Positionspapier zum Download finden Sie unter https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/Diakonie/PDFs/Pressmitteilung_PDF/2019-11-21_Sexkaufverbot_Position_-_finale_Version.pdf

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Wir verweisen auf den Standpunkt der Diakonie Deutschland:

Wichtiger Schritt in Richtung sanktionsfreie Existenzsicherung

Berlin/Karlsruhe 5. November 2019 Das Bundesverfassungsgericht hat heute in einem Urteil entschieden, dass Sanktionen bei Hartz IV teilweise verfassungswidrig sind. Maximal 30 Prozent reduzierte Leistungen sind möglich, alles darüber Hinausgehende ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Zu diesem Urteil sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:

"Das Urteil setzt Sanktionen endlich klare Grenzen. Es ist nicht beliebig, ob und wie der Gesetzgeber die Existenz sichert. Jetzt muss er seinen Gestaltungsrahmen voll ausschöpfen. Das Umsetzen von Mindestanforderungen des Gerichts reicht nicht. Existenzsicherung und Kürzungen am Minimum sind ein offener Widerspruch. Dieser Knoten muss endlich aufgelöst werden."

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind

599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Herzliche Einladung zur zentralen Feier in der Stephanskirche!!

Einladung

Sucht kennt keine Altersgrenze - Sucht im Alter
Dies ist der Schwerpunkt der diesjährigen Herbstsammlung der Diakonie.
Die Diakonie hat mit weiteren Einrichtungen, die das Thema Sucht, insbesondere das Tabuthema Sucht im Alter, bearbeiten, eine Expertensprechstunde bei der MAIN-POST eingerichtet.
Jedermann kann anrufen, auch anonym:
 
am Dienstag, den 22.10.2019
in der Zeit von 16.00 - 18.00 Uhr
unter der MAIN-POST - Telefonnummer: (0931) 6001-992
 
Alkohol, Tabak, Medikamente, starker Medienkonsum, Glücksspiel kommen im Alter nicht selten als "Tröster" daher. Doch wo liegt die Schwelle von normalem Genuss zu abhängigem Konsum? Was tun, wenn der Partner oder die Eltern sich verändern? Was sind die ersten Anzeichen für Sucht? Sucht im Alter ist in Deutschland nach wie vor ein Tabuthema und findet oft hinter verschlossenen Türen statt. Auch das Ausmaß wird häufig unterschätzt. Das trägt auch dazu bei, dass Abhängigkeitserkrankungen älterer Menschen häufig unentdeckt bleiben oder erst sehr spät auffallen. Bei einer Telefonaktion am Dienstag, 22. Oktober, von 16 bis 18 Uhr beantworten Experten von Diakonie, Blauem Kreuz, der Caritas und der Altenheimseelsorge Fragen unserer Leser.
 
Ihre Fragen beantworten vier Experten:

Diakon Andreas Fritze ist verantwortlicher Seelsorger in mehreren Altenheimen und Seniorenbegegnungsstätten des Dekanats Würzburg. Auch ihn treibt das Thema um, "vor allem, weil man so wenig davon hört“. Laut Prognose der DHS wird die absolute Zahl älterer Erwachsener mit Suchtproblemen angesichts der demografischen Entwicklung noch ansteigen. Zu vermuten sei außerdem, dass der Anteil betroffener Frauen wachsen wird, da die erste Generation Frauen, die Alkohol (und Tabak) ähnlich selbstverständlich konsumiert wie Männer, in den nächsten Jahren die Altersgrenze erreichen.

Ebenfalls am Telefon ist Karina Bauer, die Leiterin des Blaukreuz-Zentrums Würzburg, einem christlichen Suchthilfeverband. "Das Bewusstsein für gesundheitsschädlichen Konsum zu stärken und Wege aus der Sucht aufzuzeigen und zu begleiten gewinnt in unserer Arbeit immer mehr an Bedeutung", sagt Bauer.  Mit ratsuchenden Betroffenen, Angehörigen oder Freunden erarbeitet sie die jeweilige Lage und bietet konkrete Hilfen an.

Sina Wunderle ist bei der Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtprobleme, der Caritas, Am Röntgenring 3 in Würzburg beschäftigt und weiß aus langjähriger Erfahrung, wie schwer es ist, Sucht bei sich selbst oder anderen festzustellen und zu behandeln. Mit ihrem Team geht sie jeden Tag aufs Neue Probleme im Umgang mit Alkohol, Medikamenten, Ess-Störungen, Spielsucht und anderen Verhaltenssüchten an.

Claudia Kaufhold ist in der Diakonie Würzburg für Öffentlichkeitsarbeit und Projekte zuständig. Sie informiert über alle Angebote der Diakonie zum Thema Sucht. Diese reichen von Beratungsdiensten in Würzburg mit Berührungspunkten zum Thema bis hin zu ambulanten und stationären Suchthilfeeinrichtungen und Fachkliniken in ganz Bayern.

Informativ ist auch die gemeinsame Pressemitteilung der genannten Werke.

 

 

Wir verweisen auf die Pressemitteilung der Landeskirche zum Anschlag auf die Synagoge in Halle.

Das evang. Dekanat Würzburg ruft in Absprache mit dem kath. Stadtdekanat auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen.
Beginn ist heute (11.10.2019) um 17.00 Uhr vor dem Shalom Europa (Valentin-Becker-Str. 11, Würzburg).
Bitte bringen Sie eine Kerze mit und bringen Sie mit Ihrer Teilnahme die Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft zum Ausdruck.

Einführung_Meyer-Spelbrink 

Von links nach rechts: Diakon Andreas Fritze, MAV Vertretung, Christian Meyer-Spelbrink, Dekanin Dr. Edda Weise, PDL Heike Pfeuffer, Gemeindereferentin Daniela Becker

 

Mit einem feierlichen Ernte-Dank-Gottesdienst wurden am 6. Oktober Christian Meyer-Spelbrink als neuer Leiter und Heike Pfeuffer als neue Pflegedienstleitung für das Matthias-Claudius-Heim in der Traubengasse eingeführt. Den Einführungsakt übernahm Dekanin Dr. Edda Weise in der festlich geschmückten Hauskapelle der Gerontopsychiatrischen Einrichtung. Den ökumenischen Gottesdienst mit der Predigt hielt Diakon Andreas Fritze mit Gemeindereferentin Daniela Becker. Mit über 50 Personen war der Gottesdienst gut besucht. Für die Bewohner des Hauses bot das Ereignis eine schöne Gelegenheit, mit der Kirchengemeinde von St. Stephan Kontakt zu haben. Nach dem Gottesdienst stellten sich die Kinder der Tagesstätte ein und sangen ein Ständchen. Der Feiertag schloss mit einem gemeinsamen Eintopfessen.

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland:

Die Diakonie Deutschland begrüßt den heutigen Durchbruch der vier Innenministerinnen und Innenminister in Malta, sich zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen in der EU bereit zu erklären.

Dazu sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie heute in Berlin:

"Dass Menschen auf ihrem verzweifelten Weg nach Europa ertrinken, ist die offene Wunde Europas. Deutschland und Frankreich haben heute gemeinsam mit Italien und Malta gezeigt, dass sie für die europäischen Werte einstehen und notfalls zunächst auch allein vorangehen. Für die neue italienische Regierung und auch Malta ist dies ein wichtiges Zeichen der Solidarität, das lange eingefordert wurde. Die Einigung sollte nun viele weitere EU-Länder animieren, sich des freiwilligen Aufnahmesystems anzuschließen. Die Diakonie fordert darüber hinaus, staatliche Seenotrettung wieder aufzunehmen und Flüchtlinge aus dem libyschen Kriegsgebiet in Libyen zu evakuieren, keinesfalls wieder nach Libyen zurückzuschicken."

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************

Dr. Thomas Schiller, Leiter Kommunikation
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Plakat_120 Jahre Bahnhofsmission

Hilfe ohne Wenn und Aber

Bahnhofsmission Würzburger feierte im Ratssaal ihr 120-jähriges Bestehen

 

Ein Zurück ist für viele unmöglich. Wer einmal „unten“ gelandet ist, tut sich schwer, wieder hochzukommen. Armut entfaltet eine eigene Dynamik. Sie geht einher mit materiellem Verzicht. Oft auch mit emotionalen Problemen. Und nicht selten mit Entwürdigung. Um Menschen, die dieses Schicksal erleiden, kümmert sich seit 120 Jahren die Bahnhofsmission. Am Freitag wurde das Jubiläum im Würzburger Ratssaal nicht nur mit VIPs, sondern auch mit Gästen der Einrichtung gefeiert.

 

Die Bahnhofsmission hilft ohne Wenn und Aber, ohne Vorbedingungen und Erfolgsdruck, betonte Michael Lindner-Jung, der die Einrichtung am Würzburger Hauptbahnhof leitet. Dass eine Institution dies tut, dass sie niemanden abweist, selbst solche Menschen nicht, die als „Störenfriede“ wahrgenommen werden – das macht die ökumenische Anlaufstelle so besonders. Das Team hat erkannt, dass gerade jene, die als „herausfordernd“ gelten, ein offenes Ohr, Zuversicht und Zuwendung benötigen. „Zuversicht geben“ lautet denn auch das Motto des Jubiläumsjahrs der Würzburger Bahnhofsmission.

Viele Menschen wurden und werden bei der Bahnhofsmission aktiv, weil sie spüren, dass es in einer Stadt solche Orte der bedingungslosen Solidarität unabdingbar braucht. Wie wichtig die Bahnhofsmission für die Stadt Würzburg ist, unterstrich auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Wir brauchen eine Stadtgesellschaft, die alle Menschen mitnimmt.“ Die Bahnhofsmission sei in heutigen Zeiten, wo sich die Gesellschaft immer weiter ausdifferenziert und die Einsamkeit wächst, mindestens so wichtig wie in der Anfangszeit vor 120 Jahren. „Von Staat und Stadt könnte das, was die Bahnhofsmission leistet, in dieser Form gar nicht erbracht werden“, so der OB.

Ja, sie sind manchmal verschroben. Sie sind unkonventionell und nicht konform. Viele der Gäste, von denen die Bahnhofsmission 2018 mehr als 45.000 Mal kontaktiert wurde, sind schlicht „anders“. Seelische Not, materielle Bedürftigkeit und Unsicherheit haben sie „anders“ gemacht. Doch kein Mensch, so sehr er auch von der gesellschaftlichen Norm abweicht, soll und darf auf der Strecke bleiben, appellierte Domkapitular Clemens Bieber. Dafür setzen sich die beiden christlichen Kirchen in der Christophorus-Gesellschaft, zu der die Bahnhofsmission heute gehört, seit vielen Jahren ein.

Wie es ist, arm zu sein, berichtete Anja Dyes, die zu den regelmäßigen Gästen der Bahnhofsmission gehört. Armut, legte sie in ihrer unter die Haut gehenden Schilderung dar, bedeutet in vielen Fällen, die eigene Würde und die Souveränität über das eigene Leben zu verlieren. Nicht selten würden arme Menschen bevormundet und sprichwörtlich „abgespeist“: Sie müssen essen, was man ihnen zu essen gibt. Dürfen nicht, was für alle anderen Menschen in der Gesellschaft selbstverständlich ist, frei wählen. Oft begegnen ihnen Dyes zufolge Herablassung und Verachtung: „Man ist der Meinung, der arme Mensch sei selbst schuld an seiner Armut.“

Dabei genügt ein Unfall, der tragische Tod eines geliebten Menschen, eine schwere seelische oder körperliche Erkrankung, um einen Prozess einzuleiten, an dessen Ende, oft sehr rasch, die Armut steht. „So vieles kann aus der Bahn werfen“, erklärte Dyes aus eigener Erfahrung. Die Menschen, die in der Bahnhofsmission tätig sind, kümmern sich ohne Herablassung und ohne Schuldzuweisung um jene, die das Schicksal gebeutelt hat. Sie ist damit, so Dyes, ein „wichtige, guter Beitrag“ zu einer solidarischen Gesellschaft.

Neben Caritas und Diakonie tragen in Würzburg viele Menschen, Organisationen und Unternehmen dazu bei, dass die Bahnhofsmission gute Arbeit leisten kann. Dazu gehört auch die Deutsche Bahn. Sie stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung und übernimmt Instandsetzungsleistungen und Betriebskosten. Das tut die Deutsche Bahn sehr gern, denn auch hier wird die Bahnhofsmission als etwas Einmaliges angesehen. „Seit mehr als 20 Jahren erlebe ich hier eine Stimmung und eine Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht“, so Karl Heinz Ferstl vom Regionalbereich Süd der DB.

Durch Künstliche Intelligenz und Biotechnologie tickt aktuell eine Zeitbombe, die Einrichtungen wie die Bahnhofsmission in Zukunft notwendiger denn je werden lässt, legte Frank Dieckbreder von der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld dar. Mehr und mehr Menschen drohen, gesellschaftlich „nutzlos“ zu werden. Nutzlos zu sein, so der Experte für Sozialraumentwicklung, sei noch viel schlimmer, als ausgebeutet zu werden: „Bin ich nutzlos, verliere ich den Sinn meiner Existenz.“ Gerade für jene Menschen, denen die Gesellschaft keinen Nutzen mehr zuschreibt, sei das Motto „Zuversicht geben“ ungemein wichtig.

Die Bahnhofsmission bietet Menschen, die oft Diskriminierungen hinnehmen müssen, einen Raum, in dem sie Hilfe erfahren, in dem sie sich aber auch selbst einbringen können. Dieckbreder erlebte das in der Bahnhofsmission Hamm, die seine Frau leitete. In der Bahnhofsmission treffe die Millionärin, die das Bedürfnis hat, sich sozial zu engagieren, auf den Kleindealer, der Sozialstunden ableisten muss, sowie den Alkoholiker, der sich hier einbringt, weil er dann keinen Druck hat, zu trinken. Dadurch werde die Bahnhofsmission zu einem sozialen Raum, der vielfältige Kontakte und Verbindungen ermöglicht.

Dass bei der Bahnhofsmission nichts nach Schema F funktioniert, verdeutlichten sinnbildlich die Akteure des Improvisationstheaters „Beutelboxer“. Sich bei der Bahnhofsmission zu engagieren, heißt im Übrigen nicht nur, schwere Schicksale mitzutragen. Es macht auch Spaß und ist genussvoll. Diesen Genuss symbolisierte das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld unter Leitung von Manuel Scheuring, mit dem die Jubiläumsveranstaltung ausklang.

Wir verweisen auf die Verlautbarung der Diakonie Deutschland vom 18.9.2019 anlässlich des Weltkindertags am 20. September:

Unter dem Motto "Wir Kinder haben Rechte!" fordert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, die soziale Infrastruktur im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu gestalten:  

"Das diesjährige Motto des Weltkindertags macht deutlich: Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen werden immer noch zu wenig bei den Planungen und Entscheidungen der sozialen Infrastruktur berücksichtigt. Nach wie vor gibt es Kinderarmut in Deutschland, fehlen Teilhabemöglichkeiten und Bildungsgerechtigkeit. Diese Realität steht im Widerspruch zu den Rechten von Kindern. Deshalb müssen alle Reformvorhaben, wie die Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe oder der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, konsequent an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet sein. Außerdem müssen alle Kinder besser über ihre Rechte informiert und bei der Gestaltung der Gesellschaft beteiligt werden. Nur so kann das Ziel der UN-Konvention über die Rechte des Kindes - die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern - erreicht werden."

 Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 ******************************
Sarah Spitzer
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Der ökumenische Krisendienst macht auf den Internationalen Tag der Suizidprävention aufmerksam.

Der Weltsuizidpräventionstag wird immer am 10. September begangen. Aus diesem Anlass lädt der Krisendienst Würzburg gemeinsam mit der TelefonSeelsorge, dem Gesprächsladen und AGUS

zur Teilnahme an mehreren Veranstaltungen ein. Sie stehen unter dem Motto "Hand in Hand für Suizidprävention":

Plakat_Weltsuizidpräventionstag_2019

 

 

Wir verweisen auf den nachfolgenden Standpunkt der Diakonie Deutschland:

Berlin, 14. August 2019   Die Diakonie Deutschland begrüßt den heute im Bundeskabinett beratenen Entwurf des Angehörigenentlastungsgesetzes.

Normalverdiener bis zu einem Einkommen von 100.000 Euro müssen künftig nicht mehr zur Pflege ihrer pflegebedürftigen Eltern oder erwachsenen Kinder mit Behinderungen zuzahlen. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, sagt: "Das ist eine echte Entlastung! Alte Menschen haben oft die Sorge, dass sie ihren Kindern bei Pflegebedürftigkeit zur Last fallen und die Angehörigen, die in der Regel persönlich viel für ihre pflegebedürftigen Eltern, Kinder und Verwandten tun, müssen keine finanziellen Belastungen mehr befürchten."

Im Gesetz sind weitere Regelungen enthalten, die Menschen mit erheblicher Behinderung in der Ausbildung und bei der Arbeit besser unterstützen. "Mit dem Budget für Ausbildung und der Assistenz am Arbeitsplatz können Menschen trotz starker Beeinträchtigung einen Platz im Arbeitsleben erreichen, der ihren individuellen Fähigkeiten besser entspricht", sagt Loheide.

Die beiden Neuregelungen seien, ebenso wie die dauerhafte Finanzierung der unabhängigen Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen, sinnvolle Schritte in Richtung Inklusion. 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

21. Ausgabe der renommierten Fachveranstaltung:

Fachtagung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Würzburg -

Ein interdisziplinäres Projekt von KJP, ÜBBZ und Diakonischem Werk

23.9.2019: Fachhochschule Würzburg - Schweinfurt: 

 

Die Christopherusgesellschaft, ein Verbund aus Diakonie und Caritas, hat allen Grund zum Feiern!

Jubiläen_Christophorus

Der Christophorustag hält ein schönes Programm bereit, die ganze Stadt ist eingeladen!

Für alle Freunde und Besucher des StadtteilLadens Heidingsfeld in der Klingenstr. 14: 

Das Sommerprogramm  des Heidingsfelder StadtteilLadens ist da!

Ein ganz besonderer Tag ist das Fest zum einjährigen Bestehen am 12. Juli !!!

Herzliche Einladung zu allen Veranstaltungen!!!

 

15.000 € für die Anlaufstelle "Underground" der Diakonie Einrichtung "Streetwork" 

Scheckübergabe "Streetwork"

"Streetwork Würzburg" darf sich über 15.000,-€ für den Ausbau der Anlaufstelle „Underground“ von der Sparkassenstiftung freuen. Das Underground ist eine Anlaufstelle für unter 27-jährige hilfsbedürftige Menschen, welche zum Ziel hat die Grundbedürfnisse der Menschen in Notsituationen zu stillen und ein Rückzugsort zu bieten. Durch den Ausbau wird zusätzlich ein neuer Beratungsraum, ein zweiter Aufenthaltsraum sowie eine barrierefreie Toilette und Duschmöglichkeit geschaffen. Stellvertretend für "Streetwork Würzburg" nahm Nina Köhler (zweite Reihe, vierte von links) an der symbolischen Scheckübergabe am 9. Juli in den Räumen der Sparkasse Würzburg teil, gemeinsam mit weiteren Organisationen, welche auch von der Sparkassenstiftung unterstützt werden.   

Die Anlaufstelle "Streetwork Würzburg" besteht seit 1996 und befindet sich in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Würzburg e.V. Die Streetworker sind von Montag bis Freitag zwischen 16 und 18 Uhr am Bahnhof unterwegs und einmal wöchentlich in der Innenstadt. Seit Sommer 2018 bietet die Streetwork von Montag bis Freitag von 11–12 Uhr eine offene Sprechstunde an. Die Zielgruppe sind gefährdete junge Menschen, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten.

5. Juli 10.00 Uhr, Würzburger Marienkapelle am Marktplatz

Flüchtlingsgedenken

Die Diakonie Würzburg ist Mitveranstalterin eines an die Menschen, die auf der Flucht nach Europa zu Tode gekommen sind. In den letzten 18 Monaten sind allein im Mittelmeer 3000 Menschen gestorben. Diese Zahl bezieht sich nur auf die bestätigten Opferzahlen, die tatsächliche Anzahl der Ertrunkenen liegt deutlich darüber.

Zum Weltflüchtlingstag 2019 soll in einem ökumenischen Gebet dieser Menschen gedacht werden, die auf dem Meer, in der Wüste, an den Grenzen, in Lagern oder unter LKWs gestorben sind. Ihre Hoffnung, ihre Namen und beispielhafte Geschichten werden in diesem Gedenken genannt. Für Viele, deren Körper nicht mehr gefunden werden konnten, ist dies zugleich eine Form würdigen Abschiednehmens. Das Gebet ist damit Totenklage und Ausdruck christlichen Zusammenstehens zugleich angesichts des unverminderten Leides an Europas Außengrenzen und darüber hinaus.

Jedes Jahr organisiert die Gemeinschaft Sant`Egidio dieses Gedenken mit weiteren Partnern vor Ort wie dem Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg, Diakonie, Caritas, Asylseelsorge der Diözese Würzburg, Italienisch-Katholische Mission, Armenisch-apostolische Gemeinde, Franziskanerinnen von Oberzell. 

 

Ortgies_St-Paul-Einrichtungsleitung   

Sebastian Ortgies (Mitte) mit Dekanin Dr. Edda Weise und DW Geschäftsführer Clemens Link 

Sebastian Ortgies neuer Leiter des Wohnstiftes St. Paul in Heidingsfeld

Mit Sebastian Ortgies hat das Wohnstift St. Paul in Heidingsfeld nun wieder eine Leitung. Nach dem Tod der langjährigen Leiterin der Altenhilfe in der Diakonie, Frau Elke Leske, wurde die vakante Stelle zum 1. Juli 2019 wieder neu besetzt. Herr Ortgies ist bereits seit Februar 2010 im Wohnstift St. Paul beschäftigt, zuletzt in der Funktion der stellvertretenden Pflegedienstleitung. Der examinierte Altenpfleger war früh durch seinen Zivildienst zur Altenhilfe gestoßen. Nach Weiterbildungen zur Pflegedienst- und Einrichtungsleitung rückt er nun an die Spitze der Einrichtung. Er ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie in Würzburg.

 

170 Jahre Wichern in Würzburg - Gottesdienst und Festakt an historischer Stelle mit dem Präsidenten der Diakonie Bayern, Pfr. Michael Bammessel und Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm

Würzburg, 27. Juni 2019

In seiner Festpredigt mahnte der Präsident der Diakonie Bayern, Pfarrer Michael Bammessel anhand des Gleichnisses vom armen Lazarus und dem reichen Prasser an: "Alleinerziehende, die in Armut leben, Menschen, die sich keine Krankenversicherung mehr leisten können und Rentner*innen, die sich das Geld für die letzte Mietsteigerung vom Munde absparen müssen – „Wenn wir genau hinschauen, sehen wir, welche scharfen Gegensätze es in Deutschland und auch in Bayern gibt,“. Er forderte zudem: „Notleidenden zu helfen alleine reicht nicht. Diakonie muss die Verbindung zwischen den verschiedenen Welten unserer Gesellschaft wieder herstellen.“  Bammessel führte aus, der Abgrund, der im Gleichnis den Reichen von Lazarus in Abrahams Schoß trennte, entspräche genau dem Abstand, den der Reiche selbst zu dem Armen vor seiner Tür gehalten habe, nur unter umgekehrten Vorzeichen. Nun bäte er nur um ein Bisschen Barmherzigkeit, eine gekühlte Zunge, so wie zuvor der Arme schon mit den Resten zufrieden gewesen wäre, die von seinem Tisch herunterfielen.  Zum Schluss seiner Predigt nahm Bammessel die Bibel in die Hand und verwies er darauf, dass eigentlich keine Erklärung über den Evangliumstext hinaus notwendig wäre: "Es steht alles schon hier!".

Die Diakonie, so Bammessel, erlebe in ihrer täglichen Arbeit die harten Gegensätze in der Gesellschaft. Die Kluft zwischen Arm und Reich aber tue sich längst nicht mehr nur zwischen Armen und Superreichen auf. „Auch Menschen, die sich der Mittelschicht zurechnen, leben oft meilenweit von den Problemen anderer entfernt.“ Welcher „gestresste Büromensch“, so Bammessel, habe schon mal mit einem Flüchtling gesprochen, der in einer Gemeinschaftsunterkunft lebe und psychisch krank werde, weil ihm die Behörden verböten zu arbeiten? Viele Menschen wüssten schlicht nicht, welchen Kampf ums Überleben andere führten. „Sie kennen den bulgarischen Wanderarbeiter nicht, der von seinem deutschen Arbeitgeber um seinen schmalen Lohn betrogen wird, und der sich nicht wehren kann, weil er so schlecht Deutsch spricht.“ Aufgabe der Diakonie sei es darum nicht nur, Notleidenden zu helfen. Sie könne sich nicht damit zufrieden geben, dass der Blick auf die schreiende Not in der Gesellschaft den Profis, und damit ihr, überlassen werde. Als Beispiel nannte Bammessel die Vesperkirchen. Hier öffneten sich Kirchen für einen bestimmten Zeitraum für alle Menschen der Umgebung und ermöglichten eine Begegnung zwischen den unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde: „Wer da aus einer gut bürgerlichen Familie kommend am Essen teilnimmt oder gar ehrenamtlich mitarbeitet, bekommt einen scharfen Blick für die Lebenslagen, in denen sich manche Menschen befinden. Da treffen sich Welten.“

Die vormalige Präsidentin des Bayerischen Landtages Barbara Stamm würdigte in ihrer warmherzigen und eindringlichen Festrede das Engagement diakonisch handelnder Menschen. Sie betonte die Bedeutung der Wohlfahrtsverbände und der Diakonie im Besonderen und mahnte einen ernsthaften Umgang mit dem Subsidiaritätsprinzip an. Dieses Prinzip sehe vor, dass der Staat nicht einspringe, wenn Menschen aus der Mitte der Gesellschaft bereit seien, Aufgaben zu übernehmen. Sie erinnerte daran, dass die Versorgung und Integration der Geflüchteten, die in größerer Zahl vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen seien, ohne das ungeheuere Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen nicht hätte bewältigt werden können. Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung des Lebens betonte Stamm, letztlich ließen sich aber persönliche Nähe und eine gedrückte Hand am Krankenbett nicht hierdurch ersetzen. Sie ging auch auf die Situation älterer Menschen ein, die zunehmend Hilfe bräuchten. Spontanen Beifall bekam sie für die Forderung, "wir müssen uns abgewöhnen danach zu fragen, was Menschen kosten". "Vielmehr", führte sie weiter aus, "muss es darum gehen, was Menschen brauchen". Diese Frage sei sorgfältig zu prüfen und auch zu beantworten.  

Dekanin Dr. Edda Weise machte einen Streifzug durch die wechselvolle Geschichte diakonischen Handelns in Würzburg. Sie unterstrich die Bedeutung der persönlichen Haltung eines jeden einzelnen. So hob sie hervor, dass einerseits bis 1938 ein NSDAP-treuer Geschäftsführer dem damaligen Dekan das Leben schwer machte. Dann aber hätten mutige Mitglieder des Evangelischen Arbeitervereins diesen abgewählt und durch einen Mann ersetzt, der zur Bekennenden Kirche gehörte und die Geschicke der Diakonie bis 1972 leitete. 

Nach den Reden richteten Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, Caritas Direktorin Pia Theresia Franke, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake Grußworte an die Festgemeinschaft.

Gottesdienst und Festakt hatten die 170. Wiederkehr einer Rede Johann Hinrich Wicherns in Würzburg zum Anlass. Er hatte im Jahr 1849 in der Stephanskirche angsichts der sozialen Frage der damaligen Zeit gefordert, dass christliche Kirchengemeinden diakonisch handeln und zu den Menschen in Not gehen müssten. Wichern, der als einer der Väter der modernen Diakonie gilt, gab damit den Anstoß zur Gründung der „Inneren Mission Würzburg“, aus der 100 Jahre später das Diakonische Werk Würzburg hervorging. Es hat heute knapp über 930 hauptamtlich und etwa 700 ehrenamtlich Mitarbeitende.  und ist unter anderem in der ambulanten und der stationären Altenhilfe, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Sozialpsychiatrie tätig. Zur Diakonie Würzburg gehört auch die Brauchbar GmbH, die sechs Sozialkaufhäuser in Würzburg sowie Ochsenfurt betreibt, und in denen täglich ca. 300 Personen einkaufen. Es ist ferner an der Christophorusgesellschaft, dem Krisendienst und der Telefonseelsorge beteiligt.

 

 

Kommt herein -  170 Jahre Wichern und Diakonie in Würzburg 

2019 ist ein ausgesprochen ereignisreiches Jubiläumsjahr für die Diakonie, wir feiern das ganze Jahr hindurch, unser Motto dazu heißt: Komm herein!  
Ganz besonderer Anlass ist die Rede von Johann H. Wichern in Würzburg im Jahr 1849 in der Stephanskirche, die den Anstoß für nachhaltiges diakonisches Handeln in unserem Dekanat gab, zur Gründung der Inneren Mission und der später der Diakonie.

Hier finden Sie die aktuellen Termine und Orte, an denen wir gehörig feiern werden. Sie sind herzlich eingeladen! 

Sa, 19.5.2019: Tag der Offenen Tür - Einweihung der neuen Büroräume in Reichenberg
 
Sa, 22.6.2019:      Sommerfest im Ev. Wohnstift St. Paul: Komm herein - 170 Jahre Diakonie Würzburg!
14.00 - 16:00 Uhr Sommerfest im Hof mit musikalischer Unterhaltung, Kaffee& Kuchen, Grill, Themenbeitrag, Rätsel, vielen Attraktionen für Jung und Alt 
 
Do, 27.6.2019 Gottesdienst mit Festakt, St. Stephan, Würzburg
10:00 – 13:00 Uhr, anschließend Imbiss und Möglichkeit zum Gespräch
 
Do, 27.6.2019: Tag der Offenen Tür in der Sozialstation Würzburg: Komm herein!
                         12.30-16.30 Uhr
                         Friedrich-Ebert-Ring 27

Fr, 28.6.2019 Fachtagung: Campus Community Dialogue
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
09:00 – 13:00 Uhr Schule und Inklusion
13:00 – 14:00 Uhr Mittagessen
14:00 – 17:00 Uhr Erlebnispädagogik und tiergestütztes Arbeiten 
 
Sa, 6. 7.2019: Sommerfest der Sozialstation Thüngen
 
Hier können Sie gern nachhören, was anlässlich der 170. Wiederkehr der Rede Johann H. Wicherns in der Stephanskirche (20. Juni 1849)
in Radio-Interviews des Diözesanrundfunks gesagt haben. 
 
 
 
 
 
 
 

 

Komm  herein -  170 Jahre Wichern in Würzburg!

Unter diesem Motto lädt die Diakonie Sozialstation Würzburg Stadt, im Friedrich- Ebert-Ring 27a ein zum

TAG  DER  OFFENEN  TÜR.

 

Der druckfrische Jahresbericht 2018 des Diakonischen Werkes ist online und wird gerade ausgeliefert. Die Vorjahresausgaben finden Sie unter unserer Rubrik Jahresberichte.

Liebe Freundinnen und Freunde der OBA, liebe Interessierte ,

nun ist es soweit : 12 OBA`lerInnen gehen auf große Reise über den Kanal nach Großbritannien. Genauer gesagt nach Schottland, in die Würzburger Partnerstadt Dundee, am Fluss Tay gelegen: https://de.wikipedia.org/wiki/Dundee 

Wir sind wie immer eine Gruppe von Menschen mit und ohne Handicap , all inclusive eben – auf dieser Reise! Wer Assistenz und Pflege braucht, bekommt sie und wir reisen gemeinsam und helfen uns gegenseitig. Leider konnten wir nicht alle mitnehmen, die gerne mitkommen wollten, aber damit alle ein wenig mitreisen können, haben wir einen Blog eingerichtet, in dem wir regelmäßig berichten über alles, was wir tun, wen wir treffen und welche Erfahrungen wir machen. Wir laden Euch ein, uns zu folgen, uns zu schreiben und in Kontakt zu sein!

 

Wir freuen uns auf Euch: https://oba-schottland2019.blogspot.com/

Schon jetzt ein Dankeschön an alle Menschen und Gruppen, die diese Reise durch Unterstützung, Ratschläge und /oder finanzielle Hilfen erst möglich machen!

Hier sieht man schon etwas: 

OBA_Dundee_2019

Bildunterschrift: Die Würzburger OBA und ihre schottischen Freunde inklusive Bürgermeister (Mitte mit Kette) bei der inklusiven Reise nach Dundee unter Leitung von Silke Trost (2. rechts neben Ian Borthwick).

Thank you all ever so much for your tremendous support to make that trip possible!

Für die OBA.

Silke und Günter

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an:

Silke Trost
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
OBA-Leitung
 
Diakonisches Werk Würzburg e.V.
Friedrich-Ebert-Ring 24
D-97072 Würzburg
Telefon 09 31 / 8 04 87-48
Fax      09 31 / 8 04 87-32

 

 

Wir beziehen uns auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland vom 3. Juni 2019:

 

Menschenrechte dürfen nicht im Eilverfahren aufs Spiel gesetzt werden

Berlin, 3. Juni 2019   Heute werden sechs asyl- und migrationspolitische Gesetzentwürfe im Schnelldurchgang im Innenausschuss des Bundestages beraten.

"Die Eile dieser Gesetzgebungsverfahren ist unnötig und erschreckend, denn sie erlaubt keine fundierte Auseinandersetzung mit den geplanten Regelungen und deren Auswirkungen auf die Betroffenen und die Gesellschaft", kritisiert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die geplanten Änderungen bedeuten erhebliche Verschlechterungen für Schutzsuchende in Deutschland. Es wird an den Menschenrechten gezerrt", betont Loheide. So sind unter anderem eine erhebliche Erweiterung der Abschiebungshaft und eine neue "Duldung mit ungeklärter Identität" geplant. Loheide: "Die Verschärfungen sind weder nachvollziehbar noch zielführend. Durch die Ausweitung von Haftgründen und -plätzen wird unverhältnismäßig in das Recht auf körperliche Freiheit eingegriffen. Dabei kann die Bundesregierung die Gründe, warum Abschiebungen scheitern, nicht konkret benennen. Dass es an einem häufigen 'Untertauchen' von Ausreisepflichtigen am Abschiebetermin liegt, kann nicht bestätigt werden."

Die Diakonie betrachtet Inhaftierungen zu Zwecken der Abschiebung kritisch, Freiheitsentziehung darf nicht präventiv eingesetzt werden. Daneben sollen Menschen, die ihrer Passbeschaffungspflicht nicht nachkommen, mit Arbeitsverboten und Wohnsitzauflagen belegt werden. "Manchen Menschen ist es unmöglich an ihren Pass zu kommen, sie werden aber dennoch von jeglicher Bleibeperspektive ausgeschlossen. Das halten wir für verfehlt", erklärt Loheide.

Das neue Gesetz erschwert auch die Arbeit von NGOs, da Informationen über Abschiebungen zum Dienstgeheimnis erklärt und deren Weitergabe unter Strafe gestellt werden soll. "Diese Organisationen und Einzelpersonen werden aus Angst vor Kriminalisierung ihre wichtige Rolle der Information von Migrantinnen und Migranten nicht mehr uneingeschränkt wahrnehmen können. Dabei verhilft oft erst ihre Arbeit den Betroffenen zu ihrer Rechtsdurchsetzung. Sie muss weiterhin unbeeinflusst wahrgenommen werden können", fordert Loheide.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

 

Wir verweisen auf eine Stellungnahme der Diakonie Deutschland: 

 

Aktionswoche der Schuldnerberatung zum "Albtraum Miete"

Berlin, 31. Mai 2019   "Albtraum Miete" ist das Thema der diesjährigen

bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung der  Wohlfahrts- und Fachverbände vom 3. bis zum 7. Juni.  Im Mittelpunkt steht das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum. "Für viele Ver- und Überschuldete sind die hohen Mieten ein Albtraum", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Sie verschlechtern nicht nur die finanzielle Situation der Betroffenen zusätzlich, sondern auch der Zugang zum Wohnungsmarkt ist in der Regel durch einen negativen Schufa-Eintrag verbaut", kritisiert Loheide und fordert die Politik auf, sich mehr für bezahlbaren Wohnraum zu engagieren. "Es darf keine Stigmatisierung auf Grund der Schufa-Auskunft geben", sagt Loheide  und verweist auf das Forderungspapier, das die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände anlässlich der bundesweiten Aktionswoche herausgegeben hat.

 

Loheide  wirbt zudem für mehr Verständnis für Überschuldete. "Betroffene sind häufig mit ihrer Situation überfordert und setzen falsche Schwerpunkte.

Teilweise ist der Druck der Gläubiger so groß, dass Ratenzahlungen geleistet werden und für die Miete dann kein Geld mehr übrig bleibt. Auch sind vielen Betroffenen Beratungsdienste und Hilfsangebote nicht hinreichend bekannt", erklärt Loheide. Ein großes Problem sieht Loheide darin, dass Geringverdiener einen immer größer werdenden Anteil ihres Einkommens für Miete samt Nebenkosten ausgeben müssen. "Gerade für Bezieher von Grundsicherungsleistungen wird es immer schwieriger, weil die Jobcenter diese Kosten nur im Rahmen ihrer Vorgaben anerkennen. Da ist der Weg in die Überschuldung oft vorgezeichnet", bekräftigt Loheide. Die Grenzen für die anerkennungsfähigen Kosten der Unterkunft wie Miet- und Heizkosten müssen daher realistisch festgesetzt werden. "Die Übernahme von Mietschulden ist so unbürokratisch wie möglich zu organisieren, notfalls auch durch eine Direktzahlung der Miete von den Jobcentern an den  Vermieter", schlägt Loheide vor. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände fordert Loheide zudem wohnungspolitische Maßnahmen, insbesondere die massive Stärkung des gemeinwohlorientierten und sozialen Wohnungsbaus. Präventiv müssen in den Kommunen zukünftig mindestens 30% des Wohnungsbestandes durch die öffentliche Hand vorgehalten und preiswert  angeboten werden, damit das Mietniveau insgesamt nicht durch die Decke schießt.

Die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände zur Aktionswoche und den Veranstaltungsflyer für den Berliner Fachtag am 07. Juni bei Diakonie Deutschland finden Sie unter www.aktionswoche-schuldnerberatung.de

Lesen Sie auch unseren Ratgeber Schulden unter https://hilfe.diakonie.de/hilfe-bei-schulden/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Diakonie Sozialstation Reichenberg – Neue Räume eingeweiht

Am Sonntag, den 19. Mai wurden die neuen Räume feierlich mit Dekanin Dr. Edda Weise und vielen Gästen eingeweiht. Zuvor war die Sozialstation in Uengershausen angesiedelt gewesen.

Seit April 1982 war die Diakonie Sozialstation Reichenberg von Uengershausen aus zu ihren Patienten unterwegs gewesen. Damals hatte die Sozialstation mit 2 Pflegekräften dort ihren Dienst aufgenommen. Seitdem ist der Bedarf an ambulanter Pflege massiv gestiegen. Die demographische Entwicklung und auch eine bessere Finanzierung sind hierfür maßgebliche Gründe. Entsprechend war die Diakonie Sozialstation mitgewachsen. Für die heute 19 festangestellten Mitarbeitenden und weitere Unterstützer war das Platzangebot in Uengershausen heuer endgültig zu klein geworden. Zudem leben viele der Menschen, denen geholfen wird, in Reichenberg und Umgebung. Nach 37 Jahren war der ambulante Pflegestützpunkt im Februar diesen Jahres von Uengershausen nach Reichenberg verlegt worden. Der zentral gelegene Ort verkürzt die Fahrzeiten deutlich.

Die 10 Fachkräfte, 9 Helfer und vielen ehrenamtlich Mitwirkenden unter der Leitung von Ina Auer freuen sich nun über einen geräumigen neuen Stützpunkt. Zwei große Räume, ein Aufenthaltsraum mit Küche und ein Büroraum mit 3 Arbeitsplätzen bieten ausreichende Arbeitsmöglichkeiten.

Dekanin Dr. Edda Weise, Pfarrer Matthias Penßel und Pfarrerin Heidi Landgraf weihten die Räume am Sonntag Vormittag in einem Fest- und Dankgottesdienst ein. Für die musikalische Untermalung sorgten der Reichenberger Posaunenchor und Organistin Frau Dangel-Hofmann. In ihrer Predigt brachte die Dekanin das Besondere der Sozialstation so auf den Punkt: "Die Mitarbeitenden der Diakoniestation und ihre zahlrechen Unterstützer verwirklichen Nächstenliebe nicht in dramatischen Aktionen, sondern in der kleinen, kostbaren Währung alltäglicher Begegnungen. Deutlich wird das in der Arbeit dafür, dass die Menschen daheim bleiben dürfen, auch nach einer Krankheit oder im hohen Alter. Deutlich wird das auch in der Unterstützung durch den Diakonieverein vor Ort, so dass Zeit da ist, damit die Schwester einmal länger bleiben kann, damit Begleitung am Ende des Lebens möglich ist".

Wie willkommen die neue Sozialstation in Reichenberg ist, zeigten nicht zuletzt die etwa 200 Teilnehmer an dem Gottesdienst und dem anschließenden Bürgerfest in den neuen Räumlichkeiten. Unter den Gästen waren Bürgermeister Hemmerich, Diakon Hendrik Lütke, Leiter der Münchener Stelle Koordination für EU-Fragen im Diakonischen Werk Bayern,  und die Fachbereichsleiterin der Diakonie Würzburg für ambulante Pflege Sylvia Fieber.

Derzeit betreut die Diakonie Würzburg in ihren Sozialstationen in Reichenberg, Altertheim, Thüngen, Uettingen und Würzburg Stadt über 550 pflegebedürftige Menschen. Zudem unterhält sie ein Beratungsangebot zu Fragen rund um die Versorgung im häuslichen Bereich, in der Tagespflege sowie in Wohngemeinschaften und Heimen.         

 

 Das Team der Diakonie Sozialstation Reichenberg vor den neuen Räumen in der Bahnhofstraße 18

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Das Diakonische Werk Würzburg ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit über 850 hauptamtlich und fast ebenso vielen ehrenamtlich Zusammenwirkenden. Der Verein ist u.a. im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, allgemeinen Sozialberatung, Behindertenarbeit und der psychosozialen Dienste tätig. Nähere Informationen: www.diakonie-wuerzburg.de .

 

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zur 2. Änderung des "Geordnete Rückkehr-Gesetzes":

Andere Maßnahmen wären sinnvoller

Berlin, 17. April 2019   Anlässlich des heute im Kabinett zu beschließenden "Geordnete-Rückkehr-Gesetzes" sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie

Deutschland: "Durch unverhältnismäßige Verschärfungen, die teilweise gegen Europarecht verstoßen, wird dieses Gesetz zu einer weiteren Entrechtung Geflüchteter und Geduldeter führen, Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft wird völlig blockiert. So unbestritten die Notwendigkeit einer Mitwirkung der Betroffenen bei Identitätsklärung ist, so befremdlich ist die Art, wie jetzt im Hauruck-Verfahren und ohne Auswertung bereits bestehender Maßnahmen gehandelt werden soll. Bereits jetzt gibt es nach aktueller Rechtslage zahlreiche Möglichkeiten, die Mitwirkung von Betroffenen zu erreichen. Die Frage ist eher, ob die Grundannahme des Gesetzes, viele Ausreisepflichtige würden ihrer Pflicht nicht nachkommen, richtig ist."

Die Diakonie hat die entsprechenden Daten in den vergangenen Wochen analysiert und gezeigt, dass sich dies aus den Daten des Ausländerzentralregisters nicht ableiten lässt. Zudem sage die Ausreisepflicht allein nichts darüber aus, ob sich jemand aus legitimen Gründen in Deutschland aufhält. Der Großteil der vom Bundesinnenministerium als ausreisepflichtig genannten Personen ist geduldet und zum Teil aus legitimen Gründen noch in Deutschland, zum Beispiel unbegleitete Minderjährige, Personen während der Zeit ihrer Ausbildung, Eltern aufenthaltsberechtigter Minderjähriger oder Personen, denen eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit aufgrund einer Allgemeingefahr im Herkunftsland droht. "Die meisten anderen sind vermutlich längst ausgereist. So sind 2018 etwa genauso viele Personen ausgereist, wie Ende des Jahres noch ausreisepflichtige Personen in Deutschland lebten. Von vielen weiteren Ausreisen erlangten die Behörden keine Kenntnis und nehmen daher an, die Personen seien noch in Deutschland."

Lilie schlägt dagegen vor: "Fakt ist, dass die Duldung im Bereich der Ausreisepflicht eine rechtliche Grauzone ist. Eine geeignete Maßnahme wäre daher, denjenigen, die vor allem aus rechtlichen Gründen nicht abgeschoben werden können und deren freiwillige Ausreise daher auch nicht zu erwarten ist, wie zum Beispiel bei unbegleiteten Minderjährigen, sowie denjenigen, für die politisch vereinbart ist, dass sie bleiben dürfen, zum Beispiel während der Ausbildung oder zur Beschäftigung, auch ein Aufenthaltsrecht statt einer Duldung zu gewähren. Dadurch könnte die Zahl der Ausreisepflichtigen aus Sicht der Diakonie signifikant reduziert werden. Die Annahme, dass Ausreisen und Abschiebungen allein an der Identitätsklärung scheitern, ist falsch, da oftmals weitere, politisch gewollte und legitime Duldungsgründe vorliegen."

Die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zum Gesetzentwurf sowie die Analyse der Diakonie von Daten des Ausländerzentralregisters zu Ausreise und Aufenthalt von Ausreisepflichtigen, Geduldeten und abgelehnten Asylbewerbern, die der Annahme des Geordnete-Rückkehr-Gesetz eines Vollzugsdefizites bei der Aufenthaltsbeendung widersprechen, finden Sie unter https://www.diakonie.de/stellungnahmen/stellungnahme-zum-referentenentwurf-eines-zweiten-gesetzes-zur-besseren-durchsetzung-der-ausreisepfl/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************

Silke Römhild, Leitung Aktuelles/CvD
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 Reguläres Projektende

Nach drei spannenden und erfolgreichen Projektjahren läuft - mit Beendigung der Finanzierung - das Projekt TANDEM Ende April diesen Jahres aus. Im Rahmen des Projektes organisierte das Diakonische Werk Würzburg Patenschaften für Geflüchtete, dh. zuverlässige Beziehungen zwischen einer/m Ehrenamtlichen und einem Geflüchteten oder einer Flüchtlingsfamilie. Ziel war die Hilfe bei der Bewältigung des Alltags und eine Unterstützung auf dem Weg zur Integration. Schwerpunte der Arbeit lagen in der

  • Initiierung von Patenschaften zwischen Ehrenamtlichen und interessierten Geflüchteten.
  • Qualifizierung Ehrenamtlicher und Tandempartner durch Fortbildungen und sowie Austausch- und Informationsveranstaltungen
  • Unterstütung bestehender Tandems durch kontinuierliche Beratung und Begleitung bei Schwierigkeiten und Konflikten.

Schweren Herzens müssen sich nun Barbara Kopriva und Besime Akdal aus dieser Projektarbeit verabschieden, beide Fachkräfte bleiben allerdings dem Diakonischen Werk in anderen Funktionen erhalten. Beide richten sich hier noch einmal ausdrücklich an alle Mitwirkenden:

"Wir möchten uns bei allen Beteiligten, Engagierten, Motivierten, Kooperationspartnern, Migranten/innen und Unterstützern ganz herzlich bedanken für die gute Zusammenarbeit, jedes Engagement und den vielseitigen Austausch miteinander! Ein herzliches „Danke“, Ihnen, die Sie durch Ihre Motivation, Ihr Engagement und vor allem Ihre Offenheit dieses Projekt mit Leben gefüllt haben! Wir alle haben voneinander gelernt und viele schöne Erfahrungen gemacht. Für Ihre fortdauernde Tätigkeit wünschen wir Ihnen viel Kraft und Energie.

Abschiedsfest geplant!

Wir möchten uns in einem feierlichen Rahmen von Ihnen und dem Tandemprojekt am 29. März 2019 ab 15 Uhr ( Evangelischen Studentengemeinde Würzburg) verabschieden, und laden alle dazu ein die unser Projekt mit ihrem Engagement, Motivation unterstützt haben, alle Hauptamtlichen, sowie ehrenamtlichen Unterstützer/innen, Kooperationspartner sowie Migranten/innen. Dieser Nachmittag soll dem Austausch aber auch der Verabschiedung dienen, für kleine kulinarische Spezialitäten und Getränke ist gesorgt. Um uns die Vorbereitung zu erleichtern möchten wir Sie bitten sich mit den angehängtem Anmeldeformular bis spätestens zum 22. März anzumelden".

PS: Für alle ehrenamtlichen Unterstützer, die im direkten Kontakt mit den Projektleiterinnen stehen, wird es Informationen über die mögliche Folgebetreuung (Betreuung über den 30.04.2019 hinaus) in einem gesonderten Schreiben geben. 

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte gern direkt an 

Barbara Kopriva und Besime Akdal

Barbara Kopriva, Dipl.-Soz.-Päd. (FH)
Flüchtlingssozialarbeit - Patenschaften
Friedrich-Ebert-Ring 24 | 97072 Würzburg
Telefon (0931) 80487-50 | Fax (0931) 80487-15
Mobil: (01590) 4023454
sozialdienst.kopriva@diakonie-wuerzburg.de

Am 22.3.2019 wurde zum Gedenken an die kürzlich verstorbene Heimleiterin Elke Leske am Wohnstift St. Paul ein „Gute-Wünsche-Baum“ gepflanzt. Frau Leske war am 11. Dezember 2018 überraschend verstorben. Sie hatte sich Jahrzehnte lang im Diakonischen Werk Würzburg für die Belange der Altenhilfe stark gemacht. Zuletzt hatte sie das Matthias-Claudius-Heim und das Evangelische Wohnstift St. Paul in Heidingsfeld geleitet.

Das Bild zeigt v.l.n.r. die Betreuungsassistentin Annette Jörg, den stellvertretenden Vorsitzenden des Diakonisches Werkes Würzburg, Eberhard Lammerer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Altenhilfe, Hanskarl Freiherr von Thüngen, und den stellvertretenden Dekan des Dekanatsbezirks Würzburg, Matthias Hörning (Foto: N. Natzschka).

 

 

Fortbildungsveranstaltung für evangelische Religionslehrer zu diakonischen Lernerfahrungen.

Die Nachlese zu der Veranstaltung vom 18.3.2019 im Friedrich-König-Gymnasium finden Sie auf der homepage "Diakonisches Lernen".

http://www.diakonisches-lernen.de/aus-unserer-initiative

  

 
 

Gottesdienst voller Hoffnung

Inklusiv und Ökumenisch in Gerbrunn

"Hoffnung in dieser ver-rückten Welt" machte der Gottesdienst am 17. Februar 2019 in  der Apostelkirche und der Gemeinde St. Nikolaus sowie der Offenen Behindertenarbeit (OBA) mit eben diesem Titel.

In der voll besetzten Apostelkirche erlebten die Besucher in einem ausdrucksstarken Anspiel eine Hoffnungskerze, die partout nicht auszulöschen war. Trotz schlechtester Nachrichten und starkem Blasen brannte die Kerze unbeirrt weiter.

„Woher kann man als Mensch in dieser Welt so starke Hoffnung schöpfen?“ oder „Kann man das lernen, die Hoffnung wachzuhalten?“  Mit diesen Fragen aus den Reihen der Besucher beschäftigten sich Pfarrer Johannes Riedel und Pastoralreferent Felix Lamprecht in ihrer Interviewpredigt. Deutlich wurde, dass die immer wieder neue Entscheidung für Jesus im eigenen Leben, Hoffnung schenkt und Hoffnung festigt.

Dreizehnter Gottesdienst

Gottesdienste der beiden Kirchengemeinden mit der OBA haben in Gerbrunn schon eine über zehnjährige Tradition, dies war bereits der dreizehnte gemeinsame Gottesdienst. Auch dieser Gottesdienst war wieder von einem gemischten Team unter der Leitung der Sozialpädagogin Silke Trost vorbereitet und durchgeführt worden.

Übersetzt wurde der Gottesdienst in Gebärdensprache von Ute Zschau und musikalisch umrahmt von der Band Sound und So sowie dem inklusiven Chor Rollywood.

OBA-Gottesdienst_Gerbrunn

Bildunterschrift: Sehr gut besucht war der 13. inklusive Gottesdienst der Gemeinden in Gerbrunn mit der Offenen Behindertenarbeit(OBA)  der Diakonie: Im Bild: OBA-Leitung Silke Trost (ganz rechts), Pfarrer Johannes Riedel (Fünfter von rechts), Pastoralreferent Felix Lamprecht (Vierter von links ) sowie Teilnehmer der OBA , der beiden Kirchengemeinden und der Band Sound und So.

Montag, 18. März 2019, 9.00 - 16.00 Uhr

Friedrich-Koenig-Gymnasium, Friedrichstr. 22, 97082 Würzburg

  1. Mitten im Leben - diakonische Lernerfahrungen an außergewöhnlichen Orten

Die Initiative Diakonisches Lernen ist ein Netzwerk in Bayern, das Lehrkräften und Schülern Begegnungs- und Lernmöglichkeiten im Bereich des Miteinander-Lebens in realen Anforderungssituationen anbietet. Die Vor- und Nachbereitung im Klassenzimmer sowie die Verbindung mit den Lehrplaninhalten sind die Bausteine dieses sozialen Bildungskonzeptes. An zwei Beispielen werden die Konzeption und die Umsetzungsbedingungen des diakonischen Lernens vorgestellt sowie die Erfahrungen mit der Zusammenarbeit von Schülern und Mitarbeitern diakonischer Initiativen erläutert:

- Einmaliger Aktionstag mit Schülerinnen und Schülern zum Thema "Gastfreundschaft" in einer Vesperkirche

- Diakonisches Projekt oder P-Seminar in Kooeration mit einem Hospizverein zum (Tabu-) Thema "Sterben und Tod".

  1. Zur aktuellen Situation des Religionsunterrichts:

- Religionspädagogische Informationen

- Gesprächsrunde und Erfahrungsaustausch

Anmeldungen werden erbeten bis Montag, 11. März 2019, gerne vermitteln wir Ihre Anmeldung an die zuständige Stelle.

Kontakt: Claudia M. Kaufhold, kaufhold.bezirksstelle@diakonie-wuerzburg.de, Tel: 0931-80887-56

 

 

 

 

StadtteilLaden Heidingsfeld, Klingenstr. 14, 97084 Heidingsfeld

Do, 31.1.2019, 18:00 – 19:30 Uhr:

 

„Von der Schwere zur Leichtigkeit – Umgang mit schwierigen Lebenssituationen“

Anregungen von Bernadette Eck, Seelsorgerin & Hospizbegleiterin, mit Möglichkeit zu anschließendem Austausch und Gespräch.

 

Safe the date -

Tag der offenen Tür in der Philipp-Melanchthon-Schule

Am Samstag, den 23. Februar 2019.

Zur Einladung der Berufsfachschule für Kinderpflege (Philipp-Melanchthon-Schule)

 

15.1.2019, 9:45-11:00 Uhr: Besuch des Dag-Hammerskjöld-Gymnasiums in der Diakonie

Die Schüler der 5. Klasse des Dag-Hammerskjöld-Gymnasiums informierten sich direkt vor Ort über das Diakonische Werk. Schwerpunkte der Einführung durch Frau Claudia Kaufhold (Diakonie/Öffentlichkeit und Projekte) lagen zum einen bei der Erzählung vom barmherzigen Samariter, die auf die heutige Zeit verlagert wurde. Zum anderen wurden anhand einer bildreichen Präsentation und zweier kleiner Filme die Einrichtungen der Diakonie vorgestellt. Bei Kakao und Plätzchen wurde eifrig nachgefragt und intensiv überlegt, was heute vielleicht schwierige Lebenslagen sind. Es zeigte sich einmal mehr, wie einfühlsam Kinder Lebenshärten wahrnehmen, auf "ungerechte" Ausgangslagen reagieren und wie sehr sie sich wünschen, "dass alles (wieder) gut" wird. Einige berichteten auch direkt aus ihrem eigenen Umfeld. Pfarrer Christian Herpich, der seine Schülerinnen und Schüler in die Diakonie mitgenommen hatte, zeigte sich erfreut über die überaus rege Beteiligung und das große Interesse an den Anliegen der Diakonie. Er erklärte der Klasse: "So macht mir Religionsunterricht wirklich richtig Spaß". Anschließend ging es noch kurz in die benachbarte Sozialstation der Diakonie. Die Leiterin Frau Sylvia Fieber berichtete darüber, wie durch gute ambulante Hilfen oft vermieden werden kann, dass ein pflegebedürftiger Mensch in ein Heim umziehen muss. Am Ende des Rundgangs stand noch ein Besuch der Evangelischen Jugendarbeit.

CKaufhold_Kinder-von-hinten

Wir verweisen auf die Stellungnahme des Diakonischen Werkes Deutschland vom 9. Dezember 2018 zum "Migrationspakt": 

Berlin, 9. Dezember 2018   Die Diakonie Deutschland begrüßt, dass am morgigen Tag der Menschenrechte ein beeindruckender internationaler Prozess mit der Verabschiedung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marrakesch im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Ende geht. "Migration ist eine Realität, die  allen Seiten nutzen kann, wenn sie gut gestaltet wird. Der Pakt gibt wichtige Empfehlungen, wie Migration in reguläre und vor allem sichere Bahnen gelenkt werden kann, so dass sie sowohl für die Herkunfts- und Zielländer als auch die Migrantinnen und Migranten selbst ein Gewinn darstellt", sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland. 

Er betont die Notwendigkeit der Einhaltung der elementaren Menschenrechte, die auch für Migranten gelten: Sie benötigen Zugang zum Arbeitsmarkt, zu medizinischer Versorgung und zu Bildung und sie müssen Schutz vor Ausbeutung und Menschenhandel erhalten, was weltweit bislang nicht selbstverständlich sei. Millionen Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund lebten unter prekären Bedingungen und werden Opfer schwerster Formen der Ausbeutung, so Lilie weiter. Auch in Deutschland komme es zu schweren Fällen von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel, wie das Deutsche Institut für Menschenrechte in der vergangenen Woche bestätigte.  "Für den Pakt wäre deshalb mehr Verbindlichkeit und Zielkontrolle wünschenswert. Dass einzelne Länder nun angekündigt haben, vorerst nicht zuzustimmen, ist bedauerlich. Langfristig werden auch sie von dem Pakt profitieren, und sich der Notwendigkeit, global zu handeln, nicht verschließen können", betont Lilie.

Eine Handreichung der Diakonie "Von Arbeitsausbeutung bis Menschenhandel - Grundlagen und Praxistipps für die Beratung" finden Sie unter https://www.diakonie.de/broschueren/von-arbeitsausbeutung-bis-menschenhandel/

Arbeitsausbeutung in Deutschland, Deutsches Institut für Menschenrechte, Jahresbericht vom 5.12.2018: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/pressemitteilung-ausbeutung-ist-ein-risikoloses-geschaeft/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

Wir feierten Advent miteinander!

"Unterwegs miteinander...", unter diesem Motto hatten sich etwa 100 Mitarbeitende und Gäste um 17.30 Uhr in der Stephanskirche eingefunden, um miteinander den Advent zu feiern. Dekanin Dr. Edda Weise begrüßte die haupt- und ehrenamtlich in der Diakonie Würzburg Beschäftigten, die es sich mit ihren Freunden und Angehörigen trotz des strömenden Regens nicht hatten nehmen lassen, einen kleinen Teil der "guten Zeit" miteinander zu verbringen. Diakoniepfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg gestaltete mit einem kleinen Team einen schönen Gottesdienst mit Agapefeier. Nach dem Predigtteil gab es eine offene Phase, in der sie gemeinsam mit der Dekanin Einzelsegnungen spendete. Dieses Angebot wurde von vielen Anwesenden gern angenommen. Für die musikalische Untermalung sorgten Peter Wendel und Udo Hafner mit Gitarren und Flöten. Nach dem Gottesdienst blieben alle noch lange bei Punsch und Weihnachtsgebäck in der Kirche beieinander. 

 

 

 

Kommt das Geld bei den Kindern an?

Wir verweisen auf die Stellungnahme der Diakonie Deutschland: 

Berlin, 21. November 2018   Zu den Ergebnissen der aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung "Kommt das Geld bei den Kindern an?" sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie:

"Die aktuelle Bertelsmann-Studie belegt, dass Eltern staatliche Geldleistungen wie das Kindergeld keinesfalls für ihre eigenen Bedürfnisse ausgeben. Sie investieren es vielmehr in größere Wohnungen, bessere Betreuung, Bildung und in die Hobbys der Kinder. Das Problem der Kinderarmut liegt also ganz woanders. Die gerade beschlossene Erhöhung des Kindergeldes kommt bei Familien, die Hartz IV beziehen, und bei vielen Alleinerziehenden erst gar nicht an, denn es wird mit dem Arbeitslosengeld II und dem Unterhaltsvorschuss verrechnet. Auch die geplante Erhöhung des Schulbedarfs im Bildungs- und Teilhabepaket reicht bei weitem nicht aus. Nicht die Eltern, sondern die unzureichenden Instrumente zur wirksamen Bekämpfung von Kinderarmut sind das Problem. Diese Einsicht muss endlich politische Bedeutung erlangen, anstatt Eltern pauschal und fälschlicher Weise unter Generalverdacht zu stellen, das Geld für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik auszugeben."

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung.

******************************

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

 

Pressestelle, Zentrum Kommunikation

T +49 30 65211-1780

F +49 30 65211-3780

pressestelle@diakonie.de

 

Diakonie Deutschland

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

    Datenschützer

 

Andreas Roth geehrt

18 Jahre lang hatte Herr Andreas Roth das Amt des Betriebsbeauftragten für Datenschutz des Diakonischen Werkes Würzburg erfolgreich ausgeübt. Als er diese wichtige Aufgabe zusätzlich zu seinen Aufgaben im Evangelischen Beratungszentrum übernahm, war das Meiste noch rechtliches und technisches Neuland. Seitdem hatte er mit viel Umsicht und persönlichem Engagement die fortschreitende Entwicklung begleitet und in unseren Einrichtungen umgesetzt. Dafür dankte ihm nun der Geschäftsführer der Diakonie Clemens Link im Kreise vieler Einrichtungs- und Abteilungsleiter, die eigens hierzu in die Geschäftsstelle gekommen waren.

Wandel der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen 

Inzwischen hat das Thema Datenschutz allerdings Dimensionen angenommen, die mit wenigen Wochenstunden neben den Schwerpunktaufaufgaben in der Sozialarbeit nicht mehr zu bewältigen sind. Neue Gesetze, technische Entwicklungen und auch die Erweiterung unserer Einrichtungen haben dazu geführt, dass der Arbeitsbereich breiter aufgestellt werden muss. Der Datenschutz ist  zuvörderst eine Aufgabe der datenverarbeitenden Einrichtungen vor Ort, übergreifend aber auch eine klassische Querschnittsfunktion. Schon im Februar hatten wir die Stelle „Öffentlichkeit und Projekte“  neu eingerichtet. Die dortigen Aufgabenstellungen bringen Verzahnungen in nahezu alle unseren Einrichtungen mit sich. Eine Eingliederung des Datenschutzes in dieses Aufgabenfeld erscheint daher sinnvoll. 

Claudia Kaufhold neue "örtlich Beauftragte für den Datenschutz" der Diakonie Würzburg

Frau Kaufhold bringt als Juristin die Voraussetzungen für eine Bestellung  als örtlich Beauftragte für den Datenschutz im Diakonischen Werk mit. Sie bedankte sich bei der Stabübergabe bei ihrem Vorgänger für die freundliche Begleitung im Vorfeld der Funktionsübergabe und bei den Anwesenden für die allseits bereits zugesagte Unterstützung. Ihre Kontaktdaten:

Friedrich-Ebert-Ring 24
97072 Würzburg
Tel: 0931 80 847 56
Mail: datenschutzbeauftragte@diakonie-wuerzburg.de

 

 

 

 

Die Würzburger Wärmestube gewinnt den 1. Preis - Diakonie Bayern prämiert vorbildliche ehrenamtliche Projekte in der Beratungsarbeit

Nürnberg, 8.11.2018 Die bayerische Diakonie stellt ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Beratungseinrichtungen zur Verfügung. Ob in der Telefonseelsorge, in der Migrations- und Obdachlosenarbeit, in der Altenpflege oder der Jugendhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen: Ehrenamtliche unterstützen und ergänzen die hauptberufliche Beratungsarbeit mit. Um dieses Engagement zu würdigen, fördert der Diakonie-Wettbewerb 2018 fünf vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus diesem Arbeitsgebiet.

Alle mehr als 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern − z. B. diakonische Einrichtungen und Träger, Diakonievereine und Kirchengemeinden − konnten beim diesjährigen Wettbewerb mitmachen. Die Ausschreibung erfolgte zum 1. Februar 2018. Zum Einsendeschluss am 31. Mai 2018 lagen zehn qualifizierte Bewerbungen vor. Die sechsköpfige Jury, die sich aus dem Kreis der Organisatoren sowie externen Expertinnen Experten zusammensetzte, wählte die drei Preisträger für die regulären Preise aus. Sie schlug der St. Gumbertus Stiftung Ansbach, die den Wettbewerb heuer mit zwei Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1.000 Euro unterstützt, zwei weitere Projekte vor, die vom Stiftungsvorstand für die Preisvergabe bestätigt wurden.

Folgende Preisträger wurden auf der Preisverleihung, die im Rahmen der Messe „ConSozial“ im Nürnberger Messezentrum stattfand, ausgezeichnet:

Der erste, mit 2.000 Euro dotierte Preis, gespendet vom Versicherer im Raum der Kirchen, geht an den ehrenamtlichen medizinischen Dienst der Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft.

Die CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft spendet den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro. Prämiert wird die Evangelische TelefonSeelsorge München für ihr Projekt „Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Online-Seelsorger/in“.

Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis der Evangelischen Bank zeichnet das Projekt „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg aus.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg und die Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken erhalten die beiden Sonderpreise der St. Gumbertus Stiftung Ansbach in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

Die Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft bietet für wohnungslose und bedürftige Menschen einmal in der Woche eine medizinische Sprechstunde an. Sie wird von fünf ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Auch zahnärztliche und weiterführende medizinische Angebote stehen außerhalb der Wärmestube zur Verfügung durch die große ehrenamtliche Unterstützung von Arztpraxen und Laboren. Eine Fußpflegerin rundet das Angebot ab, die von den Gästen der Wärmestube besonders geschätzt wird. Die Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Die Evangelische TelefonSeelsorge München bietet seit 2010 − zusätzlich zu der Beratung am Telefon − Seelsorge via Chat an. 16 von 111 Ehrenamtlichen sind auch in der Chat-Seelsorge tätig. Diese hielten in 2017 476 Chats. Der Bedarf an Online-Beratung wächst. Die spezielle Ausbildung zum „Online-Seelsorger/-in“ schult weitere Ehrenamtliche für diese Tätigkeit.

Frauen mit Migrationshintergrund helfen Familien mit Migrationshintergrund: Das ist die Idee der „Stadtteilmütter“. Ob es um die Suche nach einem Kindergartenplatz geht, Unterstützung bei Behördengängen gebraucht wird oder finanzielle und gesundheitliche Problemlagen zu bewältigen sind: auf vielfältige Weise helfen die „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg Migrantenfamilien. Eine hauptberufliche Mitarbeiterin der Stadtmission betreut derzeit 15 ehrenamtliche „Stadtteilmütter“.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg wird von 26 Ehrenamtlichen unterstützt. Diese beraten und begleiten Klient/-innen während der Haft und teilweise auch nach der Entlassung bei der Bewältigung ihrer Situation. Das große ehrenamtliche Engagement ist eine zentrale Säule in der Resozialisierungsarbeit.

In der Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken engagieren sich vier Ehrenamtliche „mit Herzblut“: Sie sprechen mit Betroffenen und Angehörigen und begleiten diese z. B. zu Beratungsstellen oder Krankenhäusern.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t 0911 93 54 205
f 0911 93 54 215

 

Die neue Wohlfahrtsmarke für die Weihnachtspost ist ab sofort erhältlich

Gerade in der Weihnachtszeit nehmen sich viele Menschen die Zeit, Briefe oder Karten mit besinnlichen Zeilen und herzlichen Grüßen zu schreiben. Mit Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken leistet jeder verschickte Brief und jede versendete Postkarte zudem einen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Kirchengemeinden und gemeinnützige Einrichtungen, die Wohlfahrtsmarken verkaufen, können den Erlös aus dem Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken für eigene soziale Projekte verwenden, weil der Zuschlagswert pro verkaufter Marke bei ihnen bleibt. Auch durch die Erlöse aus dem Verkauf der Deutschen Post werden Projekte aller Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke.

Das Motiv der diesjährigen Weihnachtsmarke ist ein Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz. Nach der völligen Zerstörung im 2. Weltkrieg und folgendem Wiederaufbau wurde St.Stephan zu einem Symbol christlich-jüdischer und deutsch-französischer Versöhnung. Der in Russland geborene, im Krieg vor den Deutschen geflohene und schließlich in Frankreich lebende jüdische Künstler Marc Chagall gestaltete dort von 1976 bis 1985 neun künstlerisch wie theologisch einmalige Kirchenfenster.

Zusammen mit den bis 1995 ergänzten Fenstern tauchen sie die Kirche in ein ruhiges, geheimnisvolles blaues Licht.

Das Briefmarken-Motiv der Maria mit dem Jesuskind findet sich im rechten, süd- östlichen Chorfenster. Im Hintergrund Marias ist ein Engel zu sehen. Er erinnert an die Ankündigung der Geburt Jesu. Im goldgelben Schein, welcher auf Maria strahlt, zeigt sich der Segen, welcher auf ihr liegt. Im Gesamtensemble wird die Szene vom gekreuzigten Christus überragt. Seine Erhöhung ist damit schon in den Blick genommen. Die Kirchenfenster sind so Zeugnis der Versöhnung zwischen Gott und Menschen wie auch von der Versöhnung der Menschen untereinander.

Wohlfahrtsmarken haben eine lange Tradition und sind seit fast 70 Jahren ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Am 14. Dezember 1949 erschien die erste Serie mit vier Motiven an den Schaltern der Deutschen Post unter dem Motto "Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsbriefmarken." Als Thema für die Ausgabe wurde "Helfer der Menschheit" gewählt. Dabei handelte es sich um die Personen Elisabeth von Thüringen, Paracelsus von Hohenheim, Friedrich Fröbel und Johann Hinrich Wichern.

Die Weihnachtswohlfahrtsmarke kann ab sofort bestellt werden unter https://vertrieb.diakonie-wohlfahrtsmarken.de/produkte/weihnachtsmarken-2018.html

Sie kann auch bei allen Postfilialen erworben werden und kostet 70 Cent plus 30 Cent Zuschlag.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Gaby Wennmann, Presseassistenz
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************

 

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

 

Selten in Deutschland und neu in der Diakonie Würzburg - "Mann an Bord in der Schwangerenberatung"

Die staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatung im Evangelischen Beratungszentrum hat Verstärkung bekommen! Neben den drei bewährten und erfahrenen Beraterinnen Heike Link, Birgit Wysocki und Anke Reinauer-Fackler ist nun auch ein männlicher Kollege im Einsatz. Der Sozialpädagoge Johannes Jahn, der bereits seit Anfang 2017 als Berater in der Hauptstelle des EBZ in der Stephanstraße im Einsatz ist, ist nun auch hälftig im Bereich der Schwangerschaftsberatung am Standort Theaterstraße 17 beschäftigt.

Dadurch bietet das EBZ Würzburg die bundesweit nur sehr seltene Möglichkeit sich bei geschlechtsspezifischen Themen rund um Schwangerschaft von einem gleichgeschlechtlichen Gegenüber beraten zu lassen. Aber Herr Jahn übernimmt auch, wie seine Kolleginnen, die Vermittlung von Informationen und die Klärung aller Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und führt Beratungsgespräche im Schwangerschaftskonflikt (nach §219StGB).

Daneben arbeitet er als Sexualpädagoge bei den jährlich über 80 Präventionsveranstaltungen in Schulen in erster Linie mit den männlichen Kindern und Jugendlichen, die mit ihm als Gesprächspartner unbefangener mit ihren Fragen umgehen können.

                                                                                 

Schwangerschaftsberatung im EBZ

- staatlich anerkannt -

Theaterstr. 17
97070 Würzburg
Tel. 0931- 4044 855
ssb.ebz@diakonie-wuerzburg.de
 

 

Veranstaltung mit Dr. Carla Pohlink, Sexualtherapeutin, im Rahmen der Würzburger Paartage. Am 23.10.2018 um 19.00 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, W.-Schwinn-Platz 3, Würzburg. Eintritt: € 5, erm. € 3, keine Anmeldung erforderlich. Ausschreibung:

"Klar- im Laufe einer Partnerschaft verändert sich die Sexualität. Allerdings oft nicht zum Positiven. In vielen Schlafzimmern herrscht Flaute, obwohl sich beide Nähe und Zärtlichkeit wünschen. Die Sexualtherapeutin und Internistin Dr. Carla Pohlink, bekannt durch die Leichter Lieben Latenight (mdf), zeigt in ihrem Vortrag Wege für Paare auf, wie man sich die intime Zweisamkeit lebendig erhalten kann. Ein Abend, an dem nicht 'drum herum' geredet wird!"

Eine Veranstaltung von Evang. Beratungszentrum und R.-A.-Schröder-Haus.

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw. Das Programm ist hier. Der Auftakt war am 27.9.2018 mit dem Impro-Theater "Pfadfinder der Liebe - STUPID LOVERS" ab 20.00 Uhr im Burkardushaus.

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 10.10.2018 - "Darf ich bitten ...? Tanz und Partnerschaft. Um 19.00 Uhr in der Tanzschule Bäulke
  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

 

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw.. Das Programm finden Sie hier

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

Die Diakonie Würzburg verweist auf den Appell der Konferenz "Diakonie und Entwicklung" für eine lebendige Demokratie und eine handlungsfähige Zivilgesellschaft. 

 

Berlin, 18. Oktober 2018   Die Konferenz Diakonie und Entwicklung appelliert

an die Bundesregierung, alle Außenbeziehungen an einer menschenrechtsorientierten Politik auszurichten. Es muss zudem sichergestellt werden, dass politische Entscheidungen auf deutscher oder europäischer Ebene die Menschenrechte und Handlungsräume der Zivilgesellschaft in anderen Ländern nicht negativ beeinflussen. "Kirchen, Diakonie und Entwicklungszusammenarbeit sehen sich gefordert, die globalen und gesellschaftlichen Umwälzungen mit zu gestalten und die Menschen dabei zu begleiten", sagt Angelika Weigt-Blätgen, Vorsitzende der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Berlin. Ziel sei es, Teilhabe aller, Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit, Schutz der Menschenrechte und die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung zu wahren bzw. durchsetzen zu helfen.

"Nur so kann geholfen werden, dass die Globalisierung die soziale Kluft weltweit nicht weiter vertieft und die natürlichen Ressourcen nicht weiter zerstört", heißt es in der Erklärung der Konferenz zur Zukunft der Demokratie und der Rolle der Zivilgesellschaft. "Daher setzen sich Diakonie und Brot für die Welt für eine lebendige Demokratie und eine nachhaltige, inklusive Entwicklung ein", ergänzt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung.

 

Hintergrund der Erklärung sind die weltweit zunehmenden Angriffe auf die Grundlagen der Demokratie und das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien. Die Zahl der Demokratien sei erstmals seit Jahrzehnten zurückgegangen.

Selbst in den demokratischen Staaten des Westens, Deutschland eingeschlossen, würden sich mehr Menschen von den demokratischen Institutionen und Werten abwenden.

 

Globalisierung und Digitalisierung sowie die Macht eines grenzüberschreitend organisierten, politisch vielfach unterregulierten Finanz- und Wirtschaftssystems würden von vielen Menschen als Souveränitäts- und Kontrollverlust empfunden. Dies münde in Teilen der Bevölkerung in der massiven Kritik am vermeintlichen Versagen der politischen Elite, in pauschaler Globalisierungskritik und in nationalistischen Gegenstrategien. Mit dem Demokratieabbau schwinde auch der zivilgesellschaftliche Handlungs- und Wirkungsraum.

 

Die Delegierten kritisieren, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in vielen Teilen der Welt zunehmend in ihrer Arbeit behindert, Menschenrechtsverteidiger bedroht oder verhaftet würden. Die Konferenz bekräftigte daher, wie wichtig es sei, die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu stärken.

 

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, dem die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe angehören. Die Konferenz beschließt über allgemeine Grundsätze der diakonischen Arbeit sowie der Entwicklungsarbeit und der Humanitären Hilfe.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

******************************

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

****************************************

Auftaktgottesdienst  des Dekanats  zur Herbstsammlung der Diakonie in der Thomaskirche!  14. Oktober, 10.00 Uhr Thomaskirche (Grombühl)

Die Diakonie Bayern sammelt in der kommenden Woche für Wohnungslose

Über 12.000 wohnungslose Menschen leben in Bayern. Das zumindest sind die offiziellen Zahlen einer Stichtagserhebung - aus dem Jahr 2014. Aktuellere Zahlen gibt es leider nicht. Für ganz Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen noch weit höher: Hier geht man von über 800.000 Personen aus, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Doch dies sind nur Schätzungen, eine bundesweite Wohnungslosenstatistik, von der Diakonie schon lange gefordert, gibt es nicht. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt dürften die Zahlen mittlerweile jedoch noch höher ausfallen. Auch deshalb stellt die Diakonie in Bayern die Wohnungslosenhilfe in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Herbstsammlung, die vom 15. – 21. Oktober 2018 in ganz Bayern stattfindet. 

Sie leben bei Freunden, Verwandten, in kommunalen Unterkünften oder im schlimmsten Fall auch auf der Straße: Wohnungslosigkeit in Deutschland hat viele Gesichter, und viele Ursachen. Den „typisch“ wohnungslosen Menschen gibt es nicht. Alleinstehende Männer sind ebenso davon betroffen wie Frauen, die mittlerweile etwa ein Drittel der Wohnungslosen ausmachen. Und immer häufiger sitzen auch ganze Familien mit Kindern im weitesten Sinne „auf der Straße“. Neben dem fehlenden Wohnraum nennen Experten Arbeitslosigkeit, Überschuldung sowie die Ausweitung des Niedriglohnsektors als Ursache. Hinzukommen oftmals Suchterkrankungen oder psychische Probleme.

 

Die Diakonie in Bayern hält knapp 100 Angebote für Menschen vor, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Dazu zählen neben Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und den Wärmestuben auch Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnheime mit knapp 1.000 Plätzen. Besonders besorgniserregend dabei ist: Sie alle berichten von einem stetigen Anstieg an Ratsuchenden und von immer längeren Verweildauern in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie in kommunalen Notunterkünften.

Wohnungslosigkeit – Kälte und Mittellosigkeit tun weh, Einsamkeit obendrein!

In der Furcht vor dem sozialem Abstieg ist das die Urangst schlechthin: plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Wohin sich zurückziehen, wenn die Welt ungastlich und bitter wird, wie sich schützen vor  Blöße und Kälte, wie leben ohne Bett, Tisch und Stuhl, ohne Kühlschrank, ohne WC, ohne Adresse, ohne Briefkasten, ohne Nachbarn …?

Wohnungslosigkeit – das muss nicht sein. Tragfähige Lösungen brauchen allerdings Wohnraumangebote, finanzielle Erstmittel und professionelle Unterstützer mit Herz und langem Atem. Die Diakonie ist in Würzburg über die Christophorus-Gesellschaft mit vielen Angeboten für Wohnungslose und Menschen in schwierigen Lebenslagen präsent. Besonders für sie findet im Herbst die Dekanatssammlung statt, die mit einem Auftaktgottesdienst in der Grombühler Thomaskirche startet. Dort hatte es im Frühjahr 15 Tage lang eine viel beachtete Vesperkirche gegeben, die auch von Menschen mit Bezug zum Sammlungsthema gern besucht wurde. In dem Gottesdienst mit Prädikantin Kaufhold werden Andrea Dehler, Andreas Schrappe und Michael Thiergärtner als Vertreter der Diakonie und des Christophorus-Werkes von ihrer konkreten Arbeit berichten und in Liedern und Gedichten den Betroffenen eine Stimme geben.

Was können wir tun?

Das gemeinsame Wahrnehmen und Anpacken einer Notlage ist ein guter, göttlicher Weg. Diakonisches Handeln ist der Weg der Christenmenschen schlechthin, kein Sonderweg nur der „Hauptamtlichen“. Gemeinsam Hoffnung zu erleben und zu beleben, ist eine Herzensfreude und bringt Veränderung.

Warum sammelt die Diakonie  überhaupt?

Finanziert sie sich nicht in erster Linie aus Kirchensteuermitteln, Leistungen der Kassen und der öffentlichen Hand? In erster Linie trifft dies zu, diese Mittel reichen aber nicht immer. Bei vielen Angeboten sind außerdem Eigenmittel aufzubringen, ohne die es auch keine externe Finanzierung gäbe. Ehrenamtliches Engagement und Spenden helfen zum Teil über die Lücken hinweg. Zwei große Schwerpunktsammlungen zu konkreten sozialen Notlagen führt das Diakonische Werk jährlich in Bayern durch. Im Frühjahr und im Herbst ziehen ehrenamtlich Mitarbeitende für etwa eine Woche von Haus zu Haus, sind mit der berühmten Sammelbüchse auf der Straße unterwegs und beehren kleinere Firmen und große Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung. Die eingesammelten Mittel werden schwerpunktmäßig für den Sammlungszweck, grundsätzlich aber für die diakonische Arbeit ausgegeben, zum Teil vor  Ort, zum Teil bayernweit. Höhe und Verteilung der Gelder werden zeitnah nach Abschluss der Sammlungen auf der homepage der Diakonie Bayern bekanntgegeben (www.diakonie-bayern.de).

"Ich hasse mich, ich hasse euch"  - Störungen des Sozialverhaltens gestern und heute

Unter diesem Motto stand die 20. Würzburger Fachtagung zur Kinder & Jugendpsychiatrie, die am 24.9.2018 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stattfand. Das Programm und ein von Pat Christ verfasster Bericht hierzu gibt einen guten Eindruck von der einrichtungsübergreifend organisierten Fachveranstaltung.  

In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt.
 
Wir verweisen auf die Pressemitteilung des Diakonischen Werkes Deutschland vom 24.9.2018:
Berlin, 21. September 2018   Erstmals beteiligt sich die Nationale Armutskonferenz (nak) am Staatenberichtsverfahren zum UN-Sozialpakt und hat einen eigenen Parallelbericht vorgelegt. Dieser zeigt, inwiefern Armut in Deutschland auch ein menschenrechtliches Problem darstellt. Anlass der Veröffentlichung ist die Anhörung der Bundesregierung vor dem Sozialausschuss der Vereinten Nationen am 25. September 2018 in Genf.
 
"Armut in Deutschland ist Realität. Sie zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung", so nak-Sprecherin Barbara Eschen. Insbesondere in Hinblick auf die Bekämpfung von Erwerbsarmut sehe sie enormen Handlungsbedarf, erklärte Eschen: "Leider gilt weiterhin, dass Armutsbekämpfung von der Bundesregierung sträflich vernachlässigt wird." So sei für viele Menschen in Beschäftigung Armut dennoch bittere Realität - obwohl Wirtschaft und Arbeitsmarkt in boomen. In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt: Zwischen 2004 und 2014 stieg der Anteil der "working poor" an allen Erwerbstätigen von 4,8% auf 9,6%.
Im Krankheitsfall zum Arzt gehen zu können, ein Dach über dem Kopf zu haben, am kulturellen Leben teilzuhaben - auch in Deutschland sind diese Dinge nicht für alle Menschen selbstverständlich. Verletzungen sozialer Menschenrechte kommen auch bei uns immer wieder vor. Dabei hat Deutschland bereits 1973 den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte - kurz UN-Sozialpakt - ratifiziert und sich damit verpflichtet, eben diese Rechte zu schützen.
 
"Denn Armutsbetroffene sind keine Bittsteller, sondern sie haben soziale Rechte. Hierzu gehört das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Wohnung, Nahrung und Kleidung. Aber auch das Recht auf gerechte Arbeitsbedingungen, Gesundheit und soziale Sicherheit.", erklärte Eschen.
In ihrem Statement ging Frau Eschen auch darauf ein, weshalb Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger problematisch sind: "Es ist äußerst fraglich, ob Sanktionen ein geeignetes Mittel sind, um Menschen "fit für den Arbeitsmarkt" zu machen. Vor allem aber sollten wir uns bewusst machen: Das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard ist nicht verhaltensabhängig."
Gefordert sei vielmehr eine Neuorientierung der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Beschäftigungspolitik sollte demnach auf Sanktionen und Druck verzichten und vielmehr die Motivation und Selbstbestimmung der Menschen unterstützen.
 
Hintergrund:
Jeder Staat, der den Sozialpakt unterzeichnet hat, muss alle fünf Jahre einen Bericht darüber abgeben, was getan wurde, um die im Pakt beschriebenen Rechte zu verwirklichen. Dieser Bericht wird vom Sozialausschuss der Vereinten Nationen geprüft, wobei er hierbei auch Parallelberichte aus der Zivilgesellschaft zu Rate zieht. Nach Abschluss der Prüfung veröffentlich der Ausschuss Empfehlungen, in denen er den betreffenden Staat auffordert, bestehende Missstände zu beseitigen. Die Nationale Armutskonferenz hat bei den Vereinten Nationen einen Parallelbericht eingereicht, der erhebliche Lücken bei der Umsetzung des UN- Sozialpakts in Deutschland aufzeigt.
Die Bundesregierung wird sich am 25. September 2018 in Genf den kritischen Fragen des UN Sozialausschusses stellen.
Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN (European Anti Poverty Network) gegründet worden. Sie ist ein Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Betroffeneninitiativen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzen.
 
Kontakt:
Susanne Gonswa
Pressesprecherin der Nationalen Armutskonferenz gonswa.s@dwbo.de
030 820 97 -110
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
 
******************************
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
****************************************
 
Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

Wir teilen den Standpunkt des Diakonischen Werkes Deutschland: 

Berlin. 11. Sept. 2018:

Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben keine feste Bleibe. Nur ein kleiner Teil lebt obdachlos auf der Straße, die meisten kommen irgendwo unter - bei Freunden, in einer Notunterkunft, in einem Heim. Durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sind mittlerweile auch immer mehr Familien mit Kindern, Frauen und ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Tendenz steigend. "Ein Neuanfang für wohnungslose Menschen ist schwer und ohne preiswerten Wohnraum nicht zu schaffen, zumal die Lebenslage häufig mit Verschuldung einhergeht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11. September. Die Diakonie kritisiert, dass der Wohnungsmarkt in weiten Teilen entgrenzt sei und kaum noch Wohnraum für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen vorhalte. 

"Neubauten werden häufig im Luxussegment errichtet und Kommunen verfügen nicht mehr über ausreichenden Wohnraum um mietpreisdämpfend steuernd einzugreifen. Der Versuch, über eine sogenannte Mietpreisbremse den Mietenanstieg bei Neuvermietungen zu verlangsamen, ist gescheitert. Der Gesetzgeber muss dringend nachbessern", fordert Loheide.

 

Die Diakonie bietet für wohnungslose Menschen Tagesaufenthalte, Wohneinrichtungen und Nothilfe an. Sie ist der größte deutsche Anbieter in der Wohnungslosenhilfe. Ziel der diakonischen Hilfe für wohnungslose und obdachlose Menschen ist es, die Betroffenen zu stärken, damit sie eine Perspektive entwickeln können. "Politisch setzen wir uns dafür ein, dass das Recht auf Wohnraum nicht nur auf dem Papier steht, sondern umgesetzt wird", betont Loheide.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Themenschwerpunkt unter https://www.diakonie.de/wohnungslosigkeit/

 

Auch die aktuelle Kampagne der Diakonie Deutschland greift das Thema auf:

Unerhört! Diese Obdachlosen. Mehr unter https://www.diakonie.de/unerhoert/

Das DW Würzburg übernimmt die Argumentation des Bundesverbandes aus der Pressemitteilung vom 13.8.2018: Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Bundesländer bei der Weiterentwicklung der Qualität von Kindertagesbetreuung durch Bundesmittel unterstützen will. Dies muss jedoch verbindlich und nachhaltig geschehen. Die Förderung darf nicht bereits 2022 wieder auslaufen. 

"Der vorgelegte Gesetzentwurf greift hier zu kurz und wird dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel, Kindern die bestmögliche Betreuung zu bieten, nicht gerecht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt mit geeigneten Maßnahmen weiter zu entwickeln darf nicht so unverbindlich geregelt sein und auch nicht 2022 wieder aufhören", betont Loheide. "Träger und Einrichtungen brauchen finanzielle Verlässlichkeit und auch Kinder und ihre Familien sollen darauf vertrauen können, dass die Qualität der Kindertagesbetreuung dauerhaft in den Blick genommen wird und überall in Deutschland vergleichbare Bedingungen geschaffen werden."

Zum "Gute-Kita-Gesetz" gibt es eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

Ansprechperson
Claudia M. KaufholdÖffentlichkeit & Projekte
Claudia M. Kaufhold
Öffentlichkeit & Projekte

Tel.: 0931 804 87-56
Fax: 0931-804 87-32
E-Mail: kaufhold.bezirksstelle@diakonie-wuerzburg.de
Hinweis zu Bildaufnahmen: Bitte beachten Sie, dass auf unseren Veranstaltungen Bild-, Ton- und Videoaufzeichnungen erstellt werden könnten. Bei Fragen hierzu lesen Sie bitte unsere Hinweise oder wenden Sie sich bitte gern an die nebenstehende Ansprechperson.