Aktuelles

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Hier finden Sie unsere Standpunkte und die wichtigsten aktuellen Projekte. Wir beteiligen uns aktiv an der öffentlichen Meinungsbildung und an der konkreten Ausgestaltung unseres Zusammenlebens. 

Wir feiern Advent miteinander!

Montag, 3.12.18 um 17:30 Uhr in der Kirche St. Stephan
Wilhelm-Schwinn-Platz 1
97070 Würzburg

Einladung zur Adventsfeier

 

    Datenschützer

 

Andreas Roth geehrt

18 Jahre lang hatte Herr Andreas Roth das Amt des Betriebsbeauftragten für Datenschutz des Diakonischen Werkes Würzburg erfolgreich ausgeübt. Als er diese wichtige Aufgabe zusätzlich zu seinen Aufgaben im Evangelischen Beratungszentrum übernahm, war das Meiste noch rechtliches und technisches Neuland. Seitdem hatte er mit viel Umsicht und persönlichem Engagement die fortschreitende Entwicklung begleitet und in unseren Einrichtungen umgesetzt. Dafür dankte ihm nun der Geschäftsführer der Diakonie Clemens Link im Kreise vieler Einrichtungs- und Abteilungsleiter, die eigens hierzu in die Geschäftsstelle gekommen waren.

Wandel der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen 

Inzwischen hat das Thema Datenschutz allerdings Dimensionen angenommen, die mit wenigen Wochenstunden neben den Schwerpunktaufaufgaben in der Sozialarbeit nicht mehr zu bewältigen sind. Neue Gesetze, technische Entwicklungen und auch die Erweiterung unserer Einrichtungen haben dazu geführt, dass der Arbeitsbereich breiter aufgestellt werden muss. Der Datenschutz ist  zuvörderst eine Aufgabe der datenverarbeitenden Einrichtungen vor Ort, übergreifend aber auch eine klassische Querschnittsfunktion. Schon im Februar hatten wir die Stelle „Öffentlichkeit und Projekte“  neu eingerichtet. Die dortigen Aufgabenstellungen bringen Verzahnungen in nahezu alle unseren Einrichtungen mit sich. Eine Eingliederung des Datenschutzes in dieses Aufgabenfeld erscheint daher sinnvoll. 

Claudia Kaufhold neue "örtlich Beauftragte für den Datenschutz" der Diakonie Würzburg

Frau Kaufhold bringt als Juristin die Voraussetzungen für eine Bestellung  als örtlich Beauftragte für den Datenschutz im Diakonischen Werk mit. Sie bedankte sich bei der Stabübergabe bei ihrem Vorgänger für die freundliche Begleitung im Vorfeld der Funktionsübergabe und bei den Anwesenden für die allseits bereits zugesagte Unterstützung. Ihre Kontaktdaten:

Friedrich-Ebert-Ring 24
97072 Würzburg
Tel: 0931 80 847 56
Mail: datenschutzbeauftragte@diakonie-wuerzburg.de

 

 

 

 

Die Würzburger Wärmestube gewinnt den 1. Preis - Diakonie Bayern prämiert vorbildliche ehrenamtliche Projekte in der Beratungsarbeit

Nürnberg, 8.11.2018 Die bayerische Diakonie stellt ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Beratungseinrichtungen zur Verfügung. Ob in der Telefonseelsorge, in der Migrations- und Obdachlosenarbeit, in der Altenpflege oder der Jugendhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen: Ehrenamtliche unterstützen und ergänzen die hauptberufliche Beratungsarbeit mit. Um dieses Engagement zu würdigen, fördert der Diakonie-Wettbewerb 2018 fünf vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus diesem Arbeitsgebiet.

Alle mehr als 1.300 Mitglieder des Diakonischen Werkes Bayern − z. B. diakonische Einrichtungen und Träger, Diakonievereine und Kirchengemeinden − konnten beim diesjährigen Wettbewerb mitmachen. Die Ausschreibung erfolgte zum 1. Februar 2018. Zum Einsendeschluss am 31. Mai 2018 lagen zehn qualifizierte Bewerbungen vor. Die sechsköpfige Jury, die sich aus dem Kreis der Organisatoren sowie externen Expertinnen Experten zusammensetzte, wählte die drei Preisträger für die regulären Preise aus. Sie schlug der St. Gumbertus Stiftung Ansbach, die den Wettbewerb heuer mit zwei Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1.000 Euro unterstützt, zwei weitere Projekte vor, die vom Stiftungsvorstand für die Preisvergabe bestätigt wurden.

Folgende Preisträger wurden auf der Preisverleihung, die im Rahmen der Messe „ConSozial“ im Nürnberger Messezentrum stattfand, ausgezeichnet:

Der erste, mit 2.000 Euro dotierte Preis, gespendet vom Versicherer im Raum der Kirchen, geht an den ehrenamtlichen medizinischen Dienst der Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft.

Die CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft spendet den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro. Prämiert wird die Evangelische TelefonSeelsorge München für ihr Projekt „Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Online-Seelsorger/in“.

Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis der Evangelischen Bank zeichnet das Projekt „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg aus.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg und die Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken erhalten die beiden Sonderpreise der St. Gumbertus Stiftung Ansbach in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

Die Wärmestube der Würzburger Christophorus-Gesellschaft bietet für wohnungslose und bedürftige Menschen einmal in der Woche eine medizinische Sprechstunde an. Sie wird von fünf ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Auch zahnärztliche und weiterführende medizinische Angebote stehen außerhalb der Wärmestube zur Verfügung durch die große ehrenamtliche Unterstützung von Arztpraxen und Laboren. Eine Fußpflegerin rundet das Angebot ab, die von den Gästen der Wärmestube besonders geschätzt wird. Die Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Die Evangelische TelefonSeelsorge München bietet seit 2010 − zusätzlich zu der Beratung am Telefon − Seelsorge via Chat an. 16 von 111 Ehrenamtlichen sind auch in der Chat-Seelsorge tätig. Diese hielten in 2017 476 Chats. Der Bedarf an Online-Beratung wächst. Die spezielle Ausbildung zum „Online-Seelsorger/-in“ schult weitere Ehrenamtliche für diese Tätigkeit.

Frauen mit Migrationshintergrund helfen Familien mit Migrationshintergrund: Das ist die Idee der „Stadtteilmütter“. Ob es um die Suche nach einem Kindergartenplatz geht, Unterstützung bei Behördengängen gebraucht wird oder finanzielle und gesundheitliche Problemlagen zu bewältigen sind: auf vielfältige Weise helfen die „Stadtteilmütter“ der Stadtmission Nürnberg Migrantenfamilien. Eine hauptberufliche Mitarbeiterin der Stadtmission betreut derzeit 15 ehrenamtliche „Stadtteilmütter“.

Der „Arbeitskreis Resozialisierung“ der Stadtmission Nürnberg wird von 26 Ehrenamtlichen unterstützt. Diese beraten und begleiten Klient/-innen während der Haft und teilweise auch nach der Entlassung bei der Bewältigung ihrer Situation. Das große ehrenamtliche Engagement ist eine zentrale Säule in der Resozialisierungsarbeit.

In der Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und -Gefährdete der Diakonie Hochfranken engagieren sich vier Ehrenamtliche „mit Herzblut“: Sie sprechen mit Betroffenen und Angehörigen und begleiten diese z. B. zu Beratungsstellen oder Krankenhäusern.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
Daniel Wagner
Pressesprecher
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
t 0911 93 54 205
f 0911 93 54 215

 

Die neue Wohlfahrtsmarke für die Weihnachtspost ist ab sofort erhältlich

Gerade in der Weihnachtszeit nehmen sich viele Menschen die Zeit, Briefe oder Karten mit besinnlichen Zeilen und herzlichen Grüßen zu schreiben. Mit Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken leistet jeder verschickte Brief und jede versendete Postkarte zudem einen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Kirchengemeinden und gemeinnützige Einrichtungen, die Wohlfahrtsmarken verkaufen, können den Erlös aus dem Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken für eigene soziale Projekte verwenden, weil der Zuschlagswert pro verkaufter Marke bei ihnen bleibt. Auch durch die Erlöse aus dem Verkauf der Deutschen Post werden Projekte aller Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke.

Das Motiv der diesjährigen Weihnachtsmarke ist ein Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz. Nach der völligen Zerstörung im 2. Weltkrieg und folgendem Wiederaufbau wurde St.Stephan zu einem Symbol christlich-jüdischer und deutsch-französischer Versöhnung. Der in Russland geborene, im Krieg vor den Deutschen geflohene und schließlich in Frankreich lebende jüdische Künstler Marc Chagall gestaltete dort von 1976 bis 1985 neun künstlerisch wie theologisch einmalige Kirchenfenster.

Zusammen mit den bis 1995 ergänzten Fenstern tauchen sie die Kirche in ein ruhiges, geheimnisvolles blaues Licht.

Das Briefmarken-Motiv der Maria mit dem Jesuskind findet sich im rechten, süd- östlichen Chorfenster. Im Hintergrund Marias ist ein Engel zu sehen. Er erinnert an die Ankündigung der Geburt Jesu. Im goldgelben Schein, welcher auf Maria strahlt, zeigt sich der Segen, welcher auf ihr liegt. Im Gesamtensemble wird die Szene vom gekreuzigten Christus überragt. Seine Erhöhung ist damit schon in den Blick genommen. Die Kirchenfenster sind so Zeugnis der Versöhnung zwischen Gott und Menschen wie auch von der Versöhnung der Menschen untereinander.

Wohlfahrtsmarken haben eine lange Tradition und sind seit fast 70 Jahren ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Am 14. Dezember 1949 erschien die erste Serie mit vier Motiven an den Schaltern der Deutschen Post unter dem Motto "Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsbriefmarken." Als Thema für die Ausgabe wurde "Helfer der Menschheit" gewählt. Dabei handelte es sich um die Personen Elisabeth von Thüringen, Paracelsus von Hohenheim, Friedrich Fröbel und Johann Hinrich Wichern.

Die Weihnachtswohlfahrtsmarke kann ab sofort bestellt werden unter https://vertrieb.diakonie-wohlfahrtsmarken.de/produkte/weihnachtsmarken-2018.html

Sie kann auch bei allen Postfilialen erworben werden und kostet 70 Cent plus 30 Cent Zuschlag.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Gaby Wennmann, Presseassistenz
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

 

Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

 

Selten in Deutschland und neu in der Diakonie Würzburg - "Mann an Bord in der Schwangerenberatung"

Die staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatung im Evangelischen Beratungszentrum hat Verstärkung bekommen! Neben den drei bewährten und erfahrenen Beraterinnen Heike Link, Birgit Wysocki und Anke Reinauer-Fackler ist nun auch ein männlicher Kollege im Einsatz. Der Sozialpädagoge Johannes Jahn, der bereits seit Anfang 2017 als Berater in der Hauptstelle des EBZ in der Stephanstraße im Einsatz ist, ist nun auch hälftig im Bereich der Schwangerschaftsberatung am Standort Theaterstraße 17 beschäftigt.

Dadurch bietet das EBZ Würzburg die bundesweit nur sehr seltene Möglichkeit sich bei geschlechtsspezifischen Themen rund um Schwangerschaft von einem gleichgeschlechtlichen Gegenüber beraten zu lassen. Aber Herr Jahn übernimmt auch, wie seine Kolleginnen, die Vermittlung von Informationen und die Klärung aller Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und führt Beratungsgespräche im Schwangerschaftskonflikt (nach §219StGB).

Daneben arbeitet er als Sexualpädagoge bei den jährlich über 80 Präventionsveranstaltungen in Schulen in erster Linie mit den männlichen Kindern und Jugendlichen, die mit ihm als Gesprächspartner unbefangener mit ihren Fragen umgehen können.

                                                                                 

Schwangerschaftsberatung im EBZ

- staatlich anerkannt -

Theaterstr. 17
97070 Würzburg
Tel. 0931- 4044 855
ssb.ebz@diakonie-wuerzburg.de
 

 

Veranstaltung mit Dr. Carla Pohlink, Sexualtherapeutin, im Rahmen der Würzburger Paartage. Am 23.10.2018 um 19.00 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, W.-Schwinn-Platz 3, Würzburg. Eintritt: € 5, erm. € 3, keine Anmeldung erforderlich. Ausschreibung:

"Klar- im Laufe einer Partnerschaft verändert sich die Sexualität. Allerdings oft nicht zum Positiven. In vielen Schlafzimmern herrscht Flaute, obwohl sich beide Nähe und Zärtlichkeit wünschen. Die Sexualtherapeutin und Internistin Dr. Carla Pohlink, bekannt durch die Leichter Lieben Latenight (mdf), zeigt in ihrem Vortrag Wege für Paare auf, wie man sich die intime Zweisamkeit lebendig erhalten kann. Ein Abend, an dem nicht 'drum herum' geredet wird!"

Eine Veranstaltung von Evang. Beratungszentrum und R.-A.-Schröder-Haus.

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw. Das Programm ist hier. Der Auftakt war am 27.9.2018 mit dem Impro-Theater "Pfadfinder der Liebe - STUPID LOVERS" ab 20.00 Uhr im Burkardushaus.

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 10.10.2018 - "Darf ich bitten ...? Tanz und Partnerschaft. Um 19.00 Uhr in der Tanzschule Bäulke
  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

 

Das Evang. Beratungszentrum, die Kathol. Beratungsstelle, das R.-A.-Schröder-Haus und die Domschule veranstalten gemeinsam die Würzburger Paartage - vier Wochen mit Filmabenden, Tanzen, Vorträgen, Wohlfühltag usw.. Das Programm finden Sie hier

"Als Paar- und Eheberatungsstelle der Diakonie freuen wir uns über alle Paare, die etwas für ihre Partnerschaft machen wollen", so Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrum. Besonders eingesetzt hat sich das EBZ für diese Veranstaltungen:

  • 19.10.2018 - "Alles normal oder wie?" Gespräch zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Um 19.00 Uhr in der MS Zufriedenheit
  • 23.10.2018 - "Guter Sex ohne Stress" Wie Paare ihre Lust entwickeln können. Um 19.00 Uhr im Schröder-Haus

Herzliche Einladung. Das komplette Programm zum Download ist hier.

Nähere Informationen und Standpunkte enthält das unter dem nachfolgenden link erreichbare Interview der Mainpost mit den Leitern der beiden Beratungsstellen:

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Damit-die-Partnerschaft-gelingt;art735,10067818#paywallanchor

 

 

Die Diakonie Würzburg verweist auf den Appell der Konferenz "Diakonie und Entwicklung" für eine lebendige Demokratie und eine handlungsfähige Zivilgesellschaft. 

 

Berlin, 18. Oktober 2018   Die Konferenz Diakonie und Entwicklung appelliert

an die Bundesregierung, alle Außenbeziehungen an einer menschenrechtsorientierten Politik auszurichten. Es muss zudem sichergestellt werden, dass politische Entscheidungen auf deutscher oder europäischer Ebene die Menschenrechte und Handlungsräume der Zivilgesellschaft in anderen Ländern nicht negativ beeinflussen. "Kirchen, Diakonie und Entwicklungszusammenarbeit sehen sich gefordert, die globalen und gesellschaftlichen Umwälzungen mit zu gestalten und die Menschen dabei zu begleiten", sagt Angelika Weigt-Blätgen, Vorsitzende der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Berlin. Ziel sei es, Teilhabe aller, Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit, Schutz der Menschenrechte und die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung zu wahren bzw. durchsetzen zu helfen.

"Nur so kann geholfen werden, dass die Globalisierung die soziale Kluft weltweit nicht weiter vertieft und die natürlichen Ressourcen nicht weiter zerstört", heißt es in der Erklärung der Konferenz zur Zukunft der Demokratie und der Rolle der Zivilgesellschaft. "Daher setzen sich Diakonie und Brot für die Welt für eine lebendige Demokratie und eine nachhaltige, inklusive Entwicklung ein", ergänzt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung.

 

Hintergrund der Erklärung sind die weltweit zunehmenden Angriffe auf die Grundlagen der Demokratie und das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien. Die Zahl der Demokratien sei erstmals seit Jahrzehnten zurückgegangen.

Selbst in den demokratischen Staaten des Westens, Deutschland eingeschlossen, würden sich mehr Menschen von den demokratischen Institutionen und Werten abwenden.

 

Globalisierung und Digitalisierung sowie die Macht eines grenzüberschreitend organisierten, politisch vielfach unterregulierten Finanz- und Wirtschaftssystems würden von vielen Menschen als Souveränitäts- und Kontrollverlust empfunden. Dies münde in Teilen der Bevölkerung in der massiven Kritik am vermeintlichen Versagen der politischen Elite, in pauschaler Globalisierungskritik und in nationalistischen Gegenstrategien. Mit dem Demokratieabbau schwinde auch der zivilgesellschaftliche Handlungs- und Wirkungsraum.

 

Die Delegierten kritisieren, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in vielen Teilen der Welt zunehmend in ihrer Arbeit behindert, Menschenrechtsverteidiger bedroht oder verhaftet würden. Die Konferenz bekräftigte daher, wie wichtig es sei, die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu stärken.

 

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, dem die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe angehören. Die Konferenz beschließt über allgemeine Grundsätze der diakonischen Arbeit sowie der Entwicklungsarbeit und der Humanitären Hilfe.

 

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
 
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de

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Auftaktgottesdienst  des Dekanats  zur Herbstsammlung der Diakonie in der Thomaskirche!  14. Oktober, 10.00 Uhr Thomaskirche (Grombühl)

Die Diakonie Bayern sammelt in der kommenden Woche für Wohnungslose

Über 12.000 wohnungslose Menschen leben in Bayern. Das zumindest sind die offiziellen Zahlen einer Stichtagserhebung - aus dem Jahr 2014. Aktuellere Zahlen gibt es leider nicht. Für ganz Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen noch weit höher: Hier geht man von über 800.000 Personen aus, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Doch dies sind nur Schätzungen, eine bundesweite Wohnungslosenstatistik, von der Diakonie schon lange gefordert, gibt es nicht. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt dürften die Zahlen mittlerweile jedoch noch höher ausfallen. Auch deshalb stellt die Diakonie in Bayern die Wohnungslosenhilfe in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Herbstsammlung, die vom 15. – 21. Oktober 2018 in ganz Bayern stattfindet. 

Sie leben bei Freunden, Verwandten, in kommunalen Unterkünften oder im schlimmsten Fall auch auf der Straße: Wohnungslosigkeit in Deutschland hat viele Gesichter, und viele Ursachen. Den „typisch“ wohnungslosen Menschen gibt es nicht. Alleinstehende Männer sind ebenso davon betroffen wie Frauen, die mittlerweile etwa ein Drittel der Wohnungslosen ausmachen. Und immer häufiger sitzen auch ganze Familien mit Kindern im weitesten Sinne „auf der Straße“. Neben dem fehlenden Wohnraum nennen Experten Arbeitslosigkeit, Überschuldung sowie die Ausweitung des Niedriglohnsektors als Ursache. Hinzukommen oftmals Suchterkrankungen oder psychische Probleme.

 

Die Diakonie in Bayern hält knapp 100 Angebote für Menschen vor, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Dazu zählen neben Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und den Wärmestuben auch Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnheime mit knapp 1.000 Plätzen. Besonders besorgniserregend dabei ist: Sie alle berichten von einem stetigen Anstieg an Ratsuchenden und von immer längeren Verweildauern in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie in kommunalen Notunterkünften.

Wohnungslosigkeit – Kälte und Mittellosigkeit tun weh, Einsamkeit obendrein!

In der Furcht vor dem sozialem Abstieg ist das die Urangst schlechthin: plötzlich ohne Dach über dem Kopf dazustehen. Wohin sich zurückziehen, wenn die Welt ungastlich und bitter wird, wie sich schützen vor  Blöße und Kälte, wie leben ohne Bett, Tisch und Stuhl, ohne Kühlschrank, ohne WC, ohne Adresse, ohne Briefkasten, ohne Nachbarn …?

Wohnungslosigkeit – das muss nicht sein. Tragfähige Lösungen brauchen allerdings Wohnraumangebote, finanzielle Erstmittel und professionelle Unterstützer mit Herz und langem Atem. Die Diakonie ist in Würzburg über die Christophorus-Gesellschaft mit vielen Angeboten für Wohnungslose und Menschen in schwierigen Lebenslagen präsent. Besonders für sie findet im Herbst die Dekanatssammlung statt, die mit einem Auftaktgottesdienst in der Grombühler Thomaskirche startet. Dort hatte es im Frühjahr 15 Tage lang eine viel beachtete Vesperkirche gegeben, die auch von Menschen mit Bezug zum Sammlungsthema gern besucht wurde. In dem Gottesdienst mit Prädikantin Kaufhold werden Andrea Dehler, Andreas Schrappe und Michael Thiergärtner als Vertreter der Diakonie und des Christophorus-Werkes von ihrer konkreten Arbeit berichten und in Liedern und Gedichten den Betroffenen eine Stimme geben.

Was können wir tun?

Das gemeinsame Wahrnehmen und Anpacken einer Notlage ist ein guter, göttlicher Weg. Diakonisches Handeln ist der Weg der Christenmenschen schlechthin, kein Sonderweg nur der „Hauptamtlichen“. Gemeinsam Hoffnung zu erleben und zu beleben, ist eine Herzensfreude und bringt Veränderung.

Warum sammelt die Diakonie  überhaupt?

Finanziert sie sich nicht in erster Linie aus Kirchensteuermitteln, Leistungen der Kassen und der öffentlichen Hand? In erster Linie trifft dies zu, diese Mittel reichen aber nicht immer. Bei vielen Angeboten sind außerdem Eigenmittel aufzubringen, ohne die es auch keine externe Finanzierung gäbe. Ehrenamtliches Engagement und Spenden helfen zum Teil über die Lücken hinweg. Zwei große Schwerpunktsammlungen zu konkreten sozialen Notlagen führt das Diakonische Werk jährlich in Bayern durch. Im Frühjahr und im Herbst ziehen ehrenamtlich Mitarbeitende für etwa eine Woche von Haus zu Haus, sind mit der berühmten Sammelbüchse auf der Straße unterwegs und beehren kleinere Firmen und große Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung. Die eingesammelten Mittel werden schwerpunktmäßig für den Sammlungszweck, grundsätzlich aber für die diakonische Arbeit ausgegeben, zum Teil vor  Ort, zum Teil bayernweit. Höhe und Verteilung der Gelder werden zeitnah nach Abschluss der Sammlungen auf der homepage der Diakonie Bayern bekanntgegeben (www.diakonie-bayern.de).

"Ich hasse mich, ich hasse euch"  - Störungen des Sozialverhaltens gestern und heute

Unter diesem Motto stand die 20. Würzburger Fachtagung zur Kinder & Jugendpsychiatrie, die am 24.9.2018 in der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stattfand. Das Programm und ein von Pat Christ verfasster Bericht hierzu gibt einen guten Eindruck von der einrichtungsübergreifend organisierten Fachveranstaltung.  

In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt.
 
Wir verweisen auf die Pressemitteilung des Diakonischen Werkes Deutschland vom 24.9.2018:
Berlin, 21. September 2018   Erstmals beteiligt sich die Nationale Armutskonferenz (nak) am Staatenberichtsverfahren zum UN-Sozialpakt und hat einen eigenen Parallelbericht vorgelegt. Dieser zeigt, inwiefern Armut in Deutschland auch ein menschenrechtliches Problem darstellt. Anlass der Veröffentlichung ist die Anhörung der Bundesregierung vor dem Sozialausschuss der Vereinten Nationen am 25. September 2018 in Genf.
 
"Armut in Deutschland ist Realität. Sie zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung", so nak-Sprecherin Barbara Eschen. Insbesondere in Hinblick auf die Bekämpfung von Erwerbsarmut sehe sie enormen Handlungsbedarf, erklärte Eschen: "Leider gilt weiterhin, dass Armutsbekämpfung von der Bundesregierung sträflich vernachlässigt wird." So sei für viele Menschen in Beschäftigung Armut dennoch bittere Realität - obwohl Wirtschaft und Arbeitsmarkt in boomen. In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt: Zwischen 2004 und 2014 stieg der Anteil der "working poor" an allen Erwerbstätigen von 4,8% auf 9,6%.
Im Krankheitsfall zum Arzt gehen zu können, ein Dach über dem Kopf zu haben, am kulturellen Leben teilzuhaben - auch in Deutschland sind diese Dinge nicht für alle Menschen selbstverständlich. Verletzungen sozialer Menschenrechte kommen auch bei uns immer wieder vor. Dabei hat Deutschland bereits 1973 den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte - kurz UN-Sozialpakt - ratifiziert und sich damit verpflichtet, eben diese Rechte zu schützen.
 
"Denn Armutsbetroffene sind keine Bittsteller, sondern sie haben soziale Rechte. Hierzu gehört das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Wohnung, Nahrung und Kleidung. Aber auch das Recht auf gerechte Arbeitsbedingungen, Gesundheit und soziale Sicherheit.", erklärte Eschen.
In ihrem Statement ging Frau Eschen auch darauf ein, weshalb Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger problematisch sind: "Es ist äußerst fraglich, ob Sanktionen ein geeignetes Mittel sind, um Menschen "fit für den Arbeitsmarkt" zu machen. Vor allem aber sollten wir uns bewusst machen: Das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard ist nicht verhaltensabhängig."
Gefordert sei vielmehr eine Neuorientierung der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Beschäftigungspolitik sollte demnach auf Sanktionen und Druck verzichten und vielmehr die Motivation und Selbstbestimmung der Menschen unterstützen.
 
Hintergrund:
Jeder Staat, der den Sozialpakt unterzeichnet hat, muss alle fünf Jahre einen Bericht darüber abgeben, was getan wurde, um die im Pakt beschriebenen Rechte zu verwirklichen. Dieser Bericht wird vom Sozialausschuss der Vereinten Nationen geprüft, wobei er hierbei auch Parallelberichte aus der Zivilgesellschaft zu Rate zieht. Nach Abschluss der Prüfung veröffentlich der Ausschuss Empfehlungen, in denen er den betreffenden Staat auffordert, bestehende Missstände zu beseitigen. Die Nationale Armutskonferenz hat bei den Vereinten Nationen einen Parallelbericht eingereicht, der erhebliche Lücken bei der Umsetzung des UN- Sozialpakts in Deutschland aufzeigt.
Die Bundesregierung wird sich am 25. September 2018 in Genf den kritischen Fragen des UN Sozialausschusses stellen.
Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN (European Anti Poverty Network) gegründet worden. Sie ist ein Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Betroffeneninitiativen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzen.
 
Kontakt:
Susanne Gonswa
Pressesprecherin der Nationalen Armutskonferenz gonswa.s@dwbo.de
030 820 97 -110
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
 
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Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
 
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
Gern können Sie unser Angebot auch an interessierte Kolleginnen oder Kollegen weiter empfehlen.

Am 30.09. 11:15 Uhr "Menschen auf der Flucht" Ausstellungseröffnung von Amnesty international im Rudolf-Alexander Schröderhaus Würzburg mit Studentenpfarrer Burkard Hose. Vorher findet ein Festgottesdienst in der St. Stephanskirche statt. Die Ausstellung wird bis zum 25.10.18 (Mo-Fr. 9:00-12:00 u. 14:00-17:00 Uhr) zu sehen sein.

In Würzburg beginnt der "Würzburger Herbst" bzw. die überregionale "Interkulturelle Woche".  Ihr Motto lautet:"Vielfalt verbindet". Sie findet statt um den 28.09. herum, dem "Tag des Flüchtlings". 

Anders als in der aktuellen Politik geht es nicht darum, wie wir Geflüchtete loswerden und uns vor ihnen schützen können. Es geht stattdessen um die Geflüchteten in unserem Land und die Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. Wie sind Geflüchtete bei uns angekommen, wie fühlen sie sich unter uns? Was beschäftigt und belastet sie? Wie bereichern sie unsere Gesellschaft? Wie können wir noch weiter gemeinsam an einer gelungenen Integration arbeiten? Wie und wo zeigt sich ein erfreuliches Miteinander in Stadt und Landkreis?

Wie geht es Geflüchteten außerhalb Deutschlands? (2015: 65,3 Mill Binnenvertriebene und Flüchtlinge, davon 21,3 Mill. außerhalb ihres Heimatlandes, Quelle: UNHCR; in Deutschland aktuell Jan-Aug. 2018: 127.525 Geflüchtete, Quelle BAMF)

Wie können wir verhindern, dass wir weiter zu Krisen und Kriegen in der Welt beitragen (Meldung v. heute im DLF: Genehmigungen zu Waffenlieferungen an 3 Kriegsparteien im Jemen)?

 

Am Samstag, 29.09., 10-17 Uhr findet in der Franz-Oberthür-Schule Würzburg, Zwerchgraben 2
97074 Würzburg, 
der "Integrationskongress: Geflüchtete als Fachkräfte, Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft“ statt.

In Würzburg beginnt der "Würzburger Herbst" bzw. die überregionale "Interkulturelle Woche".  Ihr Motto lautet:"Vielfalt verbindet". Sie findet statt um den 28.09. herum, dem "Tag des Flüchtlings". 

Anders als in der aktuellen Politik geht es nicht darum, wie wir Geflüchtete loswerden und uns vor ihnen schützen können. Es geht stattdessen um die Geflüchteten in unserem Land und die Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. Wie sind Geflüchtete bei uns angekommen, wie fühlen sie sich unter uns? Was beschäftigt und belastet sie? Wie bereichern sie unsere Gesellschaft? Wie können wir noch weiter gemeinsam an einer gelungenen Integration arbeiten? Wie und wo zeigt sich ein erfreuliches Miteinander in Stadt und Landkreis?

Wie geht es Geflüchteten außerhalb Deutschlands? (2015: 65,3 Mill Binnenvertriebene und Flüchtlinge, davon 21,3 Mill. außerhalb ihres Heimatlandes, Quelle: UNHCR; in Deutschland aktuell Jan-Aug. 2018: 127.525 Geflüchtete, Quelle BAMF)

Wie können wir verhindern, dass wir weiter zu Krisen und Kriegen in der Welt beitragen (Meldung v. heute im DLF: Genehmigungen zu Waffenlieferungen an 3 Kriegsparteien im Jemen)?

 

Wir teilen den Standpunkt des Diakonischen Werkes Deutschland: 

Berlin. 11. Sept. 2018:

Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben keine feste Bleibe. Nur ein kleiner Teil lebt obdachlos auf der Straße, die meisten kommen irgendwo unter - bei Freunden, in einer Notunterkunft, in einem Heim. Durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sind mittlerweile auch immer mehr Familien mit Kindern, Frauen und ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Tendenz steigend. "Ein Neuanfang für wohnungslose Menschen ist schwer und ohne preiswerten Wohnraum nicht zu schaffen, zumal die Lebenslage häufig mit Verschuldung einhergeht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11. September. Die Diakonie kritisiert, dass der Wohnungsmarkt in weiten Teilen entgrenzt sei und kaum noch Wohnraum für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen vorhalte. 

"Neubauten werden häufig im Luxussegment errichtet und Kommunen verfügen nicht mehr über ausreichenden Wohnraum um mietpreisdämpfend steuernd einzugreifen. Der Versuch, über eine sogenannte Mietpreisbremse den Mietenanstieg bei Neuvermietungen zu verlangsamen, ist gescheitert. Der Gesetzgeber muss dringend nachbessern", fordert Loheide.

 

Die Diakonie bietet für wohnungslose Menschen Tagesaufenthalte, Wohneinrichtungen und Nothilfe an. Sie ist der größte deutsche Anbieter in der Wohnungslosenhilfe. Ziel der diakonischen Hilfe für wohnungslose und obdachlose Menschen ist es, die Betroffenen zu stärken, damit sie eine Perspektive entwickeln können. "Politisch setzen wir uns dafür ein, dass das Recht auf Wohnraum nicht nur auf dem Papier steht, sondern umgesetzt wird", betont Loheide.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Themenschwerpunkt unter https://www.diakonie.de/wohnungslosigkeit/

 

Auch die aktuelle Kampagne der Diakonie Deutschland greift das Thema auf:

Unerhört! Diese Obdachlosen. Mehr unter https://www.diakonie.de/unerhoert/

Durch eine bereits im April zugesagte Spende der "Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung" in Höhe von 4.000 € ist die Fortsetzung des Projektes "Integrationshelfer" im Rahmen des Flüchtlingssozialdienstes für einen weiteren Zeitraum gesichert. 

Das DW Würzburg übernimmt die Argumentation des Bundesverbandes aus der Pressemitteilung vom 13.8.2018: Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Bundesländer bei der Weiterentwicklung der Qualität von Kindertagesbetreuung durch Bundesmittel unterstützen will. Dies muss jedoch verbindlich und nachhaltig geschehen. Die Förderung darf nicht bereits 2022 wieder auslaufen. 

"Der vorgelegte Gesetzentwurf greift hier zu kurz und wird dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel, Kindern die bestmögliche Betreuung zu bieten, nicht gerecht", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt mit geeigneten Maßnahmen weiter zu entwickeln darf nicht so unverbindlich geregelt sein und auch nicht 2022 wieder aufhören", betont Loheide. "Träger und Einrichtungen brauchen finanzielle Verlässlichkeit und auch Kinder und ihre Familien sollen darauf vertrauen können, dass die Qualität der Kindertagesbetreuung dauerhaft in den Blick genommen wird und überall in Deutschland vergleichbare Bedingungen geschaffen werden."

Zum "Gute-Kita-Gesetz" gibt es eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

Der neue Flyer mit Angeboten für alleinerziehende Mütter und Väter für September bis Dezember 2018 ist da! Hierauf können Sie sich freuen:

  • Erlebnisbauernhof Giebelstadt
  • Wanderung mit Alpakas
  • Wohlfühlsonntag für Alleinerziehende Mütter und Väter
  • Termine für das Cafè 5 und 50
  • Adventsfeier

 

Andreas Schrappe geehrt - 30 Jahre diakonisches Handeln in Würzburg

Die Liste der Ausbildungen und beruflichen Tätigkeiten war lang, die Dekanin Dr. Edda Weise, Vorsitzende der Diakonie, am 1. August im Evangelischen Beratungszentrum verlas:

Schon im Pädagogikstudium in den 1980-er Jahren sei Andreas Schrappe aktiv am Aufbau der Sozialpädagogischen Familienhilfe beteiligt gewesen. Während der Anfangsjahre in der Diakonie studierte er parallel Psychologie. Daran schloss sich eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten an, die klinische Erfahrung sammelte er in der Psychiatrie Werneck. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete er als Berater und Paartherapeut in der Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensberatung. Ab 2000 kam dann die Fortbildung und Supervision von kirchlichen Haupt- und Ehrenamtlichen hinzu. 2010 übernahm er die Leitung des Evang. Beratungszentrums und zusätzlich des Sozialdienstes und wurde stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Würzburg.

„Mit Tatkraft und Leidenschaft“ habe Andreas Schrappe sodann unterschiedliche Initiativen und Projekte entwickelt, von denen einige zu etablierten Angeboten wurden. Anstoß für ihn sei stets die Not benachteiligter Menschen gewesen, seien es Kinder von psychisch erkrankten Eltern oder Paare in schwierigen Lebenslagen, seien es Flüchtlinge, für die er neue psychosoziale Dienste ins Leben rief.

Dekanin Dr. Weise dankte dem jung gebliebenen Mittfünfziger im Kreise etlicher Kolleginnen und Kollegen für seinen herausragenden Einsatz für hilfesuchende Menschen und überreichte ihm zu seinem 30-jährigen Dienstjubiläum die Ehrenurkunde der Diakonie Würzburg. Er selbst äußerte sich dankbar für alle Unterstützungen und Gestaltungsmöglichkeiten, die ihm zugefallen seien und fand: „Dieses Arbeiten mache ich von Herzen gern, wahrscheinlich fühle ich mich deshalb heute sogar gesünder als in den Anfangsjahren“.

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  • Ab sofort geöffnet: Neue Anlaufstelle für den Stadtteil Heidingsfeld in der Klingenstraße 14
  • Vor-dem-Laden_Hfeld
  • Mehr zum Stadtteilprojekt:  Startschuss am 12.April 2018 
  • Fotostrecke von der Eröffnung am 13.Juli 2018
  • Hier der Flyer zum Stadtteilladen mit Angeboten ab Juli 2018                                                                                                                                      

Wir verweisen auf die Haltung des DW Deutschland zum "Masterplan Migration" des Bundesinnenministers Horst Seehofer

und bedauern den Tod des jungen Afghanen, der sich wenige Tage nach seiner Abschiebung Anfang Juli in Kabul das Leben genommen hat. Er war 23 Jahre alt und hatte zuvor 8 Jahre lang in Deutschland gelebt.

Wortlaut des Masterplans, Quelle BMI

 

Andreas Roth geehrt

18 Jahre lang hatte Andreas Roth das Amt des Betriebsbeauftragten für Datenschutz des Diakonischen Werkes Würzburg erfolgreich ausgeübt. Als er diese wichtige Aufgabe zusätzlich zu seinen Aufgaben im Evangelischen Beratungszentrum übernahm, war das Meiste noch rechtliches und technisches Neuland. Seitdem hat er mit viel Umsicht und persönlichem Engagement die fortschreitende Entwicklung begleitet und in unseren Einrichtungen umgesetzt. Dafür dankte ihm der Geschäftsführer der Diakonie Würzburg Clemens Link am 12. November im Kreise vieler Einrichtungs- und Abteilungsleitern, die eigens hierzu in die Geschäftsstelle gekommen waren.

Wandel der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen 

Inzwischen hat das Thema Datenschutz Dimensionen angenommen, die mit nur wenigen Wochenstunden neben den eigentlichen Hauptaufgaben in der sozialen Arbeit nicht mehr zu bewältigen sind. Neue Gesetze, technische Entwicklungen und auch die Erweiterung unserer Einrichtungen führen dazu, dass der Arbeitsbereich breiter aufgestellt werden muss. Der Datenschutz ist zuvörderst eine Aufgabe der datenverarbeitenden Einrichtungen vor Ort, übergreifend aber auch eine klassische Querschnittsfunktion. Im Februar hatten wir die Stelle „Öffentlichkeit und Projekte“  neu eingerichtet. Die dortigen Aufgabenstellungen bringen Verzahnungen in nahezu alle unseren Einrichtungen mit sich. Eine Eingliederung des Datenschutzes in dieses Aufgabenfeld erscheint daher sinnvoll. 

Claudia Kaufhold neue "örtlich Beauftragte für den Datenschutz" der Diakonie Würzburg

Frau Claudia Kaufhold bringt als Juristin die Voraussetzungen für eine Bestellung  als örtlich Beauftragte für den Datenschutz im Diakonischen Werk mit. Sie bedankte sich bei der symbolischen Stabübergabe am 12.11. bei ihrem Vorgänger für die sehr kooperative Zusammenarbeit im Vorfeld und bei allen Anwesenden für die allseits bereits zugesagte Unterstützung.

Ihre Kontaktdaten:

Friedrich-Ebert-Ring 24
Tel.: 0931 80 847 56
Mail: datenschutzbeauftragte@diakonie-wuerzburg.de

 

Ansprechperson
Claudia Michaela Kaufhold
Claudia Michaela Kaufhold
Tel.: 0931 804 87-56
Fax: 0931-804 87-32
E-Mail: kaufhold.bezirksstelle@diakonie-wuerzburg.de