Aktuelles


Der Name Tagespflege täuscht über das hinweg, was die Tagespflege für Senioren eigentlich ist. Nämlich nicht nur »Pflege«, sondern vor allem einsinnvolles, spaßmachendes Tagesprogramm. Eine Tagespflege eignet sich für alle Senioren, die Geselligkeit suchen oder deren Versorgung tagsüber nicht sichergestellt ist. Denn hier ist immer etwas los: Es werden soziale Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen, Langeweile oder Einsamkeit haben in der Tagespflege keinen Platz. Zusätzlich fördern die verschiedenen Betreuungsangebote körperliche und geistige Fähigkeiten der Gäste. Tagespflege entlastet die Angehörigen Viele pflegende Angehörige geraten durch die Betreuung eines Familienmitglieds an ihre Leistungsgrenze. Das ist auch normal, denn ein Pflegefall benötigt oftmals Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Die Tagespflege für Senioren hilft, die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Denn im Rahmen der Tagesbetreuung werden die Gäste tagsüber bestens versorgt, somit bietet die Tagespflege nicht nur Geselligkeit und Unterhaltung für Senioren, sondern verschafft pflegenden Angehörigen ein bisschen mehr Zeit, sich zu erholen und sich um andere wichtige Angelegenheiten zu kümmern.

Sie finden unsere Tagespflegen in: • Hettstadt, Würzburger Str. 49 b • Würzburg, Eichendorffstr. 12c/d Tel.: 0931 809910 0 Web: soleo-aktiv.de

Am Samstag, den 18. Juni 2022 gibt es um 16.00 Uhr wieder das monatliche Sanderauer Gebet

mit der Sant`Egidio Gemeinschaft in der Adalberokirche mit anschließendem Kaffee und Kuchen.

assets/altenhilfe-pflege/downloads/miteinander-in-der-sanderau/Einladung SE Gebet Juni 2022.pdf

 

Einladung zum „Runden Tisch“ in der Sanderau
 
Freitag, der 1.07.2022 von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Turnhalle der Klara-Oppenheimer-Schule (Königsbergerstraße 46)
 

Antje Marlock befasst sich gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs Bachelor Soziale Arbeit der FHWS mit der Entwicklung des Sozialraums Sanderau. Dabei geht es vor allem darum, die älteren Bürger und Bürgerinnen dieses Stadtteils im Blick zu haben. Die Studierenden erforschen dazu Angebote in der Sanderau, die es bereits für Senioren und Seniorinnen gibt und machen sich zudem Gedanken über mögliche Angebote, welche man ins Leben rufen könnte.                                                                                             

Antje Marlock am Eingang des "MCH" in der Traubengasse 5

Hierzu versammeln sich aktiv Beteiligte der Seniorenarbeit in der Sanderau zu einem "Runden Tisch",  um gemeinsam Angebote zu eruieren, sowie in den gemeinsamen Austausch zu gehen, um das Leben für die Senioren und Seniorinnen nachhaltig zu verbessern. Thematisch ist für diesen Tag eine gegenseitige Vorstellung der verschieden Akteure und Akteurinnen, ein Austausch über aktuelle Fragen, Probleme und Ideen, sowie ein inhaltlicher Beitrag über die Sanderau vorgesehen.

Der „Runde Tisch“ wird am 01.07.2022 von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Turnhalle der Klara-Oppenheimer-Schule (Königsbergerstraße 46) stattfinden. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessenten können gern teilnehmen.    Zur besseren Planung wird vorab ein entsprechendes Signal an Frau Marlock (marlock@miteinander-in-der-sanderau.de) erbeten.

Die Einladenden freuen sich, Sie zu einem regen Austausch und hoffentlich informativen Nachmittag begrüßen zu dürfen.                                                                                                                                                                                  

Antje Marlock mit Studierenden der FHWS
 
Antje Marlock
Pflegefachkraft
-Seniorenfokussiertes Quartiersmanagement-
Ansprechpartnerin für Fragen rund ums Älterwerden in der Würzburger Sanderau
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Miteinander in der Sanderau
Begegnungsstätte im Matthias-Claudius-Haus
Traubengasse 5
97072 Würzburg
Telefon: 0157-80670038                                           
 
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, der Stadt Würzburg und der Diakonie Würzburg gefördert.

       

Nun ist es endlich soweit. Das Sanderauer Seniorencafè startet mit ersten Terminen. 

Im Matthias-Claudius-Haus wird sich immer mehr in eine Begegnungsstätte für den Stadtteil wandeln. Dazu stehen umfangreiche Modernisierungsarbeiten an. Doch schon jetzt gibt es dort eine wunderschöne Terrasse mit schattigen und sonnigen Plätzen und einen lichtdurchfluteten Wintergarten. Zunächst an jedem 3. Freitag im Monat soll es dort einen offenen Treff mit Kaffee und Kuchen geben.

Herzliche Einladung!

 

 

Wir verweisen auf eine Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 3.6.2022

 

Studie zu Alltagskompetenzen und Wohnumfeld hochaltriger Menschen in Deutschland vorgelegt

 

Die Mehrheit der Über-80-Jährigen in Deutschland ist so aktiv, dass sie den Alltag eigenständig bewältigen kann. Das ist ein Ergebnis der Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+), die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. Demnach brauchen rund 61 % der Hochaltrigen bei Alltagsaktivitäten keine oder fast keine Hilfe.

 

Wie die Studie weiter ergab, fühlen sich die Über-80-Jährigen zudem eng mit ihrer Wohnumgebung verbunden und haben großes Vertrauen in ihre Nachbarinnen und Nachbarn. Sehr häufig haben sie allerdings mit baulichen Barrieren in ihren Wohnungen und Häusern zu kämpfen.

 

Bundesseniorenministerin Lisa Paus: „Die Mehrheit der älteren und hochaltrigen Menschen ist fit für die Herausforderungen des Alltags. Mir ist es wichtig, das eigenständige und selbstbestimmte Wohnen bis ins hohe Alter zu stärken. Wir brauchen mehr gemeinschaftliche und generationsübergreifende Wohnformen, die den Verbleib in der vertrauten Umgebung möglich machen. Entscheidend dafür sind die Gestaltung der Wohnung und des Wohnumfelds, aber auch verlässliche Fürsorgestrukturen und eine gute Nachbarschaft."

Der achte Kurzbericht der D80+-Studie gibt einen Überblick über das Ausmaß der Alltagskompetenz und dem Wohnumfeld hochaltriger Menschen in Deutschland. Er beruht auf Angaben von über 3.000 zufällig ausgewählten Personen ab 80 Jahren, die zwischen November 2020 und Dezember 2021 befragt wurden.

Die Studie kommt zu folgenden zentralen Ergebnissen:

  • Die Alltagskompetenzen von Hochaltrigen in Deutschland sind gut. 60,8 % sind eigenständig in ihren Aktivitäten im täglichen Leben und brauchen nur wenig Hilfe. Dabei sind weibliche, niedriger gebildete und im Heim wohnende Hochaltrige weniger alltagstüchtig.
  • Barrierefreie Wohnungen bzw. Häuser sind bei Hochaltrigen die große Ausnahme, nur 9,1 % haben nicht mit Hindernissen wie zum Beispiel Treppen zu kämpfen. Unterschiede innerhalb von soziodemografischen Gruppen gibt es kaum, lediglich Heime oder Einrichtungen bieten bessere Bedingungen.
  • 76,1 % der Hochaltrigen sind der Auffassung, dass ihre Wohnumgebung sich gut eignet, um zu Fuß unterwegs zu sein. Diese Bewertung fällt bei Männern positiver aus als bei Frauen.
  • Mehr als die Hälfte der hochaltrigen Menschen in Deutschland (64,9 %) fühlen sich mit ihrem Wohnumfeld verbunden. Heimbewohner und Heimbewohnerinnen weisen eine geringere Verbundenheit zu ihrem Wohnumfeld auf als privat Wohnende.
  • 53,4 % der hochaltrigen Menschen in Deutschland vertrauen ihrer Nachbarschaft vollkommen, wobei Männer, Hochaltrige mit höherer Bildung und privat wohnende Hochaltrige ein größeres Vertrauen haben.

Die meisten Menschen in Deutschland möchten im Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben, auch wenn sie Hilfe oder Unterstützung im Alltag benötigen. Je nach persönlicher Situation kann es notwendig sein, Fürsorgestrukturen auch unabhängig von der Familie zu etablieren, um eigenständiges Wohnen bei Hilfebedarf zu ermöglichen. Dafür eignen sich Wohnformen, die gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Zusammenleben bieten. Das BMFSFJ fördert solche Modellprojekte u. a. mit dem Modellprogramm „Leben wie gewohnt“. Es informiert über die verschiedenen Aspekte des Wohnens im Alter sowohl online (https://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/) wie auch beispielsweise mit der Broschüre „Länger zuhause leben“. Auch das vom BMFSFJ geförderte bundesweite Koordinierungsangebot und die Informationsplattform des Forums Gemeinschaftliches Wohnen e. V., „Wissen, Informationen, Netzwerke - WIN für Gemeinschaftliches Wohnen“ (https://win.fgw-ev.de/) unterstützen gemeinschaftliche Wohnprojekte insbesondere in der Anfangsphase.

Die Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+) wird vom Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) und dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Bereits erschienen sind Kurzberichte zur Lebenssituation Hochaltriger während der Covid19-Pandemie, zur Altersarmut, zur gesundheitlichen Lage, zur Einsamkeit im hohen Alter, zum sozialen Netzwerk und zu sozialer Unterstützung, zur digitalen Teilhabe und zur Versorgung von Menschen mit Demenz.

Berichte und weiterführende Informationen finden sich unter
https://ceres.uni-koeln.de/forschung/d80 und
https://www.dza.de/forschung/aktuelle-projekte/hohes-alter-in-deutschland-d80

 

Digitalen Stammtisch "Miteinander in der Sanderau" vom 28.1.2022 lesen Sie hier:

https://www.fhws.de/service/news-presse/pressemeldungen/thema/sozialraumentwicklung-sanderau-die-fhws-lud-zum-ersten-digitalen-senioren-stammtisch-ein/.

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Erster Digitaler Senioren-Stammtisch Sanderau

„Miteinander in der Sanderau“ nimmt Fahrt auf. Nach dem Besuch des Bayerischen Staatsministers für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, am 29.10. im Matthias-Claudius-Heim der Diakonie starten die Aktivitäten und Angebote in der neu entstehenden Begegnungsstätte für den Stadtteil. Den Anfangspunkt setzt ein „Stammtisch für Senioren in der Sanderau“, der für Jedermann offen ist. Bei der ersten Runde soll das Thema Wohnen in der Sanderau durch geschichtliche Rückblicke mit Willi Dürrnagel und Einblicke mit Hildegard Hardt von der Nachbarschaftshilfe verlebendigt werden. Antje Marlock, seit Anfang Januar zuständig für „Miteinander in der Sanderau“, wird ihre Aufgaben im Rahmen der seniorenfokussierten Stadtteilarbeit vorstellen.

Ausgerichtet wird der Stammtisch federführend durch die Fachhochschule Würzburg – Schweinfurt unter Leitung von Frau Prof. Dr. Wintergerst.. Die Veranstaltung kann in Präsenz (2G+) oder per Zoom von Zuhause aus mitverfolgt werden. Bei präsentischer Teilnahme wird mit Blick auf den Veranstaltungsort um Vorlage eines gültigen 2G+ Covid Nachweises (2x geimpft oder genesen und PCR-getestet) um Anmeldung unter theresia.wintergerst@fhws.de gebeten.

Zeit: 28. Januar 2022 ab 14.00 Uhr

Ort:  Münzstr. 12, 97070 Würzburg
 
 
Link zur online-Teilnahme: 

Zoom-Meeting beitreten
https://fhws.zoom.us/j/86319504487?pwd=alFnUHJmZ044aGwwa0tFTHBEeXRiUT09

Meeting-ID: 863 1950 4487
Kenncode: 625560