
Bewegt in der Sanderau - Spaziergruppe mit und ohne Rollator
Ein Angebot für alle Interessierten und Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und des Austausches.
Wer mit offenen Augen durch die Innenstadt geht, sieht viel öfter als früher Personen, die in Foyers, in Eingängen oder auf warmen Lüftungsschächten Schutz suchen und nächtigen. Armut und mithin die Zahl der wohnungslosen Menschen nimmt wieder zu. In den Wintermonaten sind vor allem jene betroffen, die ohne Dach über dem Kopf den kalten Temperaturen trotzen müssen. Für manche ist das ein Überlebenskampf. Für die Bahnhofsmission am Würzburger Hauptbahnhof gehören diese Menschen zu den Personen, die besonderer Aufmerksamkeit und Hilfe bedürfen, sei es durch ein wärmendes Getränk, einen schützenden Aufenthaltsraum, fallweise mit einem Schlaf- oder Rucksack für draußen. 1.600 Euro aus der Gewinnsparlotterie "Sparkassen-PS-Sparen und Gewinnen" hat die Sparkasse Mainfranken Würzburg an die Bahnhofsmission gespendet. „Diese Spende soll als Winterhilfe dazu beitragen, dass Menschen jetzt möglichst unkompliziert und schnell Unterstützung erhalten“, so Andreas Mahler (stellvertr. Gebietsdirektor der Sparkasse). Vermittelt hat die Spende Erich Beck, der in regelmäßigem Kontakt zur Bahnhofsmission steht und um die dortigen Nöte weiß. Er freut sich gemeinsam mit Heidrun Volkmann-Hart und Michael Lindner-Jung von der Bahnhofsmission über den wertvollen finanziellen Beitrag. Denn fast 60.000 Hilfekontakte dokumentierte die Würzburger Bahnhofsmission allein im vergangenen Jahr. „Immer mehr Menschen sind auf Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen. Nur gemeinsam schaffen wir es, dass keiner in seiner Not alleine bleibt“, stellt Einrichtungsleiter Lindner-Jung fest und dankt allen an der Spende Beteiligten.
Auf dem Bild (v.l.n.r.): Andreas Mahler (Sparkasse Mainfranken), Heidrun Volkmann-Hart (Bahnhofsmission), Michael Lindner-Jung (Bahnhofsmission), Erich Beck (Foto: Andreas Mahler)
Ein Angebot für alle Interessierten und Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und des Austausches.
Armut hat viele Gesichter - Auch ein fehlendes soziales Netz macht das Leben teuer! Sich zusammenzuschließen, um Interessen gemeinsam nachgehen zu können, kann helfen. Mitmach-Pinnwände können soziale und finanzielle Vorteile bieten
Hauszeitung "St. Paul Intern" des Wohnstift St. Paul - Ausgabe Nr. 235